Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
04.04.2013, 22:02

Klares Abseitstor von Ibrahimovic anerkannt

Wegen Stark: Barça legt Beschwerde ein

Der Bundesliga-Schiedsrichter Wolfgang Stark erwischte beim Champions-League-Viertelfinale von Paris St. Germain gegen den FC Barcelona (2:2) nicht seinen allerbesten Tag. Sehr zum gerechtfertigten Ärger der Katalanen. Auch von Seiten der Franzosen gab es etwas zu rüffeln, doch eine zweite wesentliche Fehlentscheidung lässt sich dem erfahrensten Bundesliga-Schiedsrichter nicht unterjubeln. Der FC Barcelona hat nun mit einer offiziellen Beschwerde bei der UEFA reagiert.

PSG hatte eigentlich keinen Grund, sich zu beschweren: Schiedsrichter Stark (2. v. re.), hier mit Paris-Coach Ancelotti und Ibrahimovic, benachteiligte Barcelona beim 1:1.
PSG hatte eigentlich keinen Grund, sich zu beschweren: Schiedsrichter Stark (2. v. re.), hier mit Paris-Coach Ancelotti und Ibrahimovic, benachteiligte Barcelona beim 1:1.
© imagoZoomansicht

Nach seiner Leistung beim Viertelfinal-Duell im Prinzenpark ist Stark, der erfahrenste Referee der Bundesliga (BL-Debüt April 1997), in die Kritik geraten. Die Blaugrana hielten dem gelernten Bankkaufmann aus Ergolding vor, beim Ausgleichstreffer der Franzosen zum 1:1 eine klare Abseitsposition des Schützen Zlatan Ibrahimovic übersehen zu haben. Ibrahimovic hatte nach einem vom Pfosten abgeprallten Ball abgestaubt.

Ein Vorwurf, der nicht von der Hand zu weisen ist, denn der schwedische Goalgetter stand bei Thiagos Kopfball an den Pfosten einige Meter im Abseits, was Stark und sein Gespann schlichtweg nicht ahndete. "Der Unparteiische meinte es nicht gut mit uns, das war klar", betonte Barças Assistenztrainer Jordi Roura sehr diplomatisch. Außerdem habe Stark in einer Szene das Spiel weiterlaufen lassen, obwohl die Barça-Spieler Javier Mascherano und Jordi Alba verletzt am Boden lagen. "Die Regeln besagen, dass in einer solchen Situation das Spiel unterbrochen werden muss."

Aber auch von Seiten der französischen Hauptstädter bekam Stark mit seinen Linienrichtern sein Fett ab. PSG-Trainer Carlo Ancelotti bezeichnete den Elfmeter als unberechtigt, den Xavi in der 89. Minute zur 2:1-Führung für die Katalanen nutzte. "Das Tor war ein Geschenk des Schiedsrichters", sagte der Coach. Der gefoulte Alexis Sanchez habe den Kontakt mit Torwart Salvatore Sirigu gesucht und sei deshalb gestürzt. Eine Sichtweise, die die Fernsehbilder nicht bestätigten.

Barça beschwert sich offiziell bei der UEFA

Am Donnerstag reichte der FC Barcelona bei UEFA schriftlich Beschwerde wegen Starks Leistung ein. "Wir haben in einem Brief an die UEFA unseren Unmut ausgedrückt, weil der Schiedsrichter die Regeln nicht eingehalten hat", sagte der Barça-Sprecher Toni Freixa nach einem Treffen des Vorstands.

Bayern vs. Juventus und Paris vs. Barcelona in Bildern
Müller staubt ab - in Paris treffen die Stars
Müller trifft zum 2:0
Abstauber

Das war nicht mehr schwer: Nach Gigi Buffons Patzer und Mario Mandzukics Übersicht musste Thomas Müller nur noch einschieben - das 2:0 für die Bayern gegen Juve (63.)!
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 
Seite versenden
zum Thema