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21.10.2015, 22:39

Die Spiele am Mittwoch

Erster Punkt für Gladbach, zweiter Sieg für Wolfsburg

Am Mittwochabend sammelte Gladbach den ersten Zähler in der Champions League. Die Borussia erkämpfte sich ein torloses Remis bei Juventus. Die Wolfsburger dagegen feierten den zweiten Heimsieg in der Königsklasse - 2:0 gegen Eindhoven. ManCity gewann spät gegen Sevilla dank De Bruyne, United spielte 1:1 bei ZSKA. Das mit Spannung erwartete Gigantentreffen zwischen PSG und Real Madrid war ein müder Kick ohne Tore. In Istanbul jubelte Galatasaray dank Lukas Podolski.

Gruppe D: Borussen-Bollwerk hält dicht - City jubelt spät dank De Bruyne

Gladbachs Wendt gegen Juves Mittelfeldmann Sami Khedira.
Gladbachs Wendt gegen Juves Mittelfeldmann Sami Khedira.
© Getty ImagesZoomansicht

Borussia Mönchengladbach hat am dritten Spieltag der Champions League den ersten Punkt eingefahren. Bei Juventus Turin erkämpfte sich die Mannschaft von Interimstrainer Andre Schubert ein 0:0. Im ersten Durchgang mussten sich die Fohlen in der Defensive gewaltig strecken, um die Überlegenheit der Alten Dame auszugleichen. In der Abwehr machten dies die Westdeutschen allerdings nicht schlecht, Pogbas Distanzschuss rauschte knapp vorbei. Glück hatte der VfL, dass Dominguez nach einem Foul an Morata nicht wegen einer Notbremse vom Platz flog - eine gerade noch vertretbare Entscheidung. In der Offensive ging bei der Borussia in den ersten 45 Minuten jedoch fast nichts.

Nach der Pause erhöhte der italienische Rekordmeister nochmals die Schlagzahl, doch Gladbachs Keeper Sommer parierte zweimal glänzend. Dennoch mutierte die Partie nun immer mehr zu einer Abwehrschlacht - Entlastung seitens des Bundesligisten war komplette Fehlanzeige, die Fohlen gaben keinen einzigen Torschuss ab. Weil aber Juventus viel zu lässig mit seinen Möglichkeiten umging, musste die Alte Dame mit dieser Nullnummer leben.

Dank eines Treffers von Kevin De Bruyne in der Nachspielzeit gewann ManCity nach einer ausgeglichenen Partie gegen den FC Sevilla mit 2:1 und rangiert in der Gruppe D damit nur noch einen Zähler hinter Juventus Turin auf Platz zwei. Der in der Primera Division schwach gestartete Europa-League-Sieger aus Andalusien präsentierte sich in Manchester bissig und verlangte ManCity alles ab. Nach dem 0:1 durch Konoplyanka hatte der Tabellenführer der Premier League sogar ein wenig Glück, dass Rami mit einem Eigentor - nur wenige Minuten nach dem Rückstand - noch in der ersten Hälfte das 1:1 für ManCity verantwortete. Danach hatten beide Mannschaften Chancen zu weiteren Treffern, ehe De Bruyne erst kurz vor dem Ende für die Entscheidung sorgte.


Gruppe B: Dost bringt die Wölfe in die Spur - United remis bei ZSKA

Wolfsburgs Dost traf per Abstauber zum 1:0 gegen Eindhoven.
Wolfsburgs Dost traf per Abstauber zum 1:0 gegen Eindhoven.
© Getty Images

Der VfL Wolfsburg wollte im zweiten Heimspiel der Königsklasse gegen die PSV den zweiten Dreier einfahren, und das Unternehmen glückte - die Niedersachsen konnten sich bei Stürmer Dost bedanken, der den VfL auf die Siegerstraße brachte. Kruse besorgte den 2:0-Endstand. Der VfL begann gegen die Niederländer stark, doch bei der Chancenverwertung haperte es. Auch in der zweiten starken Phase der Wolfsburger im ersten Abschnitt fehlte dem Bundesligisten die Durchschlagskraft in der Offensive.

Dies änderte sich in Hälfte zwei gewaltig. Schon 46 Sekunden nach Wiederanpfiff war Dost mit einem Abstauber zur Stelle. Mit der Führung im Rücken gelang der Hecking-Elf nun deutlich mehr. Belohnt wurde dies durch Kruses Kopfball zum 2:0. Obwohl der Treffer schon in der 57. Minute fiel bedeutete er die Vorentscheidung, da Eindhoven vor dem VfL-Tor kaum Gefahr versprühte. Das galt auch für die Schlussphase, als Benaglio einen selbst verursachten Elfmeter von Locadia parierte.

ManUnited begann druckvoll und riss von Anfang an die Initiative an sich. Allerdings fand die Elf von Trainer Louis van Gaal keine Mittel gegen die aufmerksame ZSKA-Defensive. Mit ihrer ersten Chance gingen die Russen in Führung: De Gea lenkte Eremenkos Strafstoß an den Pfosten, doch Doumbia staubte ab (15.). Fortan war Moskau das bessere Team und hätte durch Musas Distanzschuss, den De Gea glänzend entschärfte, das 2:0 erzielen können (31.). Nach der Pause wurde Manchester zwingender, Rooney (60.) und Lingard (63.) ließen gute Gelegenheiten aus, ehe Martial per Kopf den nicht unverdienten Ausgleich markierte (65.). Von nun nahmen die Gäste von der Insel das Tempo heraus - womöglich mit dem Stadtderby am Wochenende gegen ManCity im Hinterkopf - und begnügten sich mit dem Remis.


Gruppe A: Müdes Gigantentreffen in Paris

Das Topspiel fand im Pariser Prinzenpark statt, wo PSG Real Madrid empfing. Die Partie ging munter los und anfänglich hin und her, doch Real wirkte auch ohne einige verletzt fehlende Akteure (Benzema, Bale, Pepe) strukturierter und mit mehr Plan im Angriffsspiel. So wurde Kevin Trapp im ersten Durchgang einige Male geprüft, darunter unter anderem durch zwei Kopfbälle von Cristiano Ronaldo, und mauserte sich zum besten Akteur der Pariser. Im zweiten Spielabschnitt verflachte die Partie zunehmend, beide Teams schienen sich mit dem Remis abzufinden. Nur einer nicht: PSG-Coach Blanc nahm seine enttäuschenden Superstars Cavani und Di Maria frühzeitig vom Feld (66., Moura und Pastore kamen). Die beste Chance hatte hernach aber Real durch Ronaldo, dessen Direktabnahme haarscharf am Tor vorbeizischte. Ansonsten tat sich vor den Toren sehr wenig. In der Schlussphase war Paris zwar aktiver, blieb aber ungefährlich. Real wirkte mit dem 0:0 zufrieden und brachte das Remis über die Zeit.

Im Komplementärspiel empfing Malmö mit zwei alten Bekannten Schachtar Donezk, denn im Sturm durften Rosenberg (ehemals Bremen) und Djurdjic (Fürth, Mainz) ran. Und beide drückten dem Spiel auch ihren Stempel auf. Nach 17 Minuten brachte Rosenberg Malmö mit einer überlegten Direktabnahme ins linke untere Eck mit 1:0 in Front. In Halbzeit zwei hatte Djurdjic die Großchance auf das 2:0 per Elfmeter, scheiterte aber mit seinem halbhohen Schuss an Pyatov. Doch es reichte auch so, Malmö fuhr seine ersten drei Punkte ein und rangiert nun auf Rang drei hinter den punktgleichen Schwergewichten Real und PSG (7).


Gruppe C: Galatasaray jubelt dank Podolski - Atletico ganz souverän

Matchwinner für Galatasaray: Lukas Podolski.
Matchwinner für Galatasaray: Lukas Podolski.
© Getty Images

Benfica Lissabon benötigte nur eine Minute und 14 Sekunden für den ersten Treffer durch Gaitan. Doch dann erwies Almeida Galatasaray einen Bärendienst, berührte den Ball im Strafraum mit der Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Selcuk problemlos und brachte die Türken so zurück ins Spiel. Podolski entschied schließlich bereits in der 33. Minute die Partie für Istanbul: Nach einem Steilpass tunnelte er Keeper Cesar - sein zwölftes Champions-League-Tor. In der zweiten Hälfte sollte kein Treffer mehr fallen. Galatasaray steht nun mit insgesamt vier Punkten vor Astana, das mit nur einem Zähler das Schlusslicht der Gruppe C bildet.

Atletico Madrid ging als Favorit ins Heimspiel gegen den FC Astana und wurde seiner Rolle gerecht. Innerhalb von sechs Minuten (23. und 29.) gingen die Gastgeber mit 2:0 in Führung. Erst verlängerte Ninguez das Leder sehenswert mit der Hacke ins Tor, dann setzte sich Jackson Martinez erfolgreich im Strafraum durch. Astana hatte keine Antwort parat, sodass Atletico leichtes Spiel hatte, die Führung zu verteidigen. Nach einem Treffer von Oliver Torres besorgte Dedechko durch ein Eigentor den 4:0-Endstand. Weil Lissabon in Istanbul Federn ließ, setzte sich Madrid an die Spitze von Gruppe C.

bst

Champions League, 2015/16, Vorrunde, 3. Spieltag
Paris St. Germain - Real Madrid 0:0
Paris St. Germain - Real Madrid 0:0
Voll fokussiert

Zlatan Ibrahimovic (li.) & Co. beim Aufwärmprogramm.
© Getty Images

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