Überblick: Florenz ist durch, Barcelonas Befreiungsschlag
VfB feiert in Glasgow!
Gruppe E: Florenz macht alles klar
Die Entscheidung in der Gruppe E ist gefallen. Durch einen 1:0-Erfolg gegen die bereits fürs Achtelfinale qualifizierten Franzosen von Olympique Lyon hat der AC Florenz den Einzug in die Runde der letzten 16 perfekt gemacht. Für den FC Liverpool, der angesichts von fünf Punkten Rückstand ohnehin nur noch Minimalchancen auf das Weiterkommen hatte, half damit auch ein 1:0-Sieg beim Debreceni VSC nicht. Der Elf von der Merseyside, die letztmals in der Saison 2002/03 in der Gruppenphase gescheitert war, bleibt lediglich der Trostpreis Europa League.
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Gruppe E
Die Fiorentina tat mehr fürs Spiel und hatte zweimal Pech mit dem Aluminium, ehe Vargas noch vor der Pause das siegbringende 1:0 gelang. Die Reds dominierten die punktlosen Ungarn in Budapest nach Belieben, machten aus ihrer haushohen Überlegenheit aber zu wenig und verpassten es nach Ngogs frühem Führungstor, vorzeitig den Sack zuzumachen.
Gruppe F: Barças Befreiungsschlag
Der FC Barcelona knüpfte im Duell gegen Inter Mailand an alte Glanzleistungen an und schickte den italienischen Meister mit 2:0 (2:0) nach Hause. Besonders in der ersten Halbzeit dominierte der aktuelle Champion nach Belieben und hätte sogar noch höher als 2:0 führen können. Im zweiten Abschnitt schalteten die Katalanen einen Gang zurück, ohne jedoch in Gefahr zu geraten. Durch den Dreier sicherte sich Barça eine gute Ausgangsposition, um am letzten Spieltag bei Dynamo Kiew das Ticket für das Achtelfinale zu buchen. Inter Mailand dagegen steht ein echtes Endspiel gegen Rubin Kasan bevor.
Gruppe F
Winterliche Temperaturen und heftiges Schneetreiben in Kazan beeinflussten die Partie zwischen Rubin Kasan und Dynamo Kiew. Das durchweichte und tiefe Geläuf ließ keinen geordneten Spielaufbau zu. Zudem lähmte der Druck, nicht verlieren zu dürfen, die Aktionen der Spieler. Die erste Halbzeit verstrich so nahezu ohne Höhepunkte, ehe Kasans Dominguez in der 44. Minute mit einem spektakulären Fallrückzieher überraschte. Nach dem Seitenwechsel übernahm der ukrainische Meister das Kommando, ließ aber zu viele Chancen ungenutzt.
Gruppe G: VfB wahrt die Chance
Mit einer engagierten Vorstellung und einem 2:0-Erfolg im Ibrox-Park zu Glasgow wahrte Stuttgart seine Achtelfinalchancen. Zunächst klar Spiel bestimmend ging der technisch überlegene VfB folgerichtig in Führung und mit dieser in die Kabine. Gegen nach Wiederanpfiff unerklärlich passive Rangers legten die Schwaben nach einer knappen Stunde nach und gerieten nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Während die Babbel-Elf in der letzten Partie Kontrahent Urziceni zu Hause noch abfangen und ins Achtelfinale einziehen kann, ist der internationale Weg für die Schotten als feststehendes Schlusslicht für dieses Jahr beendet.
Gruppe G
Der FC Unirea Urziceni besiegt den bereits für das Achtelfinale qualifizierten FC Sevilla im Bukarester Steaua-Stadion nur dank eines Eigentores von Dragutinovic. Sevilla trat in Rumänien zunächst völlig überlegen auf, traf Pfosten und Latte, ehe die sehr schmeichelhafte Führung für Urziceni zustande kam. In der zweiten Hälfte mischten dann auch Sevillas zunächst geschonte Stars, Luis Fabiano und Renato, mit - doch die Heimelf steigerte sich und hielt den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff fest.
Gruppe H: Der FC Arsenal ist durch
Der FC Arsenal löste das Ticket für das Achtelfinale und grüßt weiter souverän von der Tabellenspitze. Die Gunners übten vom Anpfiff weg Druck auf den tief stehenden Lütticher Abwehrverbund aus. Nachdem sowohl Bälle von Vela als auch bei einem der wenigen Gegenangriffe der Belgier von Standard-Angreifer Mbokani ans Aluminium geklatscht waren, brachte Nasri die Wenger-Elf in Front (35.). In der Nachspielzeit des weiter munteren ersten Durchgangs erhöhte Denilson mit einem Distanzschuss auf 2:0 (45. +2). In Hälfte zwei ließ es Arsenal etwas ruhiger angehen, zeigte dennoch beim letztlich ungefährdeten Sieg sehenswerte Ballzirkulation.
Gruppe H
Der AZ Alkmaar und Olympiakos Piräus trennten sich mit einem torlosen Remis, wodurch AZ keine Chance mehr auf Rang zwei hat. In einer von beiden Teams zunächst abwartend geführten Partie, ergriff der niederländische Meister nach knapp 20 Minuten die Initiative und erkämpfte sich erst einmal ein Chancenplus. Dennoch wurde in der fortan spannenden Begegnung auch Olympiakos zunehmend aktiver und kam folgerichtig bis zum Kabinengang auch zu guten Gelegenheiten. Alkmaar erhöhte in Hälfte zwei den Druck, der griechische Meister verteidigte jedoch das Remis und Platz zwei in der Gruppe und hat somit beste Aussichten auf das Achtelfinale.








