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09.04.2013, 09:10

Juventus: Vucinic setzt auf das Ambiente

Conte: "Es gibt eine Kluft zwischen Bayern und uns"

Geht es um eine Aufholjagd, nimmt Italien seit Jahren eine sprachliche Anleihe aus dem Spanischen. Und die Hoffnung auf ebenjene "remuntada" hat Juventus noch lange nicht aufgegeben.

Rechnet mit einem Hexenkessel: Juve-Coach Antonio Conte.
Rechnet mit einem Hexenkessel: Juve-Coach Antonio Conte.
© imago

Beim 2:1 gegen den Letzten Pescara, bei dem Buffon, Barzagli, Chiellini, Marchisio und Pirlo geschont wurden, präsentierten die Tifosi das Plakat "10. April - wir glauben dran!" Und wenn sich die meisten Protagonisten vor dem Hinspiel in artiger Demut übten, entschlossen sie sich jetzt zur verbalen Attacke.

"Glückwunsch zur Meisterschaft, doch am Mittwoch werden die Bayern ein ungemütliches Ambiente erleben", kündigte Mirko Vucinic an. "Unsere Fans wissen, wie man die Stimmung aufheizt, das wird ein Krieg - noch ist gar nichts entschieden." Der Rest der in München so blassen Elf betonte, das Rückspiel habe direkt nach dem Schlusspfiff in der Allianz-Arena begonnen.

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Aber nicht für jeden, denn die gesperrten Vidal und Lichtsteiner werden fehlen und durch Padoin und Pogba ersetzt. Lediglich Trainer Conte bremste allzu große Hoffnungen: "Ich erwarte einen brodelnden Hexenkessel und großen Kampf. Doch Träume haben im Fußball minimale Chancen wahr zu werden. Bleiben wir also realistisch, denn anmaßende Ziele bedeuten oft dein Ende."

Die Erinnerung an den vergangen Dienstag, als die Italiener ziemlich chancenlos waren und mit dem 0:2 gut bedient waren, sind noch frisch, der Respekt des Trainers entsprechend groß. "Wir wissen, dass wir nicht gut gespielt haben, aber wir haben einen sehr starken Willen." Ob der Willen alleine ausreicht, um die Bayern noch aus dem Wettbewerb zu werfen?

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Am Dienstagabend lobte der 43-jährige Coach die Münchner in der abschließenden Spiel-Konferenz in den höchsten Tagen. "Sie haben ein hohes Niveau erreicht, es gibt eine Kluft zwischen uns und den Bayern, aber wir glauben an uns. Wir wissen, dass die Bayern sehr stark sind, das haben sie im Hinspiel gezeigt, sie haben das Tempo immer sehr hoch gehalten", so Conte.

Conte betonte zudem, dass sich Torhüter Gianluigi Buffon von der Kritik des Münchner Ehrenpräsidenten Franz Beckenbauer ("Rentner") "nicht beleidigt" fühle. "Aber wir haben so viel über dieses Thema gesprochen. Zu viel", fügte er an.

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Juventus Turin schonte beim 2:1-Erfolg über Pescara Buffon und Pirlo, Vucinic erzielte beide Tore. Neapel hielt durch ein 2:0 über Genua 93 Schritt und bleibt mit Respektabstand Zweiter. Milan ließ in Florenz nach 2:0-Führung Federn. Höhepunkt aus der Serie A, zur Verfügung gestellt von sportdigital.
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09.04.13
 

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weitere Infos zu Conte

Vorname:Antonio
Nachname:Conte
Nation: Italien
Verein:

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