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22.05.2013, 13:57

Franzose lobt Piszczek und warnt vor BVB-Kontern

Locker bleiben: Ribery & Co. suchen die Ruhe

Bloß kein Stress - so lautet offenbar die Devise von Franck Ribery. Mehrmals betonte der Franzose in Diensten des FC Bayern, dass man vor dem Champions-League-Finale am Samstag gegen Borussia Dortmund die Ruhe bewahren müsse. "Das Adrenalin kommt schon", weiß der erfahrene Dribbelkünstler. Auch Keeper Manuel Neuer wollte "gar nicht großartig über Druck sprechen. Wir wollen das genießen."

Franck Ribery
Bloß nicht abheben: Franck Ribery entspannt sich lieber vor dem Showdown am Samstag.
© picture allianceZoomansicht

Für den FC Bayern ist es die dritte Chance in den vergangenen vier Jahren, den Henkelpott zu erobern. Riberys Miene verfinsterte sich ein wenig, als er die beiden letzten Endspiele vor dem inneren Auge Revue passieren ließ. Das 0:2 gegen Inter in Madrid verpasste er wegen ein Sperre, bei der tragischen Pleite gegen Chelsea (3:4 im Elfmeterschießen) wurde er in der 96. Minute ausgewechselt. "Inter war schwer, Chelsea war traurig", resümierte Ribery. Am Samstag soll es endlich gelingen, der 30-Jährige baut unter anderem auf die geballte Erfahrung des FCB-Kaders. "Wir müssen gegen Dortmund gewinnen, für die Fans, für die Mannschaft. Fast alle Spieler sind zum dritten Mal dabei. Alle wissen, was sie machen müssen."

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Das Champions-League-Finale wird für den FCB tatsächlich zur Routine, dementsprechend entspannt geht es offenbar zu bei den Bayern. "Die Stimmung ist gut in der Mannschaft, wir sind fokussiert. Und wir sind gut drauf", sagte Neuer. So soll's auch sein, findet Ribery. "Wir müssen locker bleiben und dürfen uns keinen Stress machen. Das Adrenalin kommt schon, wir müssen das nicht schon vorher spüren", erklärte er. Bei einem möglichen Elfmeterschießen dürfte der Puls dann so richtig hochgehen. "Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, ich habe noch nicht einmal daran gedacht", sagte Neuer. Er selbst würde im Notfall auch wieder als Schütze antreten wie beim verlorenen Elfmeterschießen im Heimfinale gegen den FC Chelsea. "Wenn ich gebraucht werde, bin ich da", sagte der Keeper. Auch Ribery würde sich der Verantwortung stellen, wie er durchblicken ließ.

Gerade bei Ribery ist diese gewisse Lockerheit zu spüren - auch ein Verdienst seines Trainers, wie er weiß. "Heynckes war wichtig für mich, für mein Vertrauen, für den Spaß auf dem Platz. Ich bin in dieser Saison viel besser, habe ein gutes Gefühl." Seine Zukunft sieht er auch über seinen bis 2015 laufenden Vertrag hinaus beim Rekordmeister, auch wenn ein neuer Kontrakt noch nicht aufgesetzt ist, wie er verriet. Das soll wohl nach dem Finale geschehen. "Schau mer mal", sagte er in bester Franz-Beckenbauer-Manier, "aber ich habe ein gutes Gefühl."

Respekt vor Piszczek - BVB "kompakt und defensiv"

Das fehlt seinen Gegenspielern meist, er narrt derzeit jeden, der auf seiner linken Seite aufkreuzt. Ribery aufhalten - wie soll das derzeit gehen? Darüber muss sich vor allem BVB-Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek so seine Gedanken machen, der Pole wird es häufiger mit dem Münchner zu tun bekommen. Doch Respekt ist auch bei Ribery zu spüren, gegenüber Piszczek im Besonderen und dem BVB im Allgemeinen. "Er ist ein guter Spieler, macht viel offensiv. Er läuft viel, ist schnell." Dortmund spiele "kompakt und defensiv", so Ribery, der zudem deren Stärken bei Standards und Kontern betonte. Und er weiß nur allzu gut: "Natürlich haben wir viel Druck." Man müsse so spielen wie gegen Barcelona, "dann haben wir eine gute Chance", glaubt Ribery.

Aber nur, wenn man eben cool bleibt. "Du musst alles machen wie immer. Mit Familie, Kind, Essen gehen - ich bin immer gleich", sagte Ribery, der am Ende doch noch zeigte, wie sehr er einen Sieg herbeisehnt. "Für mich ist der Titel wichtig, ich warte schon lang. Ich hoffe, es geht am Samstag. Es muss."

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 22.05., 10:22 Uhr
Sammers Siegesformel - Mit Gelassenheit nach Wembley
Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer gab sich vor dem Champions-League-Finale in Wembley gegen Dortmund auf der Pressekonferenz am Dienstag gelassen. Seine Siegesformel ist recht einfach. Der Bogen darf nicht jetzt schon überzogen werden, man müsse langsam Spannung aufbauen, um dann zu explodieren. Und den angeschlagenen Dortmunder Spielern wünscht er alles Gute und baldige Genesung.
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22.05.13
 

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weitere Infos zu Neuer

Vorname:Manuel
Nachname:Neuer
Nation: Deutschland
Verein:Bayern München
Geboren am:27.03.1986

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Vorname:Franck
Nachname:Ribery
Nation: Frankreich
Verein:Bayern München
Geboren am:07.04.1983

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