
Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung): "Das ist eine unheimlich schwere, aber auch unheimlich attraktive Gruppe mit gleich drei Champions-League-Siegern und dem englischen Meister. Alle vier Teams sind aktuelle Landesmeister. In so einer Gruppe werden Helden geboren. Wir wollen weiterkommen!"
Michael Zorc (Sportdirektor): "Das ist die Hammergruppe der diesjährigen Champions-League-Auslosung. Aber genau wie wir erst einmal geschluckt haben, werden dies auch unsere Gegner gemacht haben."
Kapitän Sebastian Kehl: "Das ist eine Wahnsinnsgruppe. Viel stärkere Gegner als Madrid und Manchester hätten wir nicht ziehen können. Natürlich ist es immer ein Riesenerlebnis, im Estadio Santiago Bernabeu oder auf englischem Boden spielen zu können. Aber ich hätte mir ehrlich gesagt das eine oder andere leichtere Los erhofft."
Trainer Jupp Heynckes: "Das ist sicherlich eine machbare Gruppe für uns - auf dem Papier. Aber die Champions League ist schwierig, da heißt es jeden Gegner zu respektieren. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn es losgeht!"
Kapitän Philipp Lahm: "Wir standen im vergangenen Jahr im Finale, da müssen wir die Gruppenphase überstehen. Valencia sehe ich noch als stärken Gegner in dieser Gruppe, allerdings ist es für uns Pflicht, ins Achtelfinale zu kommen - am besten als Gruppenerster."
Bastian Schweinsteiger: "Man darf zwar keinen Gegner unterschätzen, aber die Gruppe ist für uns auf alle Fälle machbar. Dennoch müssen wir speziell in den drei Auswärtsspielen hundert Prozent geben, sonst könnten wir Probleme bekommen."
Manuel Neuer: "Valencia wurde vergangene Saison hinter den beiden spanischen Übermannschaften Barcelona und Madrid Dritter, auch Lille hat schon einige Spiele in der Champions League bestritten. Dennoch glaube ich, dass wir mit der Auslosung zufrieden sein können. Letztes Jahr war die Gruppe vom Papier her stärker."
Thomas Müller: "Wir sind Favorit in der Gruppe. Unser Ziel muss ganz klar das Weiterkommen sein. Valencia dürfte sicher der schwierigste Gegner in der Vorrunde werden. Wenn man in der spanischen Liga Dritter hinter Real und Barça wird, dann hat das schon Aussagekraft."
Huub Stevens: "In der Champions League gibt es keine leichten Gegner. Wir treffen auf den französischen und den griechischen Meister. Dazu kommt Arsenal, ein absoluter Topverein, gegen den wir vor einigen Jahren bereits einmal in der Champions League gespielt haben. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Arsene Wenger und Lukas Podolski, mit dem ich damals beim 1. FC Köln ein Jahr zusammen gearbeitet habe. Mit Robin van Persie hat Arsenal zwar einen sehr guten Spieler an Manchester United verloren, aber jeder weiß, dass die Londoner seit Jahren für guten und attraktiven Fußball stehen. Olympiakos Piräus ist ebenfalls ein sehr schweres Los. Ich erinnere nur an den Auftritt von Borussia Dortmund im vergangenen Jahr in Griechenland. Das Stadion ist ein Hexenkessel. Und Montpellier als dritter Gegner im Bunde ist nicht umsonst französischer Meister geworden. Wenn man sich gegen Vereine wie Lille, Paris oder Lyon durchgesetzt hat, muss man über gewisse Qualitäten verfügen. Wir freuen uns auf die Spiele und wollen so erfolgreich wie möglich abschneiden."
Benedikt Höwedes: "Das ist eine sehr interessante Gruppe. Ganz besonders freue ich mich natürlich auf die beiden Duelle gegen den FC Arsenal. Mit Lukas Podolski und Per Mertesacker spielen zwei Profis dort, mit denen ich mich sehr gut verstehe. Piräus und Montpellier sind schwer einzuschätzen. Dass beide Clubs in ihren Ligen Meister geworden sind, sagt schon einiges aus. Insgesamt bin ich zuversichtlich, dass wir gute Chancen haben, uns in dieser Gruppe zu behaupten und weiterzukommen."
Lewis Holtby: "Die Gruppe ist der Hammer. Für Kyriakos Papadopoulos geht es in seine Heimat nach Griechenland. Das wird ein ganz besonderes Spiel für ihn im Hexenkessel in Piräus. Und auch bei mir ist die Vorfreude riesengroß. Beim FC Arsenal wollte ich schon immer einmal spielen. Die haben ein tolles Stadion und eine super Mannschaft. Außerdem ist England ja bekanntlich mein Vaterland, das macht es noch reizvoller. Montpellier ist eher ein unbeschriebenes Blatt, aber als französischer Meister bestimmt alles andere als zu unterschätzen. Unser Ziel ist das gleiche wie vor der Auslosung: Wir wollen weiterkommen."
Christian Fuchs: "Ich freue mich auf die Gruppe. Ohne Frage werden die Spiele gegen den FC Arsenal die Highlights. Die haben genauso wie wir ein super Stadion mit toller Atmosphäre. Da läuft man als Fußballer natürlich gerne auf. Piräus und Montpellier sind zwei Clubs, die schwer einzuschätzen sind. Beide sind auf jeden Fall starke und gefährliche Gegner, sonst wären sie in ihren Ligen nicht Meister geworden. Ich denke aber, dass wir das Ziel und den Anspruch haben, einen der ersten beiden Plätze zu belegen und ins Achtelfinale einzuziehen."