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Borussia Dortmund

Borussia Dortmund

Deutschland
1
:
2

Halbzeitstand
1:1
Hinspiel: 4:2
Nach Hin- & Rückspiel: 5:4
Zenit St. Petersburg

Zenit St. Petersburg

Russland

BORUSSIA DORTMUND
ZENIT ST. PETERSBURG
15.
30.
45.










60.
75.
90.










Lewandowski im Viertelfinale gesperrt

Kapitän Kehl zeigt Flagge

Borussia Dortmund ist trotz einer 1:2-Niederlage gegen Zenit St. Petersburg in das Viertelfinale der Champions League eingezogen. Der BVB tat nicht mehr als nötig und beschränkte sich weite Teile des Spiels auf das Verteidigen des Hinspiel-Ergebnisses. Hulks Distanzschuss und Rondons Flugkopfball sorgten für den durchaus nicht unverdienten Gäste-Sieg. Kehls Tor reichte den Schwarz-Gelben allerdings zum Weiterkommen.

Sein Tor reichte: Kapitän Sebastian Kehl köpfte den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Sein Tor reichte: Kapitän Sebastian Kehl köpfte den zwischenzeitlichen Ausgleich.
© Getty ImagesZoomansicht

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp tauschte gegenüber der 1:2-Heimpleite gegen Gladbach auf einer Position: Für Hofmann startete Mkhitaryan. Zenits-Interimscoach Sergey Semak wechselte im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei ZSKA Moskau viermal: Für Lodygin, Smolnikov, Ryazantsev und Rondon begannen Malafeev, Criscito, Shatov und Kerzhakov.

"Gut und konsequent verteidigen und schnell umschalten ist unsere ureigenste Stärke. Wir müssen gut gegen den Ball arbeiten, zumal Zenit sehr offensiv aufgestellt ist. Das wird harte Arbeit für uns", erklärte Klopp vor der Partie. Und so sollte das Spiel auch losgehen: Der BVB agierte erst mal abwartend und gestattete den Gästen viel Ballbesitz. Zenit versuchte in Ruhe das Spiel aufzubauen, musste aber plötzlich mitansehen, wie Dortmund mit dem ersten Angriff zu einer Riesenchance kam: Schmelzers Flanke setzte Aubameyang per Kopf jedoch völlig freistehend aus fünf Metern neben den Pfosten - Keeper Malafeev hatte sich böse verschätzt.

St. Petersburg eindeutig verbessert

Die Russen wirkten auch in der Folgezeit ballsicher und machten einen weitaus besseren Eindruck als noch im Hinspiel. Nach rund einer Viertelstunde wurden die Hausherren für ihre Passivität bestraft. Hulk hatte im Mittelfeld zuviel Platz, so als ob die Schwarz-Gelben noch nie von der Schussstärke des Brasilianers gehört hätten. Der Zenit-Angreifer fackelte nicht lange und drosch das Leder fulminant aus rund 25 Metern hoch ins linke Eck (16.) - 0:1.

Die Gäste-Führung weckte den BVB schließlich auf, Klopps Truppe nahm das Heft des Handelns direkt in die Hand. Apropos Hand: Für ein vermeintlich absichtliches Handspiel wurde Lewandowski von Schiedsrichter Undiano Mallenco mit Gelb bedacht (19.) - wodurch er im Viertelfinal-Hinspiel gesperrt fehlt.

Kehls beruhigender Ausgleich

Die beste Chance für jetzt wachere Dortmunder hatte Großkreutz (22.), sein Schlenzer wurde von Malafeev aber abgewehrt. Auf der Gegenseite löste sich Shatov auf links, sein Flachschuss ging haarscharf am langen Pfosten vorbei (37.). Im direkten Gegenzug kam Dortmund dann zum etwas glücklichen Ausgleich: Eine Schmelzer-Hereingabe wuchtete der heranstürmende Kehl auf den Kasten, Malafeev war noch dran, konnte aber nicht entscheidend parieren (38.). Der Ball schien jedoch alles andere als unhaltbar. So ging es mit einem aus BVB-Sicht beruhigenden 1:1 in die Kabinen.

Überschaubare zweite Hälfte

Nach dem Wechsel war der BVB sichtlich um Kontrolle bemüht. Die Schwarz-Gelben standen dicht gestaffelt hinter dem Ball und versuchten die Angriffe der Gäste direkt zunichte zu machen. Da den Russen aber selbst nichts einfiel und der BVB hauptsächlich auf Konter lauerte, entwickelte sich eine an Torchancen äußerst arme Partie.

So plätscherte die Begegnung weite Teile der zweiten Halbzeit vor sich hin, außer bei ein paar Standardsituationen kamen die Dortmunder nicht entscheidend zum Zug. In der 73. Minute sorgte der eingewechselte Rondon quasi aus dem Nichts für die abermalige Führung der Gäste. Der Angreifer löste sich im Rücken von Hummels und köpfte eine Criscito-Hereingabe per Hechtkopfball in die Maschen (73.).

Zenit setzte nach und wollte das dritte Tor. Der BVB verteidigte jedoch geschlossen und leidenschaftlich - ohne sich aber selbst befreien zu können. Offensiv war die Darbietung der Schwarz-Gelben äußerst überschaubar. Die Borussen ließen außer zwei Weitschüssen durch Witsel und Shatov (88. und 89.) jedoch nichts mehr zu. So stolperte, wackelte und verteidigte sich die Klopp-Truppe in das Viertelfinale.

Nächsten Samstag (15.30 Uhr) muss der BVB in Hannover ran. Zenit St. Petersburg erwartet tags darauf (16 Uhr) Krylia Sovetov. In der Champions League geht es am 1./2. April mit dem Viertelfinal-Hinspiel, bzw. am 8./9. April mit dem Rückspiel weiter.

Champions League, 2013/14, Achtelfinale
Borussia Dortmund - Zenit St. Petersburg 1:2
Borussia Dortmund - Zenit St. Petersburg 1:2
Sicher zugepackt

BVB-Keeper Roman Weidenfeller krallt sich die Kugel beim Aufwärmen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (3) - 
Piszczek (4) , 
Sokratis (3,5) , 
Hummels (4,5) , 
Schmelzer (2,5)    
Kehl (2,5)            
Sahin (4,5) - 
Aubameyang (4,5)    
H. Mkhitaryan (4,5)    
Großkreutz (4) - 
Lewandowski (4)    

Einwechslungen:
69. Jojic     für H. Mkhitaryan
76. Durm für Schmelzer
90. + 1 Hofmann für Aubameyang

Trainer:
Klopp
Zenit St. Petersburg
Aufstellung:
Malafeev (3) - 
Anyukov (4)    
Hubocan (4) , 
Lombaerts (4)        
Criscito (3) - 
Witsel (2,5) , 
Fayzulin (3,5)    
Shatov (3,5) - 
Hulk (2,5)    
Danny (2,5) - 
A. Kerzhakov (4)    

Einwechslungen:
46. Neto (4) für Lombaerts
62. Rondon     für A. Kerzhakov
84. Smolnikov für Fayzulin

Trainer:
Semak

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Hulk (16., Linksschuss)
1:1
Kehl (38., Kopfball, Schmelzer)
1:2
Rondon (73., Kopfball, Criscito)
Gelbe Karten
Dortmund:
Lewandowski
(3. Gelbe Karte)
,
Kehl
(2.)
,
Jojic
(1.)
Zenit:
Lombaerts
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

Borussia Dortmund       Zenit St. Petersburg
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 12 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 480 : 539 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 368 : 436 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 112 : 103 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 81% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
Ecken 8 : 1 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
19.03.2014 20:45 Uhr
Stadion:
Signal-Iduna-Park, Dortmund
Zuschauer:
65829 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
in der ersten Halbzeit ein offener Schlagabtausch mit vielen Chancen, nach der Pause blieben Höhepunkte Mangelware trotz einer leichten Spannung nach dem 1:2.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
8:1
Schiedsrichter:
Alberto Undiano Mallenco (Spanien)   Note 3,5
nach guter ersten Hälfte im zweiten Abschnitt mit großen Problemen in der Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
Danny
Spielstarker Ideengeber der Russen mit großem Aktionsradius.

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