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16.12.2013, 16:50

St. Petersburg: Wiedersehen mit Tymoshchuk

Klopp freut sich aufs eisige Russland

Borussia Dortmund hat mit Zenit St. Petersburg von allen Bundesligisten den vermeintlich leichtesten Gegner im Champions-League-Achtelfinale zugelost bekommen. St. Petersburg mag zwar nicht der ganz große Name sein, auf der Hut sollte der BVB vor den Russen dennoch sein. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke warnt jedenfalls vor dem Team aus der Zarenstadt: "Zenit verfügt über einen hochkarätig besetzten Kader."

Hulk und Andrey Arshavin (re.)
Starker Angriff: Hulk und Andrey Arshavin (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Watzke warnt nicht zu Unrecht, denn das vom russischen Großkonzern Gasprom finanziell großzügig unterstützte St. Petersburg verfügt in der Tat über enorme Qualität, das weiß auch Sportdirektor Michael Zorc: "Zenit hat sich in den vergangenen Jahren zu einer russischen Top-Mannschaft entwickelt." Gerade die Offensive strotzt vor namhaften Spielern. Neben dem brasilianischen Stürmerstar Hulk finden sich dort die russischen Nationalspieler Andrey Arshavin und Aleksandr Kerzhakov wieder. Apropos Sbornaja, ein Großteil der russischen Nationalmannschaft stellt sich aus Spielern von Zenit zusammen - da wären Torhüter Vyacheslav Malafeev, Rechtsverteidiger Aleksandr Anyukov oder die Mittelfeldspieler Roman Shirokov, Viktor Fayzulin und Konstantin Zyryanov.

Ergänzt wurde das Team mit erstklassigen internationalen Spielern, wie dem portugiesischen 30-Millionen-Mann Danny, dem aus Belgien stammenden Axel Witsel, für den Benfica Lissabon vor zwei Jahren 40 Millionen Euro erhalten hat, dem tschechischen Abwehrhünen Tomas Hubocan, Italiens Domenico Criscito oder Belgiens Abwehr-Ass Nicolas Lombaerts. Mit dem ehemaligen Bayern-Profi Anatoliy Tymoshchuk haben die Russen zudem einen Bundesliga-Insider in ihren Reihen, immerhin wechselte der Ukrainer erst zu Saisonbeginn aus München in die Zarenstadt und dürfte sich immer noch bestens mit der Bundesliga auskennen, wenngleich er bei Zenit kein Stammspieler ist. Alles in Allem: Zenit St. Petersburg wird kein Spaziergang für die Westfalen.

Ich war noch nie in Russland und freue mich sehr auf die Partien im Februar und im März.Dortmunds Trainer Jürgen Klopp

Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierte der Klub von der Newa in der Saison 2007/08 mit dem Sieg in der Europa League (2:0 im Finale gegen die Glasgow Rangers). Damals schalteten die Russen im Halbfinale übrigens den FC Bayern aus (1:1, 4:0). In den vergangenen Jahren war Zenit, das mit Russlands Präsident Wladimir Putin einen äußerst prominenten Fan hat, in der heimischen Liga gemeinsam mit ZSKA Moskau das Maß aller Dinge und heimste folglich auch einige Titel ein: 2007, 2008 und 2012 wurde in der Zarenstadt die Meisterschaft gefeiert, 2010 der Pokal.

Zenit-Coach Luciano Spalletti
Er weiß, dass es in Russland bitterkalt werden kann: Zenit-Coach Luciano Spalletti.
© Getty ImagesZoomansicht

Respekt dürfte der BVB vor dem Gegner sicherlich haben, Angst sicherlich nicht. "Wir haben uns in der vielleicht schwierigsten Vorrundengruppe mit zwölf Punkten als Gruppensieger durchgesetzt", betont Watzke, der mit jedem "Achtelfinalgegner absolut einverstanden gewesen" wäre. "Wer die Vorrunde der Champions League übersteht, hat zweifellos viel Qualität", meint jedenfalls Dortmunds Coach Jürgen Klopp, der sich ansonsten nicht weiter zum kommenden Gegner äußern wollte: "Ich kann und will St. Petersburg nicht spontan beurteilen. Stand jetzt - mehr als zwei Monate vor dem Aufeinandertreffen - ins Detail zu gehen, das wäre echt nicht seriös." Eins stellte Klopp aber klar: "Ich war noch nie in Russland und freue mich sehr auf die Partien im Februar und im März."

Sorgen bereitet den Dortmundern aber nicht nur der Gegner, auch das Wetter stellt ein unkalkulierbares Risiko da, immerhin geht es im Winter ins kalte Russland. "In St. Petersburg haben wir allerdings noch nie gespielt. Und wir müssen uns auf unangenehme Temperaturen einstellen", sagte BVB-Kapitän Sebastian Kehl, der zugleich aber auch klarstellte: "Mit Zenit St. Petersburg haben wir nicht das stärkste Los gezogen, es hätte uns schlimmer treffen können." Recht dürfte Kehl damit haben, denn St. Petersburg konnte in der laufenden Saison trotz der großen Namen sportlich nur selten überzeugen. Stellvertretend dafür steht dann auch das jüngste 1:4 bei Austria Wien am letzten Vorrundenspieltag in der Königsklasse - wohlgemerkt: Das Team von Trainer Luciano Spalletti (54) hatte das Achtelfinalticket zu jenem Zeitpunkt nicht in der Tasche und kam nur dank der Schützenhilfe von Atletico Madrid weiter. Erstmals in der Geschichte der Königsklasse reichten einer Mannschaft dabei sechs Punkte, um die Gruppenphase zu überstehen.

16.12.13
 

kicker-sportmagazin

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