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FC Schalke 04

FC Schalke 04

Deutschland
1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Lokomotive Moskau

Lokomotive Moskau

Russland

FC SCHALKE 04
LOKOMOTIVE MOSKAU
15.
30.
45.






60.
75.
90.










Moskau verabschiedet sich aus der Champions League

Schalke-Sieg zum Abschluss: Schöpf ist spät zur Stelle

Der FC Schalke 04 hat die Gruppenphase in der Champions League mit einem 1:0-Sieg gegen Lokomotive Moskau abgeschlossen. Die völlig neu formierten Schalker, die schon zuvor das Achtelfinalticket gelöst hatten, schlugen in einem vor allem in Durchgang eins schwachen Spiel in der Nachspielzeit zu. Lokomotive um die Ex-Schalker Höwedes und Farfan verabschiedet sich von der internationalen Bühne.

War in der Nachspielzeit zur Stelle: Alessandro Schöpf.
War in der Nachspielzeit zur Stelle: Alessandro Schöpf.
© imagoZoomansicht

Schalke-Coach Domenico Tedesco rotierte und experimentierte nach der 1:2-Derbyniederlage gegen Dortmund wie angekündigt: acht Umstellungen! Naldo, Mendyl, Mascarell, Stambouli, Serdar, Konoplyanka, Teuchert und der erst 19-Jährige Goller fanden sich in der Anfangsformation wieder. Caligiuri, Sané, McKennie, Harit saßen alle auf der Bank, Rudy, Bentaleb, Oczipka und Burgstaller (Achillessehne) fehlten komplett.

Moskaus Trainer Yuri Semin nahm für die finale Chance, sich wenigstens noch für die K.o.-Phase der Europa League zu qualifizieren, im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Orenburg eine Änderung vor: Barinov ersetzte Anton Miranchuk (Bank). Die beiden Ex-Schalker Höwedes und Farfan liefen von Beginn an auf.

Beide Teams starteten auf Schalke verhalten. Die völlig neu formierten Königsblauen versuchten zunächst, Sicherheit in ihr Spiel zu bringen, erarbeiteten sich auch optische Vorteile, doch spätestens am Strafraum war die Tedesco-Elf mit ihrem Latein am Ende. Torchancen? Mangelware! Der einzige Aufreger: Barinov grätschte auf Höhe der Mittellinie Mendyl böse ab, der musste mit Verdacht auf eine Knöchelverletzung früh vom Feld (16.). Schiedsrichter Sidiropoulos ließ bei dieser Aktion die Gelbe Karte aber stecken.

Schalke spielte sich in der Lok-Hälfte fest, ließ aber jegliche Durchschlagskraft vermissen. Die Gäste zogen sich weit zurück, stellten die Räume geschickt zu und konnten von Glück reden, dass die Königsblauen immer wieder leichtfertig den Ball abgaben. Auch die Standards waren nicht vielversprechend. Nur einmal erreichte eine Konoplyanka-Hereingabe mit Naldo einen Schalker, der war aber zu überrascht und konnte den Ball nicht kontrollieren. Die höhepunktarme Partie schleppte sich Richtung Pausenpfiff, als Denisov einen Barinov-Rückpass über das Tor setzte (45.+3).

Schalke kam engagiert aus der Kabine, Konoplyanka (48., 60.), Goller (51.) und Teuchert (52.) näherten sich zumindest dem Lok-Tor an. Aber auch die Gäste zeigten sich, Aleksei Miranchuk zwang Fährmann zu einer Parade (53.). Schalke agierte insgesamt entschlossener, hatte aber weiter Probleme beim Abschluss. Vor allem in der 74. Minute: Naldo legte im Anschluss an eine Ecke vom hinteren Fünfereck quer, Serdar brachte den Ball aber nicht im leeren Tor unter. Er touchierte die Kugel leicht und lenkte diese am einschussbereiten Nastasic und auch am Tor vorbei.

Moskau musste gewinnen, davon war aber weiter nichts zu sehen. Naldo ordnete die S04-Defensive umsichtig, gefährlich wurde es lediglich bei einem Smolov-Schlenzer (85.). In der Nachspielzeit schlug Schalke dann durch Schöpf zu, der nach einem Serdar-Drehschuss schnell reagierte und aus kurzer Distanz zum verdienten 1:0 vollendete (90.+1).

Der FC Schalke ist am Samstag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg zu Gast. Für Lokomotive Moskau geht es erst im neuen Jahr weiter.

Die Auslosung für das Achtelfinale findet am 17. Dezember um 12 Uhr statt (LIVE!, bei kicker.de). Schalke trifft als Gruppenzweiter dann auf einen Gruppenersten.

Champions League, 2018/19, Vorrunde, 6. Spieltag
FC Schalke 04 - Lokomotive Moskau 1:0
FC Schalke 04 - Lokomotive Moskau 1:0
Cool

Ganz gelassen ging Domenico Tedesco mit Schalke in den letzten Spieltag der Gruppenphase - schließlich stand Platz 2 in der Gruppe schon vorher fest.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3)    
Stambouli (3,5)    
Naldo (3,5) , 
Nastasic (3,5) - 
Schöpf (3)    
Mascarell (4,5)    
S. Serdar (4)    
Mendyl    
Goller (4)        
Teuchert (5)    

Einwechslungen:
16. Baba (5) für Mendyl
59. Harit (4,5) für Goller
72. Kutucu für Teuchert

Trainer:
Tedesco
Lokomotive Moskau
Aufstellung:
Guilherme (4) - 
Ignatiev (3,5) , 
Kvirkvelia (3,5) , 
Höwedes (3,5)    
Rybus (3,5) - 
I. Denisov (4)        
Barinov (4,5) , 
Krychowiak (4,5) - 
Farfan (5)        
Eder (5)    

Einwechslungen:
46. An. Miranchuk (4,5) für Eder
80. Smolov für Farfan

Trainer:
Semin

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schöpf (90. + 1, Rechtsschuss, S. Serdar)
Gelbe Karten
Schalke:
S. Serdar
(1. Gelbe Karte)
,
Goller
(1.)
,
Mascarell
(3., gesperrt)
,
Stambouli
(2.)
Lok Moskau:
I. Denisov
(2. Gelbe Karte)
,
Höwedes
(2.)
,
Farfan
(2.)

Spieldaten

FC Schalke 04       Lokomotive Moskau
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 17 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 523 : 395 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 426 : 295 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 97 : 100 Fehlpässe
 
Passquote 81% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 11 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
11.12.2018 18:55 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
48883
Spielnote:  5
ein Langweiler ohne Spielfluss und erfrischende Kombinationen, insgesamt weit entfernt von Europacup-Niveau.
Chancenverhältnis:
2:2
Eckenverhältnis:
11:2
Schiedsrichter:
Anastasios Sidiropoulos (Griechenland)   Note 4
angesichts der mauen Teamleistungen ein unauffälliger und grundsätzlich solider Auftritt, hätte allerdings Barinov für dessen üble Attacke gegen Mendyl mindestens mit Gelb bestrafen müssen (12.).
Spieler des Spiels:
Alessandro Schöpf
Wie nahezu allen Spielern auf dem Platz gelang auch Mittelfeldsprinter alessandro schöpf nicht viel - in der Nachspielzeit war er aber zur Stelle. Sein Siegtor war zugleich sein erster Champions-League-Treffer.

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