Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
09.12.2015, 22:39

Chelsea ist Erster, Porto steigt ab - Sensation in Gent

Leverkusen schenkt die Königsklasse her

Leverkusen hat den vierten Einzug in Serie ins Achtelfinale der Champions League verpasst - das 1:1 gegen Barcelona reichte nicht. Da der nun zweitplatzierte AS Rom gegen Baryssau 0:0 spielte, startet die Werkself im neuen Jahr in der Europa League. Der FC Bayern, bereits vor dem Spieltag Gruppenerster, kam zu einem lockeren 2:0 in Zagreb. Arsenal nutzte die Minimalchance in Piräus und verdrängte Olympiakos von Platz zwei, Chelsea gewann das Endspiel gegen Porto, Gent erfüllte sich einen Traum, Valencia weint. Die Auslosung findet am Montag (12 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Nyon statt.

Gruppe E: Werkself versiebt reihenweise und steigt ab - Roma zittert erfolgreich

Zum Verzweifeln: Leverkusen vergab reihenweise Chancen, Calhanoglu ärgert sich zurecht.
Zum Verzweifeln: Leverkusen vergab reihenweise Chancen, Calhanoglu ärgert sich zurecht.
© Getty ImagesZoomansicht

Bayer Leverkusen hat es nicht geschafft, das ganz große Scheitern in Europa allerdings abwenden können. Die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt spielte gegen den FC Barcelona nur 1:1 und konnte damit den AS Rom in der Gruppe nicht mehr von Platz zwei verdrängen. Die Römer selbst kamen gegen BATE Baryssau nicht über eine Nullnummer hinaus - was das Remis von Bayer gegen die katalanische B-Elf gleich doppelt bitter machte.

Leverkusen versuchte von Beginn an Druck zu machen, doch als Rakitic gegen die hoch verteidigende Bayer-Defensive genial zu Messi durchsteckte, machte der Argentinier das 1:0 für die Gäste und zugleich seinen 80. CL-Treffer. Zwar konnten die Leverkusener durch ihren Torjäger Chicharito relativ zügig ausgleichen, doch der erlösende Siegtreffer wollte dem Bundesligisten trotz hochkarätigster Chancen im zweiten Durchgang nicht gelingen. Bayer mischt damit im neuen Jahr in der Europa League mit.

Rom diktierte über weite Strecken das Spiel, war allerdings in der ersten Halbzeit oft zu ungenau im Offensivspiel - am meisten Gefahr entstand durch einen Freistoß von Pjanic. Nach dem Seitenwechsel machte die Giallorossi mehr Druck, zweimal Dzeko und Pjanic scheiterten allerdings. Hinten konnten sie sich bei Szczesny bedanken, der zweimal stark parierte.


Gruppe F: Dreifacher Giroud - Arsenal dreht den Spieß um

Matchwinner in Piräus: Arsenals dreifacher Torschütze Giroud.
Matchwinner in Piräus: Arsenals dreifacher Torschütze Giroud.
© Getty Images

Der FC Bayern stand schon vor dem 6. Spieltag als Gruppenerster fest, genauso wie Gegner Zagreb abgeschlagen Letzter war. Das Gruppenendspiel fand in Piräus statt, wo Olympiakos 0:3 gegen Arsenal verlor und aufgrund des direkten Vergleichs noch den zweiten Platz an die Gunners abgeben musste.

Im für die Gruppenplatzierung bedeutungslosen Duell gewann der FC Bayern in Zagreb verdient mit 2:0 und feierte damit seinen fünften Sieg in Gruppe F. Die Münchner dominierten in einer Partie mit halbem Freundschaftscharakter, schalteten nach torlosen ersten Durchgang mit Wiederanpfiff einen Gang hoch und entschieden die Partie mit konsequenterer Spielweise und Chancenverwertung.

Der FC Arsenal steht dank dreier Tore von Olivier Giroud im Achtelfinale der Champions League. Die Gunners begannen allerdings schwach und machten zunächst nicht den Eindruck, für den Einzug ins Achtelfinale mindestens zwei Tore schießen zu müssen. Piräus präsentierte sich vor heimischer Kulisse gewohnt selbstbewusst, mehrfach verhinderte Koscielny im ersten Durchgang, dass Brown eine der zahlreichen Flanken mit dem Kopf erreichte. In der Offensive hatten die Gunners zudem Glück: Olympiakos-Keeper Roberto war bei Girouds Führungstreffer noch mit der Hand am Ball, der aber von seinem Hinterkopf ins Tor sprang (29.). Nach der Pause fand Arsenal immer besser ins Spiel. Giroud erzielte mit einem Linksschuss nach Vorlage von Joel Campbell (49.) sowie per verwandeltem Handelfmeter (66.) noch zwei weitere Tore und brach damit den Widerstand der Griechen.


Gruppe G: Chelsea behält die Nerven - Kiew weiter

In der Gruppe G haben sich der FC Chelsea und Dynamo Kiew für das Achtelfinale qualifiziert, dem FC Porto bleibt lediglich das Trostpflaster Europa League. Tel Aviv verabschiedet sich ohne Punkt als Gruppenletzter aus dem internationalen Geschäft. Chelsea profitierte gegen Porto bereits in der zwölften Minute vom Pech der portugiesischen Hintermannschaft: Beim Klärungsversuch eines Schusses von Diego Costa schoss Casillas Marcano an, der den Ball unglücklich ins eigene Tor bugsierte. In der Folge hatte Porto zwar mehr Ballbesitz, Chelsea blieb im Vorwärtsgang aber deutlich gefährlicher. Das zeigte sich auch in Durchgang zwei, als Willian - ausnahmsweise aus dem Spiel heraus - das 2:0 erzielte (52.) und damit für die frühzeitige Entscheidung sorgte.

Im zweiten Spiel hatte Kiew die Teilnahme am Achtelfinale in der eigenen Hand und machte - aufgrund rassistischer Beleidigungen im Oktober beim Spiel gegen Chelsea vor leeren Rängen - in der 16. Minute einen großen Schritt in Richtung Runde der besten 16: Garmash drückte einen Abpraller zum 1:0 über die Linie. Dynamo bezahlte den vorausgegangenen Freistoß allerdings mit dem Ausfall von Yarmalenko, der von Rikan gefoult ausgewechselt werden musste. In Führung zog sich Kiew für den Rest der Partie weit zurück, drückte trotz mehr Ballbesitz nicht auf den zweiten Treffer und machte die Partie damit bis zum Schluss unnötig spannend.


Gruppe H: Gent sticht Valencia bei Neville-Debüt aus

In der Gruppe H stand Zenit St. Petersburg bereits vor dem letzten Spieltag als Gruppensieger fest. Das zweite Ticket fürs Achtelfinale sicherte sich der KAA Gent, Konkurrent Valencia muss sich mit Rang drei und der Europa League begnügen. Gent war gegen St. Petersburg von Beginn an die aktivere Mannschaft, Depoitre belohnte sein Team nach 18 Minuten für die Bemühungen: Nach einer Flanke von Simon köpfte Depoitre schulbuchmäßig zum 1:0 ein. Auch in der Folge dominierten die Hausherren, von Zenit war nicht viel zu sehen. Im zweiten Spielabschnitt schaltete Gent zunächst einen Gang zurück, prompt kamen die Russen zum Ausgleich durch Dzyuba (65.). Doch Milicevic machte mit seinem Treffer zum 2:1 das Weiterkommen endgültig klar (78.).

Im Parallelspiel kam Valencia beim Debüt des neuen Trainers Gary Neville gegen Lyon nicht über ein 0:2 hinaus. Bei den Hausherren war der genesene Shkodran Mustafi gleich wieder in der Startelf, der deutsche Nationalspieler stand auch sofort im Fokus: Zunächst scheiterte er per Kopf am Pfosten (8.), wenig später netzte er nach einer Ecke ein, doch dem Treffer wurde wegen eines vermeintlichen Foulspiels die Anerkennung verweigert (12.). Lyon, das bereits vor dem 6. Spieltag keine Chance mehr auf die Europa League hatte, hielt aber gut dagegen. Cornet brachte die Franzosen wenige Minuten vor der Pause mit einem traumhaften Schlenzer in Front (37.). Auch in der zweiten Hälfte tat sich Valencia schwer, Olympique nutzte einen Konter zur Entscheidung: Nach einem Ballverlust schalteten die Franzosen blitzschnell um, Tolisso schickte Lacazette, der ließ Domenech keine Chance (76.). Lyon verabschiedet sich somit mit einem Sieg von Europas Bühne, Valencia überwintert in der Europa League.

kon

Champions League, 2015/16, Vorrunde, 6. Spieltag
Bayer 04 Leverkusen - FC Barcelona 1:1
Bayer 04 Leverkusen - FC Barcelona 1:1
Countdown

Zu diesem Zeitpunkt dauerte es noch 88 Minuten und 27 Sekunden, bis das abschließende Gruppenspiel zwischen Leverkusen und Barcelona stieg.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 
Seite versenden
zum Thema

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun