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FC Barcelona

 - 

Bayern München

 
FC Barcelona

0:3 (0:0)

Hinspiel: 0:4

Nach Hin- & Rückspiel: 0:7

Bayern München
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FC Barcelona
Bayern München
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











Kein Bayern-Spieler im Endspiel gesperrt

Deutsches Finale: Bayern gegen Dortmund in Wembley!

Noch nie in der Geschichte der Champions League konnte eine Mannschaft einen 0:4-Rückstand aus dem Hinspiel egalisieren - auch dem FC Barcelona misslang dieses Vorhaben. Vielmehr bekamen die Katalanen vom FC Bayern wie schon im Hinspiel die Grenzen aufgezeigt und unterlagen am Ende verdient mit 0:3. Damit ist eins schon klar: 2013 wird es einen deutschen Champions-League-Sieger geben. Bleibt nur die Frage: München oder Dortmund?

Bastian Schweinsteiger im Duell mit Alexandre Song (re.).
Voller Einsatz: Bastian Schweinsteiger im Duell mit Alexandre Song (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Im Vergleich zum Hinspiel, das die Bayern mit 4:0 gewonnen hatten, brachte FCB-Coach Jupp Heynckes zwei Neue: Mandzukic kehrte nach seiner Gelb-Sperre ins Sturmzentrum zurück und verdrängte Gomez zurück auf die Bank. Überraschend stand auch van Buyten in der Viererkette, der für den erkälteten und von einer Gelb-Sperre bedrohten Dante auflief. Mit Lahm, Schweinsteiger und Javi Martinez begannen gleich drei Spieler, die mit Gelb vorbelastet waren.

Auf der Gegenseite gab es eine faustdicke Überraschung: Superstar Messi saß mit muskulären Problemen zu Beginn nur auf Bank und wurde von Fabregas vertreten. Des Weiteren brachte Barcelonas Trainer Tito Vilanova Adriano, Song und Villa für Jordi Alba (Gelb-Sperre), Busquets (Schambeinprobleme) und Sanchez (Bank).

"La Remontada" lautete das Stichwort in Barcelona - die katalanischen Zauberkünstler hatten eine Aufholjagd angekündigt, hielten dann aber nicht Wort. Zwar erspielte sich Barça von Beginn an mehr Ballbesitz, wusste damit allerdings nur wenig anzustellen. Wie schon in München hatten die Bayern den Clou raus und verstanden sich prima darauf, die Blaugrana in Schach zu halten und keine Torchancen zuzulassen. Der FCB schaffte es fast immer, ebenso viele Spieler in der Nähe des Balls zu haben wie Barcelona. Das erforderte ein immenses Laufpensum, das aber sowohl die Spanier als auch die Heynckes-Elf abriefen.

Die Partie wies viele Parallelen zum Hinspiel auf, so stellten wieder die Münchner die zielstrebigere und gefährlichere Mannschaft und kamen zu ersten Möglichkeiten - sowohl Robben (12.) als auch Lahm (18.) wurden von Piqué noch entscheidend gestört. Bis zur 20. Minute war der designierte deutsche Meister das klar bessere Team. Barça wachte erst danach auf, erhöhte allmählich den Druck und konnte nun eigene Möglichkeiten kreieren: Pedro scheiterte mit einem sehenswerten Fernschuss an Neuer (24.), Xavi schoss aus sieben Metern über das Tor (27.), während Iniesta zu eigensinnig war und nach 34 Minuten den freistehenden Pedro links liegen ließ. Fast im Gegenzug hätte Robben bei einem Konter das vorentscheidende Auswärtstor machen können, sein 22-Meter-Schuss wurde jedoch geblockt (35.).

Robben trifft nach der Pause - Barcelona steckt auf

Arjen Robben nimmt Javi Martinez auf den Rücken
Huckepack: Torschütze Arjen Robben nimmt Javi Martinez auf den Rücken.
© Getty ImagesZoomansicht

Im Großen und Ganzen hatten die Bayern die Katalanen gut im Griff und stellten vor allem im Zentrum sämtliche Wege zu. Die Vilanova-Elf probierte es deshalb auch immer wieder über die Flügel, fand dort die Lücke aber auch nicht. Letztlich war es ein souveräner Auftritt des deutschen Rekordmeisters, der ohne größere Probleme das 0:0 in die Pause brachte.

Mit demselben Personal ging es nach dem Seitenwechsel weiter - Messi blieb weiter auf der Bank sitzen und musste dann mit ansehen, wie die Gäste in Führung gingen: Alabas sehenswerter Diagonalpass landete bei Robben, der auf rechts freie Bahn hatte, auf seinem Weg in den Sechzehner Adriano narrte und dann mustergültig aus 14 Metern ins linke Eck vollendete (48.). Barça brauchte nun sechs Tore, um doch noch weiterzukommen - ein Ding der Unmöglichkeit!?

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Das schien sich auch Vilanova zu denken, wie sonst wären die Herausnahmen von Xavi, der das Hirn im Spiel der Katalanen ist, und Iniesta, dem Motor des Teams, zu erklären. Barça, nun mit Sanchez (55.) und Thiago Alcantara (65.) hatte aufgegeben, wollte es nur noch hinter sich bringen. Die Aktionen der Spanier waren in der Folge nicht mehr als Stückwerk. Der FCB hatte nun leichtes Spiel, Heynckes brachte noch Luiz Gustavo für Schweinsteiger (67.). Auf dem Rasen passierte ohnehin kaum noch etwas. Die Bayern taten nicht mehr als nötig, während Barcelona sporadische Alibi-Angriffe fuhr (71., Pedro).

Danach nahm das Schicksal seinen Lauf: Ribery entwischte auf links und flankte präzise nach innen, wo Piqué vor dem lauernden Mandzukic klären wollte, den Ball allerdings ins eigene Netz beförderte (72.). Kurz darauf hatte Villa mit seinem Kopfball-Pfostentreffer Pech (74.), ehe auf der Gegenseite Müller zuschlug. Der 23-Jährige münzte eine Ribery-Hereingabe aus Nahdistanz zum 3:0-Endstand um (76.). Aus Münchner Sicht ging es in der Schlussphase nur noch darum, etwaige Sperren für das Finale am 25. Mai (20.45 Uhr! LIVE! bei kicker.de) zu vermeiden. Schweinsteiger und Javi Martinez waren da schon draußen, Lahm verließ nach 77 Minuten das Feld.

Damit war nur noch der eingewechselte Luiz Gustavo gefährdet, der Brasilianer erlaubte sich nichts mehr und wird im deutschen Finale gegen Dortmund auflaufen können. Die Generalprobe dafür dürfen beide Mannschaften schon am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in der Bundesliga begehen. Barça ist tags darauf (21 Uhr) in der Primera Division zuhause gegen Betis Sevilla gefordert.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 02.05., 08:29 Uhr
Bayern brilliert in Barcelona und feiert Finaleinzug
Es war eine Münchner Machtdemonstration - durch ein 3:0 im Camp Nou machte der FC Bayern am Mittwoch den Einzug ins Finale von Wembley perfekt. "Wenn du gegen Barcelona in zwei Spielen kein Gegentor fängst, brauchst du nicht mehr viel zu sagen", bilanzierte Thomas Müller, der sich auf ein "gutes Finale" freut und von "extrem großer Motivation" der Bayern spricht. Kapitän Philipp Lahm resümierte: Der Finaleinzug sei absolut verdient - "jetzt muss der Pott her".
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01.05.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Barcelona
Aufstellung:
Dani Alves (4,5)    
Bartra (4,5)    
Piqué (3,5)    
Adriano (5) - 
Song (3,5) - 
Xavi (4)        
Iniesta (4)    
Villa (6) , 
Fabregas (5) , 
Pedro (5)

Einwechslungen:
55. A. Sanchez (5) für Xavi
65. Thiago für Iniesta
87. Montoya für Bartra

Trainer:
Vilanova
Bayern München
Aufstellung:
Neuer (2) - 
Lahm (2)        
J. Boateng (2,5) , 
van Buyten (2) , 
Alaba (2) - 
Javi Martinez (2)    
Schweinsteiger (1)    
Robben (2)        
T. Müller (1)    
Ribery (2) - 

Einwechslungen:
67. Luiz Gustavo für Schweinsteiger
74. Tymoshchuk für Javi Martinez
77. Rafinha für Lahm

Trainer:
Heynckes

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Robben (48., Linksschuss, Alaba)
0:2
Piqué (72., Eigentor, Rechtsschuss, Ribery)
0:3
T. Müller (76., Kopfball, Ribery)
Gelbe Karten
Barcelona:
Dani Alves
(2. Gelbe Karte)
,
Piqué
(3.)
Bayern:
Robben
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

FC Barcelona       Bayern München
Tore 0 : 3 Tore
 
Torschüsse 15 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 644 : 430 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 557 : 346 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 87 : 84 Fehlpässe
 
Passquote 86% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 60% : 40% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 4 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
01.05.2013 20:45 Uhr
Stadion:
Camp Nou, Barcelona
Zuschauer:
95877 (ausverkauft)
Spielnote:  2
überragende Münchner gegen harmlose, ideenlose Katalanen.
Chancenverhältnis:
2:5
Eckenverhältnis:
4:0
Schiedsrichter:
Damir Skomina (Slowenien)   Note 1
absolut souverän, unaufgeregte Körpersprache, fehlerlos.
Spieler des Spiels:
Bastian Schweinsteiger
Trotz seiner drohenden Gelbsperre defensiv sehr präsent und wirkungsvoll, zudem in Ballbesitz der Rhythmusgeber der Bayern, kreativ, mit überragender Spielübersicht.
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