
| Vorname: | Thierry |
| Nachname: | Henry |
| Nation: | Frankreich |
| Verein: | New York Red Bulls |
| Geboren am: | 17.08.1977 |
Milan fehlt Alexander Merkel (Knieblessur), Arsenal Per Mertesacker (Knöchel-OP). Der Ex-Bremer wird mehrere Wochen ausfallen, Trainer Arsène Wenger ist entsprechend beunruhigt: "Wir spielen noch in einigen Wettbewerben und können es uns nicht erlauben, in jedem einen Spieler wie Per Mertesacker zu verlieren." Thomas Vermaelen wird in Mailand heute Abend (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker online) von der linken Abwehrseite für "Merte" ins Zentrum rücken.
Sorgenvoll betrachtete Wenger am Dienstag auch den Untergrund im Giuseppe-Meazza-Stadion. "Der Rasen sieht nicht besonders gut aus." Auf den Außenbahnen sei der Belag neu verlegt worden, und es dauere, bis er richtig eben wird. "Hoffentlich ist das morgen besser." Nichtsdestotrotz kündigte der Franzose an: "Wir werden nicht abwarten, sondern wollen von Beginn an nach vorne spielen."
Henry wird sich zunächst voraussichtlich auf der Bank wiederfinden, später aber ebenso wahrscheinlich eingewechselt werden. Denn: Eine weitere Chance, ihn im Arsenal-Trikot zu sehen, wird es nicht mehr geben, der 34-Jährige kehrt anschließend zu den New York Red Bulls zurück. Und: Wenger investierte extra einen seiner 25 Kaderplätze in der Champions League für seinen erfahrenen Leihspieler - für dieses eine Spiel. "Ein Dilemma", gibt Wenger zu, andere sind deswegen auf europäischer Bühne nur Zuschauer.
"Wenn nötig, kann er uns helfen", sagt Arsenals Fußballlehrer vorsichtig über Henrys Einsatzchancen und lobt: "Wie hatten nicht erwartet, dass er so wichtig für uns werden könnte." Drei Tore, zuletzt den Siegtreffer zum 2:1 in Sunderland, markierte Henry seit seiner Rückkehr. Erlebt die Gunners-Ikone eine letzte Märchenstunde?
„Wir haben keine Komplexe, gegen englische Teams zu spielen.“Milan-Coach Massimiliano Allegri
Milan hätte nichts gegen ein ausbleibendes Happy-End, der Gastgeber will vielmehr einen kuriosen Fluch brechen: Seit dem Champions-League-Triumph 2007 scheiterten die Rossoneri dreimal in Folge im Achtelfinale (einmal nicht qualifiziert) - und zwar dreimal gegen einen Premier-League-Klub!
"Wir haben keine Komplexe, gegen englische Teams zu spielen", versichert Trainer Massimiliano Allegri und mahnt die Seinen zu "Geduld und Vorsicht", denn: "Letztes Jahr haben wir einen späten Fehler gegen Tottenham gemacht" - der bedeutete am Ende das Aus (0:1, 0:0).
Hoffnung macht neben dem vorübergehenden Sprung auf Platz eins der Serie A die Personalsituation: Zlatan Ibrahimovic ist im Gegensatz zur Liga nicht gesperrt, Alessandro Nesta, Pato und Kevin-Prince Boateng sind nach Verletzungen wieder im Kader. Zum Deutsch-Ghanaer sagte Allegri: "Er ist vier Wochen ausgefallen, er wird nicht von Beginn an spielen, genau wie Pato. Aber es ist eine gute Sache, dass sie wieder verfügbar sind."