Stuttgart: Glasgow erwies sich als Aufbaugegner
Befreiungsschlag des VfB
"Jetzt haben wir ein Endspiel zu Hause und darauf freuen wir uns", sagte VfB-Trainer Markus Babbel in Glasgow nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg im vorletzten Gruppenspiel bei den Rangers.
In der Bundesliga ist es noch ein langer Weg zurück zu alter Stärke, doch in der Champions League fehlt den ambitionierten Schwaben nun nur noch ein Sieg zum Erreichen des selbst gesteckten Ziels. Um den Einzug ins Achtelfinale perfekt zu machen, muss der VfB jedoch am 9. Dezember zu Hause gegen Unirea Urziceni gewinnen. Denn der rumänische Meister rangiert nach dem 1:0-Erfolg gegen den bereits qualifizierten FC Sevilla weiterhin zwei Punkte vor dem VfB auf dem zweiten Platz der Gruppe G.
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Aller Sorgen ledig sind die in der Bundesliga auf den Relegationsplatz abgerutschten Schwaben mit dem ersten Sieg nach zehn erfolglosen Spielen nicht. "Wir wissen, dass es nach wie vor eine schwierige Situation ist", betonte Babbel, der bei einer Pleite wohl auch um seinen Job hätte bangen müssen.
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Stuttgarts Befreiungsschlag in 3D
Doch seine Mannschaft nahm das Spiel beim schottischen Rekordmeister von Beginn an in die Hand und konnte anders als zuletzt auch Profit aus seiner druckvollen Anfangsphase schlagen. Der bärenstarke Youngster Sebastian Rudy (16.) vollendete eine tolle Kombination von Cacau und Alexander Hleb zur Führung. Nach einer halben Stunde ließ der VfB wie so oft in den vergangenen Wochen nach und fing sich erst in der zweiten Halbzeit wieder. Zdravko Kuzmanovic (59.) erzielte - nach Vorarbeit des 19-jährigen Rudy - per Kopf das 2:0, danach war der Widerstand der Gastgeber gebrochen.
Spielbericht
Sicher ist Stuttgart nach dem Sieg in Glasgow bereits Rang drei, der immerhin noch zum Weiterspielen in der Europa League berechtigt. "Das ist gut zu wissen, aber wir werden alles tun, um ins Achtelfinale der Champions League zu kommen", sagte Babbel. Nun steht für die Schwaben aber am Sonntag erstmal der schwere Gang zum ungeschlagenen Bundesliga-Tabellenführer Bayer Leverkusen an.
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