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AEK Athen

AEK Athen

Griechenland
0
:
2

Halbzeitstand
0:0
Bayern München

Bayern München

Deutschland

AEK ATHEN
BAYERN MÜNCHEN
15.
30.
45.







60.
75.
90.









Zweiter Sieg des FCB im dritten Gruppenspiel

Bayerischer Doppelschlag zum glanzlosen Sieg

Bayern mühte sich beim 2:0 in Athen zum zweiten Sieg im dritten Gruppenspiel und machte den nächsten Schritt Richtung Achtelfinale. Gegen das defensive AEK dominierten die Münchner die Partie klar, ließen jedoch meist Zielstrebigkeit und Konsequenz vermissen. Nach Wiederanpfiff riss der Faden bei der Kovac-Elf zunächst völlig, ein Doppelschlag kaschierte schließlich viele Unzulänglichkeiten.

Lewandowski, Barkas und Chygrynskyy
Das war knapp: Die Rettungstat von Chygrynskyy (#19) mutierte fast zum Eigentor.
© imagoZoomansicht

AEK-Coach Marinos Ouzounidis stellte seine Anfangsformation gegenüber dem 2:0-Auswärtssieg bei Apollon Smyrnis dreimal um: Für Rodrigo Galo, Erik Moran und Livaja spielten Bakakis, Galanopoulos und Klonaridis.

Bayerns Trainer Niko Kovac ersetzte den beim 3:1-Erfolg in Wolfsburg leicht angeschlagenen ausgewechselten Alaba (Bank) in Person von Rafinha.

Die Bayern warteten im Olympiastadion vom Anpfiff weg mit viel Ballzirkulation auf. AEK lauerte an der Mittellinie auf Konter, kam aber über Ansätze nicht hinaus. Gegen kompakte Griechen war auf der Suche nach Räumen vor allem Geduld gefragt.

Und Flügelspiel: Wie es gehen könnte, zeigte Gnabry mit einem ersten Antritt und einer gefährlichen Flanke durch den Fünfer (10.). Der Außenbahnspieler war zunächst der auffälligste Offensivakteur der Münchner und auch verantwortlich für die für AEK brenzligste Situation im ersten Durchgang: Nach Rafinhas Zuspiel passte Gnabry scharf an den Fünfer, wo Chygrynskyy in höchster Bedrängnis fast ein Eigentor unterlief (18.).

Nadelstich durch Ponce - Bayern zu unpräzise

Danach legte AEK zum einen den Respekt etwas ab und meldete sich durch Ponce zu Wort (20.). Zum anderen kamen die Griechen zu etwas längeren Ballbesitzzeiten, im weiteren Verlauf aber nur noch selten in Tornähe. Doch auch bei den Münchner klappte im ersten Durchgang nicht mehr viel. Zwar hielt die Dominanz der Kovac-Elf an, wirklich zwingend wurde sie aber nur selten, weil der letzte Pass nicht ankommen wollte.

Gnabry nur ans Außennetz

Auch Fehler des Gegners schlugen nicht zu Buche: Thiago traf die falsche Entscheidung (27.). Nach Lewandowskis Fernschuss (32.) blieb der Passversuch des Polen auf den völlig freien Robben hängen (34.), doch einmal brannte es noch so richtig vor dem Kabinengang: Gnabry umdribbelte Basakis, traf aber nur das Außennetz (39.).

Durchgang zwei eröffnete nach Ballverlust von Gnabry und Rafinha ein gefährlicher Konter der Ouzounidis-Schützlinge, Bakasetas hatte sein Visier aber viel zu hoch eingestellt (54.). Bei den Münchnern lief zunächst gar nichts mehr zusammen, es reihte sich Fehlpass an Fehlpass, Athen gewann dagegen an Zuversicht und bewegte sich auf Augenhöhe.

Doppelschlag durch Martinez und Lewandowski

Bis zur 61. Minute. In dieser Phase wie aus dem Nichts gingen die Bayern in Führung: Hummels legte links im Sechzehner auf Robben zurück. Dessen Flachschuss blieb hängen, aber den Abpraller schoss Martinez in Seitenlage aus elf Metern ins Netz.

Nur wenig später fiel die Vorentscheidung: Rafinha umlief Gnabry am Flügel, der den Verteidiger anspielte. Nach dem Querpass des Brasilianers brauchte der völlig blanke Lewandowski nur noch den Fuß hinzuhalten (63.).

Nun war die Sicherheit zurück bei den Gästen, während bei Athen die Köpfe hingen. Fast hätte Lewandowski noch nachgelegt (66.). Die Partie war entschieden und plätscherte im kraftsparenden bayerischen Verwaltungsmodus ohne weitere Höhepunkte ihrem Ende entgegen.

Die Kovac-Elf hat mit dem zweiten Gruppensieg den nächsten Schritt Richtung Achtelfinale gemacht. AEK dagegen sieht seine Hoffnungen schwinden.

Tabellenrechner Champions League

Für Athen geht es am Sonntag (18.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Aris Saloniki weiter. Die Bayern sind bereits tags zuvor (15.30 Uhr) beim 1. FSV Mainz 05 zu Gast.

Champions League, 2018/19, Vorrunde, 3. Spieltag
AEK Athen - Bayern München 0:2
AEK Athen - Bayern München 0:2
Zu Gast in Griechenland

Am 3. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase bekam es der FC Bayern München in der Fremde mit AEK Athen zu tun.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

AEK Athen
Aufstellung:
Barkas (3) - 
Bakakis (5) , 
Lampropoulos (3) , 
Chygrynskyy (3,5) , 
Hult (4,5) - 
André Simoes (3,5) , 
Galanopoulos (4,5)    
Mantalos (5)        
Bakasetas (4) - 
Klonaridis (5)    
Ponce (5)

Einwechslungen:
64. Boyé für Klonaridis
76. Alef für Mantalos
84. Rodrigo Galo für Galanopoulos

Trainer:
Ouzounidis
Bayern München
Aufstellung:
Neuer (3)    
Kimmich (3) , 
Süle (3) , 
Hummels (3) , 
Rafinha (2,5) - 
Javi Martinez (4)    
James (4,5)    
Thiago (4,5) - 
Robben (3,5) , 
Gnabry (2,5)    
Lewandowski (3)        

Einwechslungen:
62. Goretzka für James
75. T. Müller für Gnabry
84. Wagner für Lewandowski

Trainer:
Kovac

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Javi Martinez (61., Linksschuss, Robben)
0:2
Lewandowski (63., Rechtsschuss, Rafinha)

Spieldaten

AEK Athen       Bayern München
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 6 : 19 Torschüsse
 
gespielte Pässe 341 : 691 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 258 : 612 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 83 : 79 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 89% Passquote
 
Ballbesitz 33% : 67% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 7 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 6 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
Ecken 1 : 10 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
23.10.2018 18:55 Uhr
Stadion:
OAKA Spiros Louis, Athen
Zuschauer:
61221
Spielnote:  4
überlegene Bayern investieren gegen ein fußballerisch limitiertes Athen nicht mehr als nötig. Nach dem 0:2 waren die Aggressivität und die Spannung raus.
Chancenverhältnis:
0:5
Eckenverhältnis:
1:10
Schiedsrichter:
Alexey Kulbakov (Weißrussland)   Note 2
ohne Probleme in einer unaufgeregten Partie. Gute Anwendung der Vorteilsregelung (29.).
Spieler des Spiels:
Serge Gnabry
Spielfreudig und über links immer wieder auffällig mit Dribblings und zwei Abschlüssen. Im Strafraum blieb er anfangs glücklos. Nach der Pause aber leitete Serge Gnabry das 1:0 und auch das 2:0 sehenswert ein.

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