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Juventus Turin

Juventus Turin

Italien
1
:
3

Halbzeitstand
0:1
FC Barcelona

FC Barcelona

Spanien

JUVENTUS TURIN
FC BARCELONA
15.
30.
45.








60.
75.
90.














Morata antwortet auf Rakitic

Suarez und Neymar ballern Barça zum Triple

Der FC Barcelona setzte sich im Champions-League-Finale 2015 in Berlin mit 3:1 gegen Juventus Turin durch und macht damit das Triple perfekt. In einer tempo- und chancenreichen Partie dominierte Barça lange das Geschehen, zeigte sich in der Chancenverwertung aber nicht effektiv genug. Somit kam Juve noch einmal zurück, musste sich am Ende aber doch knapp geschlagen geben.

Traumstart dank Rakitic

Ivan Rakitic
Blitzstart: Barcelonas Ivan Rakitic (#4) trifft zum 1:0.
© Getty ImagesZoomansicht

Turins Trainer Massimiliano Allegri stellte nach dem letzten Ligaspiel, dem 2:2 bei Hellas Verona, auf vier Positionen um: Barzagli, Lichtsteiner, Morata und Vidal begannen für Llorente, Ogbonna, Padoin und Pereyra (alle Bank). Damit lief Juventus mit der zweitältesten Startelf der Champions-League-Final-Geschichte auf (Ø 30 Jahre, 153 Tage). Barcelonas Coach Luis Enrique vertraute hingegen auf dieselbe Startelf, die zuvor mit einem 3:1-Sieg gegen Athletic Bilbao die Copa del Rey holte.

Mit dem Anpfiff wartete Juventus mit einer Überraschung auf: Die Italiener attackierten mit Pressing und liefen die Spanier sofort aggressiv vorne an. Barça wirkte kurz überrascht und verunsichert, lieferte aber nur Minuten später die passende Antwort: An der linken Strafraumkante wanderte die Kugel mit perfekt getimten Kurzpässen über Neymar und Iniesta zu Rakitic, der direkt aus zehn Metern zentraler Position zum 1:0 einschoss (4.). Der Traumstart für Barcelona war perfekt, die anfängliche Nervosität komplett verflogen und das Selbstbewusstsein spürbar gestärkt: Kurz darauf zielte Neymar knapp am rechten Winkel vorbei (9.), und Juve-Torwart Buffon parierte spektakulär gegen Dani Alves (14.).

Barcelona hält das Tempo hoch - Juventus überfordert

Turin schien indes komplett überfordert. Die "Alte Dame" spielte im 4-4-2 mit einer Raute im Mittelfeld, die sich bei gegnerischen Ballbesitz zu einer engmaschigen Kette umformierte und gemeinsam mit der Abwehr-Viererkette die Räume zustellte. Barcelona schien davon aber unbeeindruckt, hielt das Tempo hoch. Gegen teils hüftsteife Italiener setzten flinke und umtriebige Katalanen auf Ballbesitz und belagerten den gegnerischen Strafraum. Der Juve-Beton wurde dann mit vielen präzisen Kurzpässen immer wieder aufgeweicht.

Turin war somit gekonnt aus dem Spiel genommen und fand in der Offensive nur punktuell statt: Tevez (23.) und Morata (24.) sorgten zwischenzeitlich für ein wenig Gefahr. Ansonsten war aber Barça dem zweiten Treffer näher: Jordi Alba (16.), Neymar (27.) und Suarez (39., 40., 44.) verbuchten hochkarätige Chancen.

Barça nutzt das Powerplay nicht, dann trifft Morata

Alvaro Morata
Turins Alvaro Morata (r.) trifft gegen Marc-André ter Stegen zum zwischenzeitlichen 1:1.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit Wiederbeginn startete Barcelona ein druckvolles Powerplay: Suarez (49., 50.) und Messi (51.) hatten hochkarätige Chancen auf dem Fuß, ließen diese aber leichtfertig liegen. Das sollte sich wenig später rächen: Mit einem Hackentrick filetierte Marchisio die FCB-Hintermannschaft, dann spielte Lichtsteiner Tevez im Strafraum frei, der aus elf Metern an einer starken Reaktion von ter Stegen scheiterte. Die Kugel fiel aber vor die Füße von Morata, der aus fünf Metern zum 1:1 abstaubte (55.).

Die Partie schien nun zu kippen, denn Turin hielt fortan mit breit geschwellter Brust besser dagegen und kam zu guten Möglichkeiten durch Morata (58.), Tevez (63.), Pogba (65.) und Vidal (67.). Außerdem hatten die Spanier Glück, dass Schiedsrichter Cüneyt Cakir bei einer grenzwertigen Umklammerung von Dani Alves an Pogba nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (67.). Während sich die Italiener noch echauffierten, dribbelte Messi bis an die Strafraumgrenze und zog ab. Buffon lenkte das erst spät zu sehende Spielgerät unglücklich vor die Füße von Suarez, der aus fünf Metern abstaubte - 2:1 Barcelona (68.).

Neymar: Zweimal Jubel, ein Tor

Dieser Treffer steckte Juventus tief in den Knochen. Kurz darauf flankte Jordi Alba von links vors Tor, wo Neymar seine eigene Hand anköpfte. Der Ball zappelte im Netz, doch Cakir gab den Treffer wegen eines Handspiels nicht (71.). Die Schlussphase war denn entsprechend hektisch und feurig zugleich - mit weiteren Chancen auf beiden Seiten: Piqué (82.) jagte einen Drehschuss drüber, auf der anderen Seite durfte sich ter Stegen noch einmal gegen Marchisio (89.) und Tevez (90.+2) auszeichnen.

Der Schlussakkord gehörte dann noch einmal Barcelona, das den alles entscheidenden Konter fuhr: Joker Pedro schickte Neymar in den Sechzehner, der aus elf Metern linker Position zum 3:1-Endstand traf (90.+7). Damit sicherte sich Barça neben dem Champions-League-Titel auch das zweite Triple (Meisterschaft, Pokalsieg und Königsklasse) der Vereinsgeschichte nach 2009.

Barcelona holt sich den Henkelpott
Katalanische Party - italienische Tristesse
Am Ende des Ziels: Barça holt den CL-Titel
Am Ziel angekommen: Barça holt den CL-Titel

Der Jubel beim FC Barcelona war groß, nach Meisterschaft und Pokal sicherten sie sich auch den Champions-League-Titel.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Juventus Turin
Aufstellung:
Buffon (2,5)    
Lichtsteiner (4) , 
Barzagli (3,5) , 
Bonucci (3) , 
Evra (3)    
Pirlo (4,5) - 
Marchisio (2,5) , 
Pogba (3)    
Vidal (4)        
Tevez (4) , 
Morata (3)        

Einwechslungen:
79. Pereyra für Vidal
85. F. Llorente für Morata
89. Coman für Evra

Trainer:
Allegri
FC Barcelona
Aufstellung:
ter Stegen (3) - 
Dani Alves (3) , 
Piqué (2,5) , 
Mascherano (3,5) , 
Jordi Alba (4) - 
Busquets (3) - 
Rakitic (2)        
Iniesta (2)        
Messi (3) , 
Neymar (2,5)    
Suarez (2)            

Einwechslungen:
78. Xavi für Iniesta
90. + 1 Mathieu für Rakitic
90. + 6 Pedro für Suarez

Trainer:
Luis Enrique

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Rakitic (4., Linksschuss, Iniesta)
1:1
Morata (55., Rechtsschuss, Tevez)
1:2
Suarez (68., Rechtsschuss, Messi)
1:3
Neymar (90. + 7, Linksschuss, Pedro)
Gelbe Karten
Juventus:
Vidal
(4. Gelbe Karte)
,
Pogba
(3.)
Barcelona:
Suarez
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Juventus Turin       FC Barcelona
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 14 : 17 Torschüsse
 
gespielte Pässe 337 : 565 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 267 : 493 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 70 : 72 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 87% Passquote
 
Ballbesitz 38% : 62% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 42% : 58% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 24 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 23 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 8 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
06.06.2015 20:45 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
70442 (ausverkauft)
Spielnote:  1,5
beide Teams agierten auf höchstem technischen und taktischen Niveau, boten 90 Minuten spannende Unterhaltung mit vielen Torchancen.
Chancenverhältnis:
6:11
Eckenverhältnis:
8:6
Schiedsrichter:
Cüneyt Cakir (Türkei)   Note 4
ließ viel laufen, Dani Alves' Aktion gegen Pogba (67.) nicht mit Elfmeter zu werten war noch eine Kann-Entscheidung, er pfiff aber Neymars 3:1 zu Unrecht wegen Hand des Brasilianers ab (71.), Pogbas Halten gegen Dani Alves (83.) hätte zu Gelb-Rot führen müssen.
Spieler des Spiels:

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