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19.02.2014, 22:38

Barcelona siegt in Manchester, PSG düpiert Bayer

Wie vor einem Jahr: Bayern siegen souverän

Der FC Bayern hat abermals beim FC Arsenal gewonnen. Die Münchner siegten auf den Tag genau nach einem Jahr wieder bei den Gunners - in der Triple-Saison hieß es 3:1, nun jubelten die Bayern über ein 2:0. Die Torschützen des Abends mit zwei verschossenen Elfmetern waren Kroos und Müller, die die in Überzahl spielenden Münchner zum Sieg schossen. Das zweite Spiel des Mittwochs entschied Atletico Madrid etwas schmeichelhaft mit 1:0 für sich beim AC Mailand. Am Dienstag siegte Paris St. Germain in Leverkusen glatt 4:0, der FC Barcelona gewann bei ManCity 2:0.

Kommt in meine Arme: Bayerns Kroos markierte das 1:0 bei Arsenal.
Kommt in meine Arme: Bayerns Kroos markierte das 1:0 bei Arsenal.
© Getty ImagesZoomansicht

Der erste Abschnitt des Achtelfinalhinspiels in der Champions League hielt für den FC Bayern Schwerstarbeit bereit. Der FC Arsenal musste einen Warnschuss von Kroos überstehen und legte dann los wie die Feuerwehr. Die Münchner Defensive wackelte mehrmals bedenklich, Neuer parierte einen Elfmeter von Özil, den der deutsche Nationalspieler gegen Abwehrspieler Boateng herausgeholt hatte. Ab der 30. Minute bekam der deutsche Rekordmeister das Spiel besser in den Griff, verschoss allerdings ebenfalls einen Elfmeter durch Alaba - Robben hatte nach Traumpass von Kroos freie Bahn und wurde vom Londoner Szczesny gefällt. Der Torwart der Wenger-Elf flog mit Rot wegen Notbremse vom Platz, doch Alaba setzte den Strafstoß an den Pfosten.

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Mit Beginn der zweiten Halbzeit stellte Guardiola um: Der mit der Gelben Karte vorbelastete Boateng musste weichen, Martinez ging in die Abwehr und Lahm ins Zentrum - neu kam Rafinha. Ab der 46. Minute zog der FC Bayern dank seiner numerischen Überlegenheit sein gewohntes Kombinationsspiel auf, mit vielen Pass-Stafetten rund um den Strafraum. Robben scheiterte zunächst noch, doch dann traf Kroos genau in den Winkel zum 1:0 (54.). Danach spielten die Münchner die Gunners müde, die kaum noch zu Kontern ansetzen konnten. Mit Müller für Mandzukic erhöhte Guardiola das spielerische Element abermals, doch trotz mehrerer guter Gelegenheiten wollte der zweite Treffer erst in der Schlussphase fallen - Müller besorgte mit dem Kopf den 2:0-Endstand.

Milan klar besser, aber Diego Costa trifft entscheidend

Im zweiten Spiel des Mittwochs empfing der AC Mailand Atletico Madrid - nach 90 eher faden Minuten gewannen die Spanier dank Diego Costa auswärts 1:0. Die heimischen Lombarden brauchten einige Zeit, um in die Partie zu finden, doch dann übernahm die Mannschaft von Trainer Clarence Seedorf eindeutig das Geschehen. Pech hatte Milan zweimal, als sowohl Kaka als auch Poli nur das Aluminium trafen. Atletico, das ohne den Ex-Wolfsburger Diego begann, hatte im ersten Durchgang keine hochkarätige Chance zu verzeichnen und legte das Hauptaugenmerk vor allem auf die Sicherung des eigenen Tores. Hälfte zwei begannen die Spanier etwas forscher, doch dieser Elan ebbte schnell wieder ab. Milan andererseits fiel gegen die dicht gestaffelte Abwehr von Atletico immer weniger ein, so dass die mit Spannung erwartete Partie zusehends verflachte - bis der Atletico-Torjäger in der Schlussphase per Kopf zur Stelle war.

Ibrahimovic & PSG außer Rand und Band in Leverkusen

Zlatan Ibrahimovic
Versetzte Leverkusen schon vor der Pause den doppelten K.o.-Schlag: Zlatan Ibrahimovic.
© Getty ImagesZoomansicht

Was auch immer sich Leverkusen gegen den im laufenden Wettbewerb bislang noch ungeschlagenen Gast aus Paris vorgenommen hatte, nach wenigen Minuten hatten sie den ersten Nackenschlag zu verkraften: Matuidi schoss PSG nach Pass von Verratti früh in Führung (3.) - beide lieferten ein starkes Spiel im Mittelfeld der Franzosen ab. Nach druckvoller Anfangsphase, in der die Gäste die Werkself in der eigenen Hälfte einschnürten, ließ es PSG etwas ruhiger angehen und zog sich zurück. Sieben Minuten vor der Pause begann dann jedoch die Ibrahimovic-Show: Erst verwandelte der Schwede einen von Spahic an Lavezzi verwirkten Foulelfmeter souverän (39.), dann legte er mit einem echten Traumtor noch vor der Pause nach - 3:0 (42.)!

Nach dem Wechsel waren die Leverkusener um Schadensbegrenzung bemüht. Und schafften es immerhin bis in die Schlussphase, einen weiteren Gegentreffer zu verhindern, obwohl Spahic nach knapp einer Stunde mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz musste. PSG begnügte sich weitgehend damit, den komfortablen Vorsprung zu verwalten. Der eingewechselte Cabaye erzielte kurz vor Schluss noch das 4:0. Vor dem Rückspiel im Prinzenpark in drei Wochen hat der französische Meister alle Trümpfe in der Hand - Bayer dagegen bekam nach dem 1:7 in Barcelona und dem 0:5 gegen Manchester United einmal mehr die Grenzen aufgezeigt und kassierte die dritte bittere Heimniederlage binnen einer Woche.

Demichelis vs. Messi: Ein verhängnisvolles Laufduell

Beste Voraussetzungen fürs Weiterkommen hat neben PSG auch der FC Barcelona. Beim Gipfeltreffen bei Manchester City taten sich die Katalanen lange schwer, ihr Plus in Sachen Ballbesitz in Chancen zu verwandeln. Im Angriff machten die Gastgeber, die wieder auf den zuletzt schmerzlich vermissten Fernandinho zurückgreifen konnten, bei vereinzelten Nadelstichen den gefährlicheren Eindruck.

Acht Minuten nach dem Wechsel nahm das Unglück für City dann jedoch seinen Lauf: Messi lief Demichelis davon, der sich auf der Strafraumgrenze nur mit einem Foul zu helfen musste. Nach der Notbremse sah der frühere Münchner Rot, Messi verwandelte vom Elfmeterpunkt zum 1:0 (54.). Auch wenn die Citizens auch in Unterzahl vereinzelt noch zu Vorstößen kamen, boten sich den Katalanen nun natürlich wesentlich mehr Räume. In letzter Minute legte Dani Alves noch einen zweiten Treffer nach. Barça steht damit mit einem Bein im Halbfinale, für Manchester City droht der erste Ausflug in die K.o.-Phase der Champions League schon nach dem Achtelfinale vorbei zu sein.

Bilder des Spieltages
Champions League, 2013/14, Achtelfinale
Champions League, 2013/14, Achtelfinale
Ernste Miene

Wayne Rooney kommt mit konzentrierter Miene zum Aufwärmen aus den Katakomben.
© imago

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19.02.14
 

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