"Uns steht am Dienstag gegen Bayern ein großes Spiel bevor", sagte der Trainer der Gunners auf der Pressekonferenz. "Wenn wir sie ausschalten - warum sollten wir dann nicht weiterkommen und den Wettbewerb gewinnen?"
Doch auch Wenger dürfte klar sein: Die Bayern sind der klare Favorit. Während Arsenal in der Premier League mit 22 Punkten Rückstand auf Primus Manchester United keine Chance mehr im Meisterschaftsrennen hat und sogar um die Champions-League-Qualifikation bangen muss, ziehen die Bayern in Rekord-Manier an der Bundesliga-Spitze einsam ihre Kreise und haben auch noch im Rückspiel Heimrecht.
Und bekannt ist auch, dass die Gunners schon seit dem FA-Cup-Triumph 2005 auf einen Titel warten. Dagegen wirkt Bayerns titellose Saison 2011/12 wie ein leichter Betriebsunfall.
Während die Bayern ihre Generalprobe schon am heutigen Freitagabend in Wolfsburg bestreiten dürfen, hat Arsenal einen Tag weniger Zeit zur Vorbereitung: Am Samstagnachmittag (16 Uhr) empfangen die Londoner um Lukas Podolski und Per Mertesacker im FA-Cup-Achtelfinale Zweitligist Blackburn Rovers.
Mit welchem Personal? Wenger ist ein Freund der Rotation, sagt aber auch: "Wir werden uns auf das Spiel vorbereiten, als wäre es ein Finale." Er werde eine Elf ins Rennen schicken, die, gespickt mit erfahrenen Spielern, gute Chancen aufs Weiterkommen habe. Wenger: "Wir haben nur große Namen in unserem Kader, also wird es mit Sicherheit ein Team mit großen Namen sein." All das klingt schwer nach einer B-Formation - um fit für die Bayern zu sein.