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19.02.2014, 15:47

London: Vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Bayern

Arsenal: München als Wendepunkt

Ebenso wie der FC Bayern München tanzt auch der FC Arsenal noch auf drei Hochzeiten, allerdings erlaubten sich die Londoner zuletzt einen herben Ausrutscher - die 1:5-Ligapleite in Liverpool vor knapp zwei Wochen war besonders schmerzhaft, aber keinesfalls der Beginn einer Krise. Die Gunners leisteten Wiedergutmachung, erreichten ein respektables 0:0 in der Premier League gegen Manchester United und nahmen am vergangenen Sonntag beim 2:1-Achtelfinal-Sieg im FA Cup gegen die Reds Revanche. Revanche ist auch das Stichwort in puncto Bayern München.

Während Arsenals Arteta (vorne) im Hinspiel gesperrt fehlen wird, kann Müller spielen
Duell: Während Arsenals Arteta (vorne) gesperrt fehlen wird, kann Müller spielen.
© Getty ImagesZoomansicht

In der abgelaufenen Spielzeit war München für Arsenal Endstation in der Champions League. Nach einer 1:3-Heimniederlage und einem 2:0-Erfolg in der Allianz-Arena schieden die Londoner im Achtelfinale aus. Das soll diesmal anders werden. Besagtes 2:0 gilt in London übrigens als Wendepunkt. "Das hat den ganzen Klub verändert", betont Offensivmann Theo Walcott, der momentan an einem Kreuzbandriss laboriert. Vor allem die Tatsache, dass man den späteren Champions-League-Gewinner in dessen Stadion bezwungen hat, beflügelte die damals schwächelnden Engländer, die seit dem eine starke Bilanz aufweisen: 34 Siege, acht Unentschieden und sieben Niederlagen stehen für die Gunners zu Buche.

Nun geht es also wieder gegen die Bayern, wieder steigt das Hinspiel im heimischen Emirates Stadium. Klar ist der Titelverteidiger favorisiert, allein die herausragende Serie von 46 Bundesliga-Spielen ohne Niederlage zeugt von der Stärke des deutschen Rekordmeisters. Das Gefühl einer Niederlage kennen die Münchner praktisch nicht. Unter Trainer Pep Guardiola haben die Bayern bisher nur ein Spiel verloren, das war allerdings in der Champions League beim 2:3 zu Hause gegen Manchester City.

Hoffnungslos ist die Lage der Londoner nicht, jedenfalls nicht für die englische Fußball-Legende David Platt (62 Länderspiele): "Es wird sicher nicht leicht. Aber die Tatsache, dass sie die Bayern bereits geschlagen haben, dürfte ihnen Selbstvertrauen geben." Auch Arsenals Coach Arsene Wenger verbreitete Optimismus. Der Franzose findet, dass sich das Team nicht sonderlich verändert hat: "Sie spielen zwar inzwischen höher als im vergangenen Jahr, aber es sind immer noch dieselben Spieler", sagte Wenger, dem aber auch klar ist, dass es gegen das "wohl beste Team der Welt" sehr schwer werden wird. "Dennoch haben wir die Chance, um zu zeigen, dass wir sie schlagen können."

Personell kann Wenger nicht aus dem Vollen schöpfen, da ihm zahlreiche Stars nicht zur Verfügung stehen. So fallen Thomas Vermaelen, Aaron Ramsey, Abou Diaby und Theo Walcott verletzt aus, während Mikel Arteta gesperrt passen muss. Dafür stellte Wenger dem tschechischen Routinier und ehemaligen Bundesliga-Profi Tomas Rosicky (33), der im FA Cup gegen Liverpool nicht zum Zuge gekommen war, einen Startelf-Einsatz in Aussicht. "Für mich ist er ein besonders wichtiger Spieler", hob Wenger die Stellung des Spielmachers hervor.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 19.02., 17:27 Uhr
Wenger verspricht Fußball mit Stil
Seitdem Arsene Wenger das Sagen beim FC Arsenal hat, gelten die "Gunners" als eine Mannschaft mit spielerischem Glanz. Der Vorwurf: Die Londoner sterben zu häufig in Schönheit. Mit dem FC Bayern bekommt Arsenal heute (LIVE! ab 20.45 Uhr auf kicker.de) einen Gegner vorgesetzt, der selbst Kombinationsfußball zelebriert. Und so verspricht Wenger ein "Spiel mit Stil".
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