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12.02.2013, 19:28

Dortmund: Kehl sieht den BVB für Donezk gerüstet

Klopp: "Wir haben ganz, ganz Großes vor"

Der BVB-Bus ist mit in der Ukraine, ein Donezk-Spieler soll Windpocken haben, BVB-Fans mussten in München außerplanmäßig zwischenlanden: Rund 26 Stunden vor dem Anpfiff in der Donbass-Arena wurden auf der Dortmunder Pressekonferenz einige kuriose Randgeschichten abgehandelt - und doch wurde am Ende deutlich: Das Champions-League-Achtelfinale soll für die Borussia noch lange nicht Endstation sein.

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Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz in Donezk
"Wir sind hierher gefahren, um ein unangenehmer Gegner zu sein": BVB-Trainer Jürgen Klopp auf der PK in Donezk.
© Getty Images Zoomansicht

"Das ist absoluter Quatsch", hatte BVB-Keeper Roman Weidenfeller unlängst im kicker-Interview gesagt, als er gefragt wurde, ob er die Rolle als Geheimfavorit in der Königsklasse annehme. Auch auf der Pressekonferenz am Dienstagabend in Donezk ging es nicht um Titelhoffnungen oder Ähnliches - dennoch machten Trainer Jürgen Klopp und Kapitän Sebastian Kehl klar, dass sie auf internationaler Bühne große Ziele verfolgen.

"Wir haben in diesem Wettbewerb ganz, ganz Großes vor", stellte Klopp klar, ohne die Ambitionen im Detail zu präzisieren. In jedem Fall hält man sich beim BVB stark genug, die Hürde Donezk zu überspringen. "Ich habe nicht mehr viele Möglichkeiten, Großes zu gewinnen", sagte Kehl, der am Mittwoch seinen 33. Geburtstag feiert, "morgen wollen wir damit anfangen."

Motivation ist gar kein Thema. Jürgen Klopp

Mit gebührender Demut versteht sich, Gegner Schachtar träumt schließlich offen vom Champions-League-Titel. "Es gibt kaum etwas zu sagen über Schachtar, wo man sagt, das können sie nicht", meinte Klopp anerkennend. Das Vorhaben seiner Mannschaft: "Wir sind hierher gefahren, um ein unangenehmer Gegner zu sein." Ob in Manchester (1:1), Madrid (2:2) oder Amsterdam (4:1) - Klopp weiß, dass das seinen Borussen in dieser Saison bisher stets gelungen ist.

Zumal jetzt, da die K.o.-Phase beginnt, die Lust auf die Königsklasse noch einmal gestiegen ist. "Motivation ist gar kein Thema", betonte der Trainer und stellte nach kurzer Nachfrage bei Ur-Borusse Kehl ("Warst du schon mal im Achtelfinale?") fest: "Für alle ist es das erste Achtelfinale." Darum müsse er die Spieler in keiner Weise mehr heiß machen.

"Ein bisschen schwerer" als sonst fiel laut Kehl die Vorbereitung auf den Gegner aus: weil Informationen "auch im Internet nicht ganz einfach" zu beschaffen seien und vor allem, weil Donezk seit dem 5. Dezember kein Pflichtspiel mehr bestritten hat. "Wir sollten uns nicht damit beschäftigen, dass es Schachtar an Spielpraxis mangelt. Die haben in dieser Zeit vielleicht sogar mehr Spiele gemacht als wir", hatte allerdings Klopp im Vorfeld schon eingeschränkt. Kehl sprach von eigens ausgewerteten Videosequenzen aus dem Schachtar-Trainingslager und fällte ein zuversichtliches Fazit: "Wir haben uns gut vorbereitet."

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 12.02., 17:41 Uhr
Klopp: "Es darf nicht alles schlecht sein"
Mit der Ernüchterung aus der 1:4-Pleite gegen den Hamburger SV trat der BVB die Reise zu Schachtar Donezk an. Einem Team, das seinem Anspruch, die Champions League zu gewinnen, durchaus gerecht werden kann, wie Jürgen Klopp meint. Doch die Dortmunder gehen das Spiel in der Ukraine selbstbewusst an.
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12.02.13
 

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