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CFR Cluj

 - 

AS Rom

 

1:1 (0:1)

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CFR Cluj
AS Rom
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.








Cluj beendet eigene Negativserie

Borriello führt die Roma ins Achtelfinale

Der AS Rom steht im Achtelfinale der Champions League. Die Italiener kamen beim rumänischen Meister Cluj zwar nicht über ein 1:1 hinaus, lösten damit aber dennoch das Ticket für die K.o.-Spiele. Die Roma war dabei lange Zeit spielbestimmend, offenbarte aber eklatante Schwächen im Abschluss, sodass Cluj im vierten Vergleich mit der Roma erstmals punkten konnte.

Roms Menez, Borriello und Brighi (v.li.)
Auf dem Weg ins Achtelfinale: Roms Menez, Borriello und Brighi (v.li.).
© picture allianceZoomansicht

Clujs Trainer Alin Minteuan brachte im Gegensatz zur 0:1-Niederlage gegen den FC Basel gleich sechs Neue: Stancioiu hütete anstelle von Nuno Claro das Tor. Außerdem spielten Koné, Edimar, Panin, Dica und de Zerbi für Leonardo, Rafael, Tony, Tomas Costa und den Rot-gesperrten Piccolo.

Roms Trainer Claudio Ranieri beließ es hingegen bei vier Änderungen: Im Vergleich zum 2:2 bei Chievo Verona in der Serie A brachte der 59-Jährige Kapitän und Identifikationsfigur Totti sowie Borriello und Menez für Adriano, Vucinic und Greco. Zudem erhielt der Rumäne Lobont im Tor eine Bewährungschance, Julio Sergio musste dafür weichen.

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Beide Mannschaften begannen das Duell eher verhalten. Die Römer ergriffen zwar die Initiative, kamen zunächst aber nicht entscheidend zum Abschluss. Cluj indes lauerte auf gegnerische Fehler im Spielaufbau und suchte sein Heil über schnelle Konter. Gefährlich wurden die Rumänen aber ebenso wenig wie die Italiener. Erst eine Einzelaktion von Koné, der sich dynamisch durchgetankt und dann aus 20 Metern abgezogen hatte, forderte Roms Schlussmann Lobont heraus (12.). Im direkten Gegenzug hatte Borriello die Chance, sein Team in Führung zu bringen. Unter Bedrängnis kam er aber nicht entscheidend zum Abschluss (13.). In der 21. Minute machte es der 28-Jährige dann besser: Borriello wurde von Simplicio mit einem sehenswerten Pass aus der Tiefe steil geschickt und nutzte das, indem er gekonnt aus elf Metern ins linke Eck vollendete.

Die Roma war die aktivere Mannschaft, hatte die reifere Spielanlage und bestimmte das Geschehen auf dem Rasen nach Belieben. Nur verpassten es die Italiener, die Vorentscheidung herbeizuführen. Sie legten zu wenig Zielstrebigkeit an den Tag und beschränkten sich vielmehr darauf, den Ball in den eigenen Reihen zu halten.

Dafür wären sie nach 37 Minuten fast bestraft worden. Urplötzlich lief Dica alleine auf Lobont zu - die Abseitsfalle der Gäste hatte versagt. Der 28-Jährige zog aber vom linken Fünfereck gegen Lobont, der stark reagierte, den Kürzeren. Lobont hatte es die Roma dann auch zu verdanken, dass sie zur Pause in Führung lag. Der rumänische Schlussmann rettete gegen de Zerbi, der aus fünf Metern aus zentraler Position zum Abschluss gekommen war (41.).

Rom legt einen Zahn zu, geht aber zu fahrlässig mit den Chancen um

Rada gegen Castellini (re.)
Größenunterschied: Rada gegen Roms Castellini (re.).
© picture alliance

Beide Trainer machten zum Seitenwechsel von ihrem Wechselrecht Gebrauch. Greco ersetzte Menez bei den Gästen, während bei Cluj Leonardo für Dica kam. Ansonsten wies der Beginn der zweiten 45 Minuten deutliche Parallelen zum ersten Durchgang auf. Rom hatte mehr Ballbesitz und kam - anders als zu Beginn des Spiels - rasch zu guten Möglichkeiten. Doch Totti (48.), Simplicio (51.), Borriello (52., 54.) und de Rossi brachten das Runde nicht in das Eckige.

Danach entschieden die Rumänen, ebenfalls am Geschehen teilnehmen zu wollen. Und es wurde ein durchaus ansehnliches, von hohem Tempo geprägtes Match. Weitere Gelegenheiten ließen daher auch nicht lange auf sich warten. Für Cluj sorgten Culio (60.) und Radu per Kopf (63.) für Aufregung, während Borriello (70.) und Totti (71.) auf der Gegenseite das muntere Chancenauslassen fortsetzten. In den Schlussminuten rückte schließlich Clujs Traoré ins Rampenlicht. Der Ivorer näherte sich zunächst noch an (80., 85.), ehe er in der 88. Minute eine Hereingabe von Culio mustergültig per Kopf zum 1:1-Endstand verwertete.

Für beide Mannschaften geht es nun im Ligaalltag weiter. Der AS Rom trifft dabei am kommenden Sonntag in der Serie A ab 15 Uhr auf Bari, zeitgleich gastiert Cluj in der rumänischen Liga I beim FC Victoria Branesti. Die Auslosung fürs Achtelfinale der Champions League findet am darauffolgenden Freitag, den 17. Dezember 2010, in Nyon statt.

08.12.10
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

CFR Cluj
Aufstellung:
Panin
Rada
Cadu    
Edimar   
Dica   
Kivuvu
Culio   
de Zerbi   
Traoré       

Einwechslungen:
46. Leonardo für Dica
63. Bjelanovic für Edimar
78. Rafael für de Zerbi

Trainer:
Minteuan
AS Rom
Aufstellung:
Lobont
Cassetti   
Mexes
Brighi
Totti    
Menez   
Borriello    

Einwechslungen:
46. Greco für Menez
64. Cicinho für Cassetti

Trainer:
Ranieri

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Borriello (21., Linksschuss, Simplicio)
1:1
Traoré (88., Kopfball, Culio)
Gelbe Karten
CFR Cluj:
Culio
(1. Gelbe Karte)
,
Traoré
(2.)
Roma:
-

Spielinfo

Anstoß:
08.12.2010 20:45 Uhr
Stadion:
CFR-Stadion
Zuschauer:
12800
Schiedsrichter:
William Collum (Schottland)
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