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15.09.2014, 20:57

Dortmund: Kagawa und Jojic fraglich

Subotic: "Das sind ja alte Kollegen"

Borussia Dortmund hat am Samstag mächtig Selbstvertrauen getankt und sieht sich für den Champions-League-Auftakt gegen den FC Arsenal (LIVE! ab 20.45 Uhr bei kicker.de) gut gerüstet. Für Hoffnung sorgt dabei auch Shinji Kagawa, der bei seinem Comeback im BVB-Dress gegen den Sportclub mit einem Tor und einer Vorlage sowie einer kicker-Note 2 auftrumpfte. Ob der quirlige Japaner gegen die Gunners auflaufen kann, das ist ebenso offen wie der Einsatz von Milos Jojic.

Die Champions League wartet: Lukasz Piszczek und Neven Subotic (re.).
Die Champions League wartet: Lukasz Piszczek und Neven Subotic (re.).
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Beide Profis klagten zuletzt über muskuläre Probleme und konnten deshalb nur eingeschränkt trainieren. Gegen den SC wurde Kagawa bereits in der 64. Minute angeschlagen ausgewechselt und "spürt das schon noch ein bisschen", wie BVB-Coach Jürgen Klopp betonte. "Deswegen haben wir ihn nur ein paar Runden drehen lassen. Wir wollten keine Belastungsreize setzen." Den Kopf in den Sand stecken will Klopp allerdings nicht. "Solche Wehwehchen sind zwei Tage nach einem Spiel nicht ungewöhnlich", meinte der Trainer und ergänzte, dass es dann heißt: "Anschwitzen und feststellen, wer kann. Und wer nicht."

Das Duell gegen die Londoner verspricht auch ein Wiedersehen der Weltmeister, denn gleich sieben Spieler, die beim WM-Finale dabei waren, könnten auflaufen. Namentlich handelt es sich dabei um Lukas Podolski, Per Mertesacker und Mesut Özil, die bei Arsenal unter Vertrag stehen, und den Dortmundern Kevin Großkreutz, Erik Durm, Matthias Ginter und Roman Weidenfeller. Dass das Septett zum Einsatz kommt erscheint derzeit eher unwahrscheinlich, so verfügen aktuell weder Podolski noch Ginter über einen Stammplatz in ihrer jeweiligen Mannschaft. Die restlichen Fünf dürfen sich aber berechtigte Hoffnungen machen.

Unabhängig davon dürften sich beinahe alle Beteiligten auf ein Déjà-vu-Erlebnis einstellen: Schließlich treffen beide Teams in der Gruppenphase der Königsklasse zum dritten Mal in den vergangenen vier Spielzeiten aufeinander. "Das sind mittlerweile ja alte Kollegen", erklärte Innenverteidiger Neven Subotic und blies ein wenig ins gleiche Horn und wie Arsenal-Coach Arsene Wenger, der meinte: "Die Dortmunder kennen wir ganz gut. Wir spielen ja jedes Jahr gegen sie."

Wir haben in der vergangenen Saison dort gewonnen. Das wollen wir wieder erreichen.Per Mertesacker

Gegen die Gunners hat die Borussia allerdings eine miese Bilanz, so konnte der BVB seit dem 30. Oktober 2002 kein Heimspiel mehr gegen die Londoner gewinnen. So oder so erwartet Klopp ein enges Spiel. "Das wird ein hartes Stück Arbeit", meinte der 47-Jährige, dem wohl klar ist, dass es gegen Arsenal schwerer werden dürfte, als zuletzt gegen Augsburg (3:2) und Freiburg (3:1). Die Engländer rechnen sich auf jeden Fall etwas aus: "Wir haben in der vergangenen Saison dort gewonnen. Das wollen wir wieder erreichen", tönte Mertesacker.

Klopp hofft derweil auf die schnelle Genesung von Kagawa und Jojic, denn die Verletzten-Liste der Westfalen ist bekanntlich ellenlang. Mats Hummels, Marco Reus, Jakub Blaszczykowski, Ilkay Gündogan, Nuri Sahin, Oliver Kirch und Dong-Won Ji müssen sich mit der Zuschauerrolle begnügen. Unabhängig vom Personal ist für Klopp die Marschroute klar: "Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein, unsere Tugenden zeigen und unsere Qualität auf den Platz bringen." Spielmacher Henrikh Mkhitaryan ergänzte: "Wir werden alles daran setzen, um ein gutes Resultat zu erzielen."

Personalprobleme belasten übrigens auch die Engländer, die auf die Außenverteidiger Mathieu Debuchy und Nacho Monreal verzichten müssen. Und auch Back-Up Calum Chambers (Oberschenkelprobleme) ist fraglich.

 Sonderheft Champions League 2014/15
15.09.14
 
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