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FC Arsenal

 - 

Olympiakos Piräus

 

2:1 (2:1)

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FC Arsenal
Olympiakos Piräus
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











Olympiakos Piräus schludert mit den eigenen Chancen

Tolles Debüt von Oxlade-Chamberlain

Nach dem 1:1 in Dortmund fuhr der FC Arsenal den ersten Dreier in Gruppe E ein. Im heimischen Emirates Stadium setzten sich die Londoner dank einer starken Anfangsphase gegen Olympiakos Piräus mit 2:1 durch und avancierten damit zum ersten Verfolger von Tabellenführer Olympique Marseille. Olympiakos zeigte zwar über weite Strecken eine ansprechende Leistung, haderte aber mit der eigenen Chancenverwertung und steht nach zwei Spieltagen mit null Punkten bereits enorm unter Druck.

Arsenals Oxlade-Chamberlain (li.) freut sich mit Arshavin über sein Premierentor in der "Königsklasse".
Tolles Debüt: Arsenals Oxlade-Chamberlain (li.) freut sich mit Arshavin über sein Premierentor in der "Königsklasse".
© Getty ImagesZoomansicht

Nach dem durchaus überzeugenden 3:0-Ligaheimsieg gegen die Bolton Wanderers setzte Arsenals Trainer Arsene Wenger, der die Partie wie schon in Dortmund wegen einer Sperre nur von der Tribüne aus beobachten durfte, auf sechs Neue: Frimpong, André Santos, Rosicky, Oxlade-Chamberlain, Chamakh und Arshavin spielten für Koscielny, Gibbs, Ramsey, Walcott, Gervinho und van Persie. Für den 18-jährigen Oxlade-Chamberlain war es das Debüt in der "Königsklasse".

Olympiakos' Coach Ernesto Valverde Tejedor veränderte seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei Olympique Marseille auf vier Positionen: Marcano, Ibagaza, Orbaiz und Djebbour rutschten anstelle von Papadopoulos, Modesto, Yeste und Adboun in die Anfangself.

Arsenal begann erwartungsgemäß druckvoll und war gleich um Ballbesitz bemüht. Die "Gunners" hatten folglich auch mehr vom Spiel. Die erste gute Torchance verbuchten allerdings die Griechen für sich, David Fuster zielte aber zu hoch (4.). Kurz darauf viel auf der Gegenseite aber der erste Treffer: Ein langer Ball landete bei Oxlade-Chamberlain, der in den Sechzehner zog und aus zwölf Metern sein erstes Tor in der Champions League markierte (8.).

Ob der optischen Überlegenheit war die Führung nicht unverdient. Arsenal hatte mehr vom Spiel, dennoch waren die Griechen nicht chancenlos. Piräus versteckte sich nicht und zeigte gute Ansätze - nur kam der finale Pass noch zu selten an. Folglich mussten englische Abwehrfehler herhalten, um für Gefahr zu sorgen. Die dickste Chance hatte Olympiakos durch Djebbour, der zwar Szczesny bezwang, jedoch am auf der Linie stehenden Arteta scheiterte (14.). Analog zu den Ereignissen in der Anfangsphase folgte auch diesmal die rasche Quittung: Bei einem Konter trieb André Santos die Kugel nach vorne und legte dann quer zu Chamakh. Holebas bekam den Fuß noch dazwischen, der Ball landete aber wieder beim Brasilianer, der vom linken Fünfereck einnetzte (20.).

Olympiakos wacht auf und hadert mit der Chancenverwertung

David Fuster
Sein Anschlusstreffer war der Weckruf für Olympiakos Piräus: David Fuster.
© Getty ImagesZoomansicht

2:0 - alles klar? Weit gefehlt! Nachdem Chamakh unbedrängt aus 14 Metern rechts vorbei geschossen und die große Möglichkeit zum 3:0 liegen gelassen hatte drehten die Hellen plötzlich auf. Auf einmal war es ein packendes und ausgeglichenes Duell, in dem Piräus nach einer Ecke den Anschluss schaffte. David Fuster durfte aus elf Metern unbedrängt in die Maschen köpfen (27.). Olympiakos bekam die zweite Luft und drängte mit aller Macht gegen nun nicht mehr so dominante Londoner auf den Ausgleich. Djebbour (28.), Holebas (35.), Mirallas (39.) und Marcano (39.) hatten allerdings kein Abschlussglück. Auf der Gegenseite hatten die "Gunners" mittlerweile deutlich an Gefährlichkeit eingebüßt. Torchancen für die Briten gab es in Durchgang eins nicht mehr zu sehen, sodass es mit dem 2:1 in die Kabinen ging.

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Und auch dem Seitenwechsel blieb es ein sehenswertes Duell, das jetzt endgültig auf Augenhöhe stattfand. Beide Mannschaften gingen hohes Tempo und spielten gefällig nach vorne. Oxlade-Chamberlain (50.) vergab für Arsenal aber ebenso wie Mirallas (60.) für Arsenal. Vier Minuten später knallte ein sehenswerter Torosidis-Schlenzer an die Latte. Auf der Gegenseite hätte Arshavin nach einem kapitalen Fehlpass von Mellberg alles klar machen können, der Russe hatte aber im Eins-gegen-Eins gegen Costanzo das Nachsehen(69.). In der Schlussphase zog Olympiakos' Trainer Ernesto Valverde Tejedor noch einmal aller Register: Abdoun, Modesto und der Ex-Herthaner Pantelic kamen - die Niederlage abwenden konnten sie dann aber auch nicht mehr.

Beide Mannschaften sind zunächst wieder in der jeweiligen Liga gefordert. Arsenal misst sich am kommenden Sonntag mit Tottenham Hotspur (17 Uhr), Olympiakos Piräus empfängt am selben Tag PAOK Saloniki (19.30 Uhr). Die nächste Champions-League-Begegnung steht für beide Teams am 19. Oktober (20.45 Uhr) auf dem Programm. Arsenal ist dann bei Olympique Marseille zu Gast, Olympiakos empfängt die Dortmunder Borussia.

28.09.11
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Arsenal
Aufstellung:
Sagna
Song
André Santos    
Arteta   
Rosicky       
Oxlade-Chamberlain       
Chamakh   
Arshavin   

Einwechslungen:
68. Ramsey für Oxlade-Chamberlain
71. van Persie für Chamakh
83. Gibbs für Arshavin

Trainer:
Rice
Olympiakos Piräus
Aufstellung:
Torosidis    
Holebas   
Orbaiz   
Fejsa
David Fuster          
Djebbour   
Mirallas   

Einwechslungen:
75. Abdoun für Mirallas
75. Modesto für Orbaiz
80. Pantelic für David Fuster

Trainer:
Valverde

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Oxlade-Chamberlain (8., Linksschuss, Song)
2:0
André Santos (20., Rechtsschuss)
2:1
David Fuster (27., Kopfball, Ibagaza)
Gelbe Karten
Arsenal:
Rosicky
(1. Gelbe Karte)
,
Arteta
(1.)
Piräus:
Holebas
(1. Gelbe Karte)
,
David Fuster
(1.)
,
Djebbour
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
28.09.2011 20:45 Uhr
Stadion:
Emirates Stadium
Zuschauer:
59676
Schiedsrichter:
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