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29.09.2014, 12:59

Bayern: Spontan-Massage und Geisterspiel in Moskau

Vor "komischem" Duell: Bayern unter Druck

Es geht um Feuer, Hölle, Geister: Mit ungewöhnlichen Worten stimmt sich der FC Bayern nach ungewöhnlicher Vorbereitung auf ein ungewöhnliches Champions-League-Spiel bei ZSKA Moskau ein. Trainer Pep Guardiola hofft trotz außerplanmäßiger Sonntagabendgestaltung auf einen "kleinen, aber guten Schritt" nach vorne - in einem Spiel, das er so noch nie erlebt hat.

Pep Guardiola
Da kommt Neues auf ihn zu: Bayern-Trainer Pep Guardiola erlebt am Dienstag sein allererstes Geisterspiel.
© picture allianceZoomansicht

Am Dienstag (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de) bleiben die Tribünen in der Arena Khimki leer, zwei Tage vorher waren es erst einmal die Hotelzimmer: Das noble Ritz-Carlton, in das sich der Bayern-Tross in Moskau einquartiert hat, wurde am Sonntagabend nach einem Feueralarm evakuiert. Rund eineinhalb Stunden später gab es Entwarnung, Pressesprecher Markus Hörwick sprach am Morgen danach von einer "ruhigen Nacht". Alle hätten "prima geschlafen" - die Profis durften eine Stunde länger als ursprünglich geplant liegenbleiben.

"Es war kein Problem", berichtete Torwart Manuel Neuer am Montagvormittag, auch Trainer Pep Guardiola sah "alles unter Kontrolle". Einige Spieler vertrieben sich die Zeit in einem Restaurant, andere bei der Massage. Guardiola wurde, eingehüllt in eine Decke, entspannt vor dem Hotel abgelichtet. Alle gaben sich also redlich Mühe, den gleichen Eindruck zu vermitteln: Die Vorbereitung auf das Geisterspiel bei ZSKA Moskau wird darunter nicht leiden.

Es hat mich an die Schulhofzeit erinnert, als man das mal ausprobiert hat.Manuel Neuer über den Feueralarm

Zu wichtig ist den Bayern auch ihr zweites Vorrundenspiel. Chef-Mahner Matthias Sammer spricht auch für seine Verhältnisse ungewöhnlich drastisch von einer "höllischen Gruppe" und setzt die Spieler bewusst unter Druck: "Wir müssen unbedingt gewinnen." ZSKA gilt bei aller Höflichkeit Guardiolas ("Vielleicht die beste Mannschaft in Russland") als leichtester Kontrahent, Punktverluste sind da bei der Mission Gruppensieg verboten.

"Alle Spieler sind fit"

Auch die Umstände sollen da keine Rolle spielen. "Das kenne ich nur aus der Jugend, wenn nicht viele Zuschauer da waren", sagt Mario Götze vor seinem ersten Geisterspiel. Auch für Guardiola ist es das erste und "hoffentlich das letzte Mal". Man müsse sich der Situation anpassen, "aber sie ist schon ein bisschen komisch". Ganz ohne Publikum fanden in der Champions League erst sieben Spiele statt, letztmals im November 2008 zwischen Atletico Madrid und PSV Eindhoven (2:1).

Nach dem Auftaktsieg gegen Manchester City will Guardiola in Moskau - wie schon vorige Saison (3:1 in der Arena Khimki) - "einen kleinen, aber guten Schritt nach vorne machen". Die Voraussetzungen sind noch nicht optimal, werden jedoch immer besser: "Alle Spieler sind fit", berichtete der Trainer vor dem Abschlusstraining am Nachmittag. Zwar liege seine Mannschaft in der Vorbereitung "noch einen Monat zurück". Aber: "Wir werden jedes Spiel ein bisschen besser."

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