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FC Arsenal

FC Arsenal

England
2
:
0

Halbzeitstand
2:0
SSC Neapel

SSC Neapel

Italien

FC ARSENAL
SSC NEAPEL
15.
30.
45.


60.
75.
90.





Benitez verliert als Trainer sein erstes Spiel gegen Arsenal

Özils Sahnehalbzeit

Der FC Arsenal gegen den SSC Neapel - oder Rang zwei der Serie A gegen Rang eins der Premier League: Die Spitzenbegegnung in der Gruppe F versprach ein Offensivspektakel, das im ersten Durchgang jedoch nur die Hausherren zelebrierten. Vor allem Özil und Ramsey zeigten ihre Brillanz am Ball und sorgten für den 2:0-Endstand. Der Sechs-Punkte-Start ist damit perfekt, eine Marke geknackt und eine Serie beendet.

Arsenal-Coach Arsène Wenger brachte im Vergleich zum 2:1-Erfolg bei Swansea City Arteta und Rosicky (zurück nach Kniesehnenverletzung) für Wilshere und den zuletzt starken deutschen Jungspund Gnabry.Neapels Trainer Rafael Benitez nahm nach dem 2:0 in Genua nur eine Änderung in der Startelf vor: Offensiv-Star Hamsik rückte für Zapata herein. Schmerzlich vermisst wurde dagegen der Argentinier Higuain, der aufgrund einer Oberschenkelverletzung gar nicht erst im Kader stand.

Mesut Özil
Ein Tor, eine Vorlage: Mesut Özil wurde zu Recht zum Strahlemann.
© getty imagesZoomansicht

Özil und Ramsey famos

Die ersten Minuten begannen ruhig und besonnen. Mertesacker bekam oftmals den Ball und verteilte diesen ruhig nach rechts, vorne oder auf die linke Bahn. Es wirkte wie ein zweites Aufwärmprogramm, das vor allem Özil und Ramsey jäh beendeten. Die Mittelfeld-Akteure kombinierten sich plötzlich ein ums andere Mal durch die Reihen der Neapolitaner, denen oftmals nur die Zuschauerrolle gebührte. Der erste Glanzpunkt folgte prompt: Sturmtank Giroud kam nach rechts außen, legte für Ramsey ab, der die Linie entlang spurtete. Sein Pass in den Mitte fand letztlich Özil, der vollkommen unbedrängt und volley Torhüter Reina keine Chance ließ (8.).

Die nächste Kracher-Kombination ließ nicht lange auf sich warten: Hamsik donnerte erst einen Einwurf etwas zu ungenau und flach nach vorne, wo Arsenal pfeilschnell konterte. Özil zog final auf die rechte Grundlinie, wartete einen Augenblick und fand schließlich Giroud, der eisig aus drei Metern abstaubte (15.). Die folgende halbe Stunde zeichnete folgendes Bild: Mertesacker mit dem ruhigen Aufbau, ehe Ramsey oder Özil vornehmlich über rechts Tempo aufnahmen und ihre Gegenspieler narrten. Was veranstalteten die Süditaliener? Bis auf eine Britos-Kopfballchance nach einer Ecke nicht sonderlich viel (22.). Die Führung ging somit absolut in Ordnung. 62 Prozent Ballbesitz und die fast dauerhaft erfolgreiche Bestreitung der Zweikämpfe für die Wenger-Elf sprach in diesem Fall eine ganz klare Sprache.

Neapel bleibt ideenarm

Die Gunners legten sich zu Wiederbeginn den SSC erneut zurecht. Rosicky, Ramsey und Özil passten sich die Kugel fröhlich und mehrfach am und im Strafraum umher. Was fehlte, war "nur" das letzte und finale Zuspiel oder der krachende Abschluss aus der Distanz (49.). Die Neapolitaner versuchten es später mit mehr Offensivpressing, was die Gunners jedoch auch nicht groß aus der Schale brechen ließ. Mehr als ein erhöhter Ballbesitz-Anteil und unpräzise Distanzschüsse entsprangen allerdings nicht der neuen Marschroute (Inler 52., Insigne 60., Zuniga 67.). Während die vorhergegangen Versuche allesamt als Abstoß endeten, hatte der eingewechselte Mertens wenigstens mal eine kleine Prüfung für Arsenal-Torwart Szczesny zu bieten, der diese allerdings locker löste (71.).

Rafael Benitez
Kassierte die erste Trainer-Niederlage gegen Arsenal: SSC-Coach Rafael Benitez.
© getty imagesZoomansicht

Benitez-Serie reißt

Arsenal baute auf die solide wirkende Zwei-Tore-Führung und lauerte stets auf den finalen Stich. Kapitän Arteta hätte diesen als Erster ausführen können, als er nach einer Özil-Flanke frei vor Schlussmann Reina auftauchte, diesen jedoch nur anschoss (76.). Die Süditaliener fügten sich ihrem Tages-Schicksal in der Folge - zu stark trumpften die Londoner auf. Wenn Ballsicherheit an diesem Tag einen anderen Namen gebraucht hätte, der FC Arsenal wäre bereit gestanden.

Mit dem Erfolg feierten die Gunners nicht nur den perfekten Sechs-Punkte-Start in der Champions League, sondern sie verließen auch zum zehnten Mal in Serie den Platz als strahlender Sieger. Neapel musste dagegen die erste Pflichtspielniederlage dieser Spielzeit hinnehmen, während Benitez sich zum ersten Mal als Trainer gegen den FC Arsenal geschlagen geben musste.

Arsenal gastiert am Sonntag (17 Uhr) in der Premier League bei West Bromwich Albion, der SSC Neapel empfängt Livorno in der Serie A bereits zwei Stunden früher. Der nächste und dritte Champions-League-Spieltag steigt am 22. Oktober. Während es dann für die Italiener nach Marseille geht, empfangen die Engländer Borussia Dortmund.

Bilderstrecke zum 2. Spieltag der Champions League
Doppelter Lewandowski - Draxler volley - Aytekin konsequent
Sven Bender (re.) schirmt Andre Ayew ab.
Kein Durchkommen

Marseilles Andre Ayew mühte sich vergebens, an den Dortmundern Sven Bender (re.) und Kevin Großkreutz (li.) gab es kein Vorbeikommen.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Arsenal
Aufstellung:
Sagna
Gibbs
Arteta    
Ramsey    
Rosicky    
Özil    
Giroud    

Einwechslungen:
63. Wilshere für Rosicky
88. Monreal für Ramsey

Trainer:
Wenger
SSC Neapel
Aufstellung:
Reina
Mesto
Raul Albiol    
Britos
Zuniga
Inler
José Callejon    
Hamsik    
Pandev    

Einwechslungen:
61. Mertens für Pandev
77. D. Zapata für José Callejon
83. F. Fernandez für Raul Albiol

Trainer:
Benitez

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
2:0
Giroud (15., Özil)

Spieldaten

FC Arsenal       SSC Neapel
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 9 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 671 : 385 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 598 : 329 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 73 : 56 Fehlpässe
 
Passquote 89% : 85% Passquote
 
Ballbesitz 63% : 37% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
Ecken 6 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
01.10.2013 20:45 Uhr
Stadion:
Emirates Stadium, London
Zuschauer:
59536
Schiedsrichter:
Milorad Mazic (Serbien)

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