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06.03.2013, 22:41

CL-Achtelfinalrückspiele: Valencia schnuppert am Weiterkommen

Juve erreicht locker, PSG zitternd das Viertelfinale

Nach Borussia Dortmund und Real Madrid stehen auch Juventus Turin und Paris St. Germain im Champions-League-Viertelfinale. Doch während die "Alte Dame" das Ticket gegen Celtic Glasgow ganz locker mit 2:0 löste, zitterte sich PSG ohne Ibrahimovic in die nächste Runde. Nach dem 2:1-Hinspielsieg reichte im Prinzenpark ein 1:1 - Beckham durfte nicht mitspielen.

PSG-Stürmer Ezequiel Lavezzi jubelt über das 1:1
Emotionen pur: Ezequiel Lavezzi bejubelt "oben ohne" seinen Ausgleichstreffer gegen Valencia.
© Getty ImagesZoomansicht

Happy End im Parc des Princes - die PSG-Fans durften am Mittwochabend erstmals seit 1995 den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale bejubeln. Die Mutmaßung von Sportdirektor Leonardo, wonach Paris ein Team sei, "das für Europa gemacht ist", bestätigte die Millionentruppe aus der Hauptstadt im Achtelfinalrückspiel gegen Valencia jedoch nicht: Wegen einer defensiv nicht immer souveränen und offensiv wenig inspirierten Vorstellung musste PSG bis zum Ende bangen.

Zunächst hatte Torjäger Jonas Valencia mit einem fulminanten Distanzschuss kurz nach der Pause in Führung geschossen, plötzlich waren die Spanier nur noch einen Treffer vom Weiterkommen entfernt. Die Gastgeber, die ohne die gesperrten Ibrahimovic und Verratti auskommen mussten, mussten kämpfen und kamen zurück: Lavezzi versenkte den Ball nach Vorarbeit des eingewechselten Gameiro im zweiten Versuch zum 1:1-Endstand (66.). Valencia hatte auch danach mehr vom Spiel und brachte PSG immer wieder in Verlegenheit, erspielte sich aber keine große Chance mehr aufs 2:1. Die Ancelotti-Elf brachte die Zitterpartie ins Ziel - ohne Bankdrücker Beckham allerdings, der vergeblich auf sein Königsklassen-Comeback hoffte.

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Juve weiter ungeschlagen

Überhaupt nichts anbrennen ließ im Parallelspiel Juventus Turin: Der Serie-A-Spitzenreiter, nach dem 3:0 im Hinspiel schon so gut wie durch, entschied auch das zweite Aufeinandertreffen gegen Celtic Glasgow für sich. Beim 2:0 gegen bemühte, aber weitgehend harmlose Schotten staubten Matri (24.) und Quagliarella (65.) im Turiner Regen erfolgreich ab.

Den zweiten Treffer bereitete der Ex-Leverkusener Vidal vor, der anders als seine Teamkollegen Lichtsteiner und Marchisio trotz Gelb-Vorbelastung in der Startelf stand. Juve, seit dem 18. März 2010 im Europapokal ungeschlagen, steht im Champions-League-Viertelfinale - zum ersten Mal seit 2006!

CL, Bilder zum Achtelfinale
Juve und PSG bejubeln das Viertelfinale
Alessandro Matri, Fraser Forster (li.)
Auf Kurs gebracht

Auch wenn Juventus Turin gerade in der ersten Hälfte gegen Celtic Glasgow nach dem klaren 3:0 im Hinspiel manchmal leicht wackelte - dank Alessandro Matri, der hier das 1:0 erzielt, musste die "Alte Dame" nie ernsthaft am Einzug ins Viertelfinale zweifeln.
© Getty Images

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06.03.13
 

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