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07.11.2012, 22:42

United und Chelsea mit Last-Minute-Siegen

Bayern im Schongang - Celtic überrascht Barcelona

Am Mittwoch brannte der FC Bayern in den ersten 45 Minuten gegen den OSC Lille erst ein Tor-Feuerwerk mit fünf Treffern ab, dann schaltete die Heynckes-Elf mehrere Gänge zurück und siegte letztlich 6:1. Im Parallelspiel gewann Valencia gegen Baryssau. Chelsea und Juventus standen vor dem Spieltag unter Druck, die Italiener siegten souverän, Chelsea höchstdramatisch gegen Donezk. Celtic Glasgow schlug Barcelona. Dank eines Last-Minute-Erfolges in Braga steht ManUnited im Achtelfinale.

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Pizarro machte beim klaren Erfolg gegen Lille für die Münchner drei Tore.
Pizarro machte beim klaren Erfolg gegen Lille für die Münchner drei Tore.
© Getty Images Zoomansicht

In einer einseitigen Partie feierte den FC Bayern gegen das überforderte Lille einen Kantersieg. Die spielfreudigen Münchner machten von Beginn an Dampf, spielten Katz und Maus mit dem allerdings erschreckend schwachen OSC und legten schon zur Pause nicht weniger als fünf Tore vor. Nach der Pause schaltete die Heynckes-Elf gleich mehrere Gänge zurück, machte aber das halbe Dutzend noch voll und rückt im Tableau auf Rang zwei vor.

Dank eines Doppelpacks von Sofiane Feghouli gewann der FC Valencia mit 4:2 erneut gegen BATE Baryssau und sicherte sich damit ein exzellente Ausgangsposition in der Gruppe F, die die Spanier noch immer vor dem punktgleichen FC Bayern anführen. Bereits in der ersten Hälfte stellte das Team von Trainer Mauricio Pellegrino die Weichen mit zwei Toren auf Sieg. Bangen musste Valencia nur in der Schlussphase für einige Minuten nach einem schweren Abwehrfehler, den BATE zum zwischenzeitlichen 2:3-Anschlusstreffer nutzte.


Juve und Chelsea trotzen dem Druck

Willian (re.) traf doppelt für Donezk beim FC Chelsea, doch zum Sieg reichte es nicht für die Ukrainer.
Willian (re.) traf doppelt für Donezk beim FC Chelsea, doch zum Sieg reichte es nicht für die Ukrainer.
© Getty Images Zoomansicht

Beim FC Nordsjaelland hatte sich Juventus Turin zuletzt nicht mit Ruhm bekleckert und war nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Die Turiner mussten nun im Rückspiel unbedingt gewinnen, wollte sie in Gruppe E weiter im Rennen um die K.o.-Spiele bleiben. Und das tat die "Alte Dame" dann auch, zudem noch in überzeugender Manier. Früh machten Claudio Marchisio (6.), der ehemalige Leverkusener Arturo Vidal (23.) und Sebastian Giovinco (37.) alles klar für Juve. Danach musste sich der italienische Meister kein Bein mehr ausreißen, um gegen auf ganzer Linie enttäuschende Dänen zu gewinnen. Für den 4:0-Endstand sorgte noch der eingewechselte Fabio Quagliarella 15 Minuten vor Schluss.

Im zweiten Spiel des Abends gewann der FC Chelsea buchstäblich in letzter Minute gegen Schachtar Donezk mit 3:2 und zog punktemäßig mit den Ukrainern damit gleich. Verdient war der Sieg allerdings nicht wirklich, da Donezk über weite Strecken das Spiel bestimmt hatte, allerdings auch ohne Torhüter spielen musste. Zwar stand Andriy Pyatov zwischen den Pfosten, der Keeper verteilte jedoch munter Geschenke: Zuerst schoss der 28-Jährige den auf ihn zustürmenden Fernando Torres an, von dem der Ball dann ins Tor prallte (6.), später legte Pyatov per Kopf unfreiwillig für Oscar auf, der aus 39 Metern per Lupfer traf (40.). Gegen Schachtars Willian war aus englischer Sicht aber kein Kraut gewachsen. Der Brasilianer glich zweimal nach teils wunderbaren Kombinationen für die Ukrainer aus (9., 47.). Als sich schon Alles auf ein Remis eingestellt hatte, stach Joker Victor Moses, der in der vierten Minute der Nachspielzeit nach einer Ecke per Kopf den 3:2.Sieg sicher stellte.


Celtic: Riesen-Sause zum 125. Geburtstag gegen Barça

Celtic-Keeper Forster rettet in höchster Not gegen Messi
Celtic-Keeper Forster rettet in höchster Not gegen Messi.
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In der Gruppe G vergab der FC Barcelona die Chance, sich vorzeitig für das Achtelfinale zu qualifizieren. Den Katalanen hätte ein Punkt bei Celtic Glasgow gereicht, um definitiv in der Königsklasse zu überwintern. Doch die Schotten machten dem Team von Trainer Tito Vilanova, das zuletzt in 14 Pflichtspielen 13 Siege feierte (nur gegen Real Madrid setzte es beim 2:2 ein Remis), einen Strich durch die Rechnung. Die überlegenen Spanier trafen durch Messi und Alix Sanchez zweimal Aluminium, Wanyama per Kopf nach einer Ecke in Hälfte eins und der eingewechselte Youngster Watt nach einem Abschlag von Forster sorgten im Celtic Park für die Sensation, daran änderte auch Messis Treffer nichts mehr. Barca bleibt mit neun Zählern Erster, Celtic verteidigt Rang zwei.

Platz drei hat sich Benfica Lissabon geschnappt, das gegen Spartak Moskau den ersten Sieg unter Dach und Fach brachte. Trainer Jorge Jesus wechselte mit Cardozo den Sieg zur Pause ein. Der Stürmer traf zweimal, seinen Elfmeter-Fehlschuss kurz vor Schluss werden ihm die Fans verzeihen.


Rooney dreht die Partie

Manchester United hat seinen Matchball genutzt und ist nach einem 3:1-Sieg in Braga ins Achtelfinale eingezogen. Überraschend setzte United-Trainer Sir Alex Ferguson seinen Star-Stürmer van Persie auf die Bank. Das Fehlen des Stürmers machte sich auch auf dem Feld bemerkbar. Zwar hatten die Engländer mehr Ballbesitz, konnten dabei aber keinerlei Durchschlagskraft entwickeln. Die Portugiesen spielten gegen den Gruppenfavoriten zwar mutig nach vorne, waren beim Abschluss aber ohne Glück. Die beste Chance hatte Sturmtank Eder, der eine Flanke an den Pfosten köpfte. Nach dem Seitenwechsel ließ Evans Custodio hinter der Strafraumgrenze auflaufen. Der deutsche Schiedsrichter Dr. Felix Brych entschied auf Elfmeter. Diesen schweißte Eder zum 1:0 in den Winkel. Das knipste United die Lichter aus - im wörtlichen Sinn. Plötzlich fiel in Nord-Portugal das Flutlicht aus (57.). Das Spiel musste für zwölf Minuten und 15 Sekunden unterbrochen werden. Danach brachte Ferguson van Persie (64.) und wechselte so die Wende ein. Der Niederländer brach nach einem langen Ball durch und lief schräg auf das Tor zu. Torwart Beto verschätzte sich und entblößte so sein Tor. In dieses traf van Persie mit einem Heber (80.). Rooney drehte die Partie per sicher verwandelten Elfmeter (85.). Den Schlusspunkt setzte Hernandez in der Nachspielzeit und traf ins leere Tor (90.+2).

Tabellenschlusslicht der Gruppe H, Galatasaray, nutzte seine letzte Chance, gewann mit 3:1 in Cluj und ist jetzt wieder mittendrin statt nur dabei im Rennen ums Achtelfinale. Die Türken generierten viel mehr Ballbesitz als die Rumänen und kamen nach 18 Minuten zur verdienten Führung: Nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld köpfte Burak Yilmaz aus zwölf Metern in den linken Winkel. Die Antwort des CFR Cluj kam dann in Hälfte zwei: Nach toller Balleroberung im Mittelfeld spielte der eingewechselte Rafael Bastos einen Sahnepass durch die Schnittstelle der Viererkette, wo Sougou frei vor Torwart Muslera auftauchte und an den Innenpfosten schoss, von wo der Ball ins Tor sprang (53.). Die Freude über den Ausgleich hielt aber nur acht Minuten. Ex-Bundesliga-Akteur Altintop (Schalke, Bayern) flankte flach von rechts und fand Burak Yilmaz, der aus sieben Metern ungehindert einschieben konnte (61.). In der 74. Minute dann die Entscheidung: Nach einem Bilderbuch-Konter machte Burak Yilmaz seinen nicht ganz lupenreinen Hattrick perfekt.

07.11.12
 

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