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19.02.2013, 22:36

Bayern schon mit einem Bein im Viertelfinale

Schalke verdient sich ein 1:1 - Milan schlägt Barça 2:0!

Der FC Schalke 04 hat seinen Ligasorgen und der Trainerdiskussion im Hexenkessel von Istanbul erfolgreich getrotzt und sich mit dem verdienten 1:1 bei Galatasaray eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel geschaffen. Mit dem Rücken zur Wand steht Topfavorit Barcelona, der beim AC Milan mit 0:2 unterlag. Am Dienstag hatten die Bayern bei Arsenal in souveräner Manier 3:1 gewonnen, Porto bezwang Malaga 1:0.

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Jermaine Jones
Ausgekontert: Jermaine Jones bejubelt sein Ausgleichstor. Im Rückspiel fehlt er allerdings gesperrt.
© Getty Images Zoomansicht

Im Hexenkessel von Istanbul wollten die Schalker ihre Liga-Sorgen vergessen, helfen sollte dabei der wiedergenesene Huntelaar, Kolasinac verteidigte auf links. Bei Galatasaray standen die beiden Winter-Starneuzugänge Sneijder und Drogba erstmals gemeinsam in der Startformation. Nach kurzer Zeit entwickelte sich ein rasantes Duell, das beiden Teams kaum Zeit zum Verschnaufen ließ. Den ersten Wirkungstreffer setzte Galatasaray, dessen Torjäger Burak Yilmaz den Ball unhaltbar in die Maschen drosch (12.). Danach gab es Torszenen hüben wie drüben: Die Königsblauen waren einem Treffer zweimal nahe, der Ex-Schalker Altintop traf die Latte. Schalke lieferte einen beherzten Auftritt ab und drängte gegen nun zu passive Gastgeber auf den Ausgleich, der Jones kurz vor der Pause gelang.

Spielbericht

In Durchgang zwei, den Sneijder nicht mehr auf dem Platz erlebte, ging der Partie das Feuer der ersten 45 Minuten verloren. Schalke schaffte es lange Zeit, die ideenlosen Türken vom Tor fernzuhalten und geriet erst in der Schlussphase wieder in Gefahr (Yilmaz/Sabri). Selbst konnte S04 zwar auch noch vereinzelte Nadelstiche setzen, von Erfolg waren diese jedoch nicht mehr gekrönt. So blieb es beim 1:1, das dem Bundesligisten eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in drei Wochen verschafft. Einziger Wermutstropfen: Torschütze Jones handelte sich die dritte Gelbe Karte ein, weil er eine Verwarnung für einen Gegenspieler forderte, und fehlt damit in Gelsenkirchen.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 21.02., 08:50 Uhr
Ein Schalker Lebenszeichen
Es war ein Schritt aus der Krise, das 1:1 der Schalker bei Galatasaray. Ein großer Schritt in Richtung Viertelfinale zudem. "Der Punkt war verdient, unter Umständen war sogar mehr drin", sagte Manager Horst Heldt, während Trainer Jens Keller die Aggressivität lobte. Torschütze Jones verriet, dass wohl manch junger Spieler mit dem Druck in der Liga nicht klarkommt. "Champions League ist etwas ganz anderes." Und international ist S04 nach wie vor ungeschlagen.
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Im Giuseppe-Meazza-Stadion empfing der AC Mailand den FC Barcelona zu einem illustren Duell - 20 europäische Titel haben beide Klubs zusammen schon gewonnen. Milan war von seiner Glanzzeit in den letzten Monaten allerdings ein ordentliches Stück entfernt, ins Spiel gegen Barça gingen die Schützlinge von Massimiliano Allegri daher als Außenseiter. Zumal die Rossoneri von vier Duellen vergangene Saison keines gewinnen konnten und auf ihren nicht spielberechtigten Neuzugang Balotelli verzichten mussten. Umso mehr überraschte es, dass Milan die Gästeoffensive um Weltfußballer Messi 90 Minuten lang voll im Griff hatte. Die Katalanen, bei denen Trainer Tito Vilanova einmal mehr von Assistenzcoach Jordi Roura vertreten wurde, verzeichneten zur Pause zwar 74% Ballbesitz, gegen geschickt verteidigende Italiener aber keine einzige Torchance. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit hätten die Hausherren durch El Shaarawy oder Boateng sogar führen können.

Kevin-Prince Boateng
Brachte den verdienten Mailänder Sieg auf den Weg: Kevin-Prince Boateng.
© imago

Spielbericht

In der 56. Minute brachte der gebürtige Berliner San Siro dann aber zum Beben. Barca protestierte, weil Zapata den Ball vor Boatengs Schuss an die Hand bekommen zu haben schien - vergeblich. Als Weckruf fungierte das Gegentor für den Favoriten immer noch nicht. Es dauerte bis zur 77. Minute, ehe Iniesta den ersten halbwegs gefährlichen Schuss aufs Tor abgab. Milan machte es besser: Muntari erhöhte nach starkem Zuspiel von El Shaarawy. Auch danach fiel erstaunlich ideenlosen Katalanen nichts mehr ein. Milan reist mit einem 2:0 im Gepäck zum Rückspiel ins Camp Nou, Barça wankt mächtig.


3:1! Bayern fast schon im Viertelfinale

Müller staubt zum 2:0 für die Bayern ab.
Müller staubt zum 2:0 für die Bayern ab.
© Getty Images Zoomansicht

Der deutsche Rekordmeister begann im Emirates Stadium mit der erwarteten Startaufstellung - sprich mit Müller auf der rechten Seite. Es war auch der deutsche Nationalspieler, der in der siebten Minute seinen Kollegen Kroos bediente, der vom Strafraum präzise und hart die Heynckes-Elf in Front schoss. Der Führungstreffer gab den Bayern mächtig Auftrieb, die Gunners, die mit Podolski und Mertesacker begannen, kamen nur schwer in die Partie. Nach van Buytens Kopfball staubte Müller zum 2:0 ab (21.) und münzte damit die Überlegenheit in Zählbares um. Fast hätte Mandzukic noch einen nachgelegt, angesichts der Überlegenheit der Münchner im ersten Abschnitt wäre dies nicht unverdient gewesen. Denn: Bayern-Keeper Neuer wurde in Hälfte eins nicht ernsthaft geprüft.

Auch der zweite Durchgang begann zunächst mit einer klaren Überlegenheit der Münchner, doch der FCB wirkte speziell über Ribery zu verspielt. Das sollte sich rächen: Nach einem unberechtigten Eckstoß irrte Neuer durch den Fünfmeterraum und Podolski konnte per Kopf verkürzen (55.). Nun hatten die Gunners Lunte gerochen und drängten die Bayern in die Defensive. Die Münchner brauchten einige Zeit, um sich zu sortieren, hatten aber Glück, dass der Joker Giroud kurz nach seiner Einwechslung Keeper Neuer aus kurzer Distanz anschoss. Dann belohnte sich Mandzukic für seine aufopfernde Arbeit als einzige Spitze und vollstreckte mit seiner letzten Aktion zum 3:1 (78.). Dies sollte der letztlich verdiente Endstand sein. Einziger Wermutstropfen: Schweinsteiger sah die dritte Gelbe Karte und fehlt im Rückspiel.


Joao Moutinho schaltet schneller als Demichelis

Spielbericht

Im zweiten Achtelfinale des Abends standen sich der FC Porto und der FC Malaga gegenüber. Das Duell zwischen dem Spitzenreiter Portugals und dem Vierten in Spanien sah im ersten Abschnitt keine Chancen, was vor allem den beiden sehr gut verteidigenden Abwehrreihen zu verdanken war. Porto, das optisch überlegen war, versuchte es zudem immer wieder mit langen Bällen, doch der kolumbianische Stürmer Jackson Martinez war bei Demichelis & Co. zunächst in besten Händen.

Im zweiten Durchgang gingen die Portugiesen, CL-Sieger von 2004, dann verdient in Front. Nach Zuspiel von Alex Sandro schaltete Joao Moutinho schneller als Demichelis und schob das Leder aus leicht abseitsverdächtiger Position unbedrängt in die Maschen.

Nach dem Rückstand änderte sich das Bild kaum: Porto verwaltete den knappen Vorsprung, Malaga wagte sich nicht aus der Deckung und schien mit der knappen Niederlage leben zu können.

Bilder zum Achtelfinale
Jones gleicht aus, Milan frustriert Barca
Bei den beiden Partien in Mailand (Milan versus Barcelona) und in Istanbul (Galatasaray versus Schalke) gab es reichlich was zu sehen.
Emotionen im Achtelfinale

Bei den beiden Partien in Mailand (Milan versus Barcelona) und in Istanbul (Galatasaray versus Schalke) gab es reichlich was zu sehen.
© Getty Images / picture alliance

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19.02.13
 

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