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24.05.2013, 19:04

FC Bayern: Heynckes sieht letzte Chance auf die Krone

Müller lebt die Lockerheit vor

Rund 26 Stunden vor dem Anpfiff des mit Spannung erwarteten Endspiels von Wembley präsentierten sich die Münchner in London betont locker und entspannt. Thomas Müller natürlich immer vorneweg, beim offiziellen Pressetermin ließ er keine Gelegenheit für einen Spruch aus. Trainer Jupp Heynckes gestand zwar schon eine besondere Bedeutung der Partie gegen den BVB ein - diese Bedeutung sieht er aber eher für seine Spieler.

Thomas Müller
Bestens gelaunt 26 Stunden vor dem Final-Anpfiff: Thomas Müller.
© picture-allianceZoomansicht

"Es wurde schon viel gesprochen", stellte Müller in der Pressekonferenz des FC Bayern vor dem Finale richtigerweise fest. Das deutsche Duell in Wembley zieht jede Menge Aufmerksamkeit auf sich, jeder Winkel wird beleuchtet. Dennoch war es der 23-Jährige, der bei der offiziellen Fragestunde direkt für frischen Wind sorgte. Zur Frage nach Nervosität im Team stellte er mit einem Schmunzeln fest: "Die haben nicht die Mords-Erfahrung wie ich sie habe." Und auf die Frage eines österreichischen Journalisten nach der Rolle von David Alaba ließ er wissen, dass Bayerns Linksverteidiger bei einer guten Leistung am Samstag "eh wieder den Titel Fußballer des Jahres in Österreich im Sack" habe.

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Doch auch Müller ist bei aller demonstrativer Lockerheit vor dem Finale klar: "Leicht wird's nicht." Und so teilte er zwar mit, dass er beim eigenen Team keine Schwäche ausgemacht habe. Einen Tipp, was im Vergleich zum verlorenen "Finale dahoam" besser gemacht werden muss, hatte er aber dennoch parat: "Vor dem Tor müssen wir konsequenter sein."

Lahm sieht - noch - keine Wachablösung

Auch wenn die lockeren Sprüche von Müller kamen, zeigte sich Lahm nicht weniger selbstbewusst: Es gebe zwar keine Garantie für Titel, aber das Team, das ja schon zum dritten Mal in vier Jahren im Finale stehe, sei noch reifer geworden, die Entwicklung und die Charaktere würden passen. Trotz dieser Reihe von erfolgreichen Jahren und dem imponierenden Halbfinalerfolg gegen den FC Barcelona stellte der FCB-Kapitän klar: "Man kann jetzt nicht von Wachablösung reden, das zeigen erst die nächsten Jahre."

Ich hab nicht das Gefühl, dass sich irgendjemand in die Hose scheißt.Thomas Müller

Für die Höhepunkt des Auftritts der beiden Akteure war aber Müller zuständig. Nachdem vor den Halbfinal-Spielen der Wechsel von Mario Götze vom BVB zu den Bayern öffentlich gemacht wurde, kam die Frage auf, ob man nicht nun - unmittelbar vor dem Finale - den Wechsel von Robert Lewandowski zum FC Bayern vermelden könne. Müller übernahm spontan die Antwort: "Es gibt noch nichts Neues. Ich muss da noch ein paar Telefonate führen."

Auf die Frage, ob es denn im Fall eines Elfmeterschießens wieder Probleme gebe, genug Schützen zu finden, wurde er vor seinem dritten Champions-League-Finale sehr deutlich: "Ich hab nicht das Gefühl, dass sich irgendjemand in die Hose scheißt."

Heynckes sieht die letzte Chance auf einen Champions-League-Sieg

Jupp Heynckes hob zu Beginn seines Auftritts zunächst die Grundlagen hervor: "Alle 20 sind gesund und werden am Abschlusstraining teilnehmen." Der Coach hat also die freie Auswahl. Befürchtungen, dass es am Samstagabend auf dem Feld aufgrund der besonderen Brisanz der Partie besonders hitzig zugehen könnte, hat der 68-Jährige nicht: "Auf dem Spielfeld wird es intensiv ablaufen. Hohes Tempo, intensive Zweikämpfe", erwartet der Meistertrainer: "Ich denke, das Spiel wird so ablaufen, wie es sich für ein Champions-League-Endspiel gehört."

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Für sich selbst schätzte Heynckes die Bedeutung des Endspiels gar nicht so hoch ein, obwohl er davon ausgeht, dass es seine letzte Chance auf die europäische Krone ist, die er sich als Trainer bereits 1998 bei Real Madrid einmal aufsetzte. "Natürlich ist es morgen ein besonderes Spiel", meinte er zwar, fügte aber hinzu: "In erster Linie für den FCB, die Fans und die Spieler. Besonders für die älteren Spieler wäre es die Krönung, morgen in Wembley den Titel zu erringen." Er persönlich habe da etwas mehr Distanz: "Für mich persönlich ist es sicher nicht so, wie für meine Spieler." Auch eine Frage der Erfahrung, die Heynckes auch als einen Vorteil gegenüber Jürgen Klopp ausmachte: "Der größte Unterschied ist das Alter. Aber natürlich auch die Erfahrung. Die Fehler, die man vor zehn Jahren gemacht hat, macht man nicht mehr." Generell bemühte sich Heynckes, das Finale von Wembley auf ein normales Maß zu reduzieren: "Es ist ein Fußballspiel, wo elf gegen elf spielen."

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 24.05., 22:09 Uhr
Bayern vor dem Showdown - "Niemand scheißt sich in die Hose"
Im vergangenen Jahr brachte der FC Bayern im Elfmeterschießen im Champions-League-Finale gegen Chelsea kaum fünf Schützen zusammen, selbst Keeper Neuer musste ran. Dieses Mal demonstrieren die Bayern mehr Selbstbewusstsein: "Niemand scheißt sich in die Hose", sagte Thomas Müller. Trainer Jupp Heynckes ließ Elfmeter im Training üben, ist sich aber bewusst, dass durch den "unheimlichen Druck im Spiel" die Situation nicht zu simulieren ist.
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24.05.13
 

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