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FC Schalke 04

 - 

Hapoel Tel Aviv

 

3:1 (1:0)

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FC Schalke 04
Hapoel Tel Aviv
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










68. Treffer in der Königsklasse für den Spanier

Raul stellt seine Königsklasse unter Beweis

Schalke bleibt in der Champions League auf Kurs. Die Königsblauen erwischten dank eines frühen Treffers von Raul einen Traumstart, Hapoel hatte nicht die Mittel, um den Bundesligisten ernsthaft in Gefahr zu bringen. Mitte der zweiten Hälfte führten die Königsblauen in ihrer stärksten Phase die Entscheidung herbei - wobei erneut "Mister Champions League" Raul seine Torjägerqualitäten zeigte.

Raul jubelt über das 1:0
Königliche Quote: Raul nutzte seine beiden Chancen eiskalt und verhalf Schalke so zum Sieg.
© picture allianceZoomansicht

Schalkes Trainer Felix Magath änderte sein Team im Vergleich zum 2:2-Remis gegen Stuttgart auf zwei Positionen. Jones und Farfan rückten für Matip und Edu in die Startelf. Gleich vier Änderungen nahm Tel Avivs Trainer Eli Gutman nach der 1:3-Niederlage gegen Olympique Lyon vor: Für Bondarv, Ben Dayan, Rocchi und Sahar spielten Kende, Shish, Abutbul und Tamuz von Beginn an.

Achtmal musste Schalke in dieser Saison schon einem 0:1-Rückstand hinterherrennen. Gegen Hapoel machten die Schalker entsprechende Befürchtungen schnell zunichte. Nach nur zweieinhalb Minuten passte Jurado zu Huntelaar, der das Leder geschickt durch die Beine passieren ließ und somit Raul ins Spiel brachte. Der Spanier schloss allein vor dem nigerianischen Nationaltorhüter Enyeama aus 16 Metern ab und traf zum 1:0 - bereits sein 67. Treffer in der Königsklasse!

Mit der frühen Führung im Rücken spielte es sich nun einfach für die Schalker. Die Königsblauen dominierten über weite Strecken das Mittelfeld, Hapoel blieb passiv und suchte nur selten den Weg in die Offensive. Auf weitere gute Torgelegenheiten mussten die Fans in der Veltins-Arena jedoch erstmal warten. Erst in der 20. Minute sorgte Huntelaar mit einer Direktabnahme nach einer Flanke von Uchida für ein wenig Gefahr, das Leder verfehlte das Gehäuse jedoch um ein ganzes Stück. Vier Minuten später verstolperte Farfan aus aussichtsreicher Position, Huntelaar machte es in der 26. Minute nicht viel besser. Allein vor Enyeama schoss er den Hapoel-Keeper an - bei beiden Gelegenheiten war Jurado der Initiator.

Auch wenn die Gelsenkirchener die Partie bestimmten, fehlte weiter die Durchschlagskraft. Meist war am Sechzehner der Israelis Schluss, in der Defensive leisteten sich die Königsblauen zudem den einen oder anderen Aussetzer. Kurz vor der Pause dann nochmal je eine Chance auf beiden Seiten: Neuer war beim Distanzschuss von Kende jedoch ebenso auf dem Posten wie Enyeama bei Huntelaars Versuch mit links aus 17 Metern (44.).

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Den Schalkern tat die Pause sichtbar gut. Denn nach einer kurzen Anlaufzeit rollte Angriff auf Angriff Richtung Tor der Israelis. In der 57. Minute wäre das 2:0 eigentlich schon fällig gewesen. Enyeama flog an einer Flanke vorbei, im Anschluss köpfte Huntelaar gleich zweimal an die Latte. Der zweite Schalker Treffer fiel aber nur zwei Minuten später. Rakitic, gerade erst eingewechselt, spielte mit Huntelaar einen Doppelpass, der Kroate legte das Leder von der linken Seite aus quer in den Strafraum - und dort wartete Raul. Der Spanier schob mit rechts aus elf Metern problemlos ein.

Jurado macht das spanische Glück perfekt

Der Knoten beim Tabellen-16. der Bundesliga war nun endgültig geplatzt. Bei einem Schlenzer von Rakitic (62.) und einer weiteren Großchance von Jurado (65.) zeigte Enyeama noch seine Klasse, in der 68. Minute war aber auch der Nigerianer chancenlos. Jurado versenkte das Leder nach erneuter Vorarbeit von Rakitic unhaltbar im Tordreieck, sein erster Pflichtspieltreffer im Dress der Königsblauen.

Erst in der Schlussphase ließ es Schalke ein wenig ruhiger angehen, Hapoel tat nun etwas mehr für die Offensive. Dass den Israelis tatsächlich noch mit der letzten Szene der Partie der 1:3-Ehrentreffer gelang, war dennoch äußerst schmeichelhaft. Shechter nutzte nach einer Standardsituation ein Missverständnis in der Schalker Hintermannschaft.

Der FC Schalke muss am Samstag um 15.30 Uhr auswärts bei Eintracht Frankfurt ran. Hapoel Tel Aviv trifft am Samstag auswärts auf Maccabi Petah Tikva. Am 2. November kommt es in der Champions League zum Rückspiel in Israel zwischen Schalke und Tel Aviv.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 21.10., 09:16 Uhr
Schalke feiert Tore-König Raul
Die Champions League als Therapie: Schalke 04 ließ gegen Tel Aviv den missglückten Bundesliga-Start vergessen. Alle freuten sich mit Raul, der mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte. Das Tor zum Achtelfinale steht für die Knappen jetzt weit offen.
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20.10.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (3)    
Uchida (3,5) , 
Höwedes (3,5) , 
Metzelder (3) , 
Schmitz (3) - 
J. Jones (3)    
Farfan (2,5)        
Moritz (2,5)    
Jurado (1,5)    
Huntelaar (2) , 
Raul (1,5)        

Einwechslungen:
53. Rakitic (2) für Moritz
67. Hao für Farfan
75. Matip für J. Jones

Trainer:
Magath
Hapoel Tel Aviv
Aufstellung:
Enyeama (2,5) - 
Kende (5,5) , 
Badeer (5,5)    
Douglas (6) , 
Shish (5,5) - 
Abutbul (5)    
Yadin (5)    
Vermouth (4)    
Zahavi (5) - 
Shechter (3)    
Tamuz (5)    

Einwechslungen:
57. Toama (5) für Abutbul
58. Sahar (5) für Tamuz
72. Fransman für Yadin

Trainer:
Gutman

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Raul (3., Linksschuss, Jurado)
2:0
Raul (59., Rechtsschuss, Rakitic)
3:0
Jurado (68., Rechtsschuss, Rakitic)
3:1
Shechter (90. + 3, Linksschuss, Toama)
Gelbe Karten
Schalke:
Farfan
(2. Gelbe Karte)
H. Tel Aviv:
Vermouth
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
20.10.2010 20:45 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
50900
Spielnote:  2,5
unterhaltsame Kost vom FC Schalke, dem für ein richtig gutes Spiel der adäquate Gegner fehlte.
Chancenverhältnis:
11:1
Eckenverhältnis:
8:2
Schiedsrichter:
William Collum (Schottland)   Note 2
hätte Yadin wegen Handspiels die Gelbe Karte zeigen müssen (13.), übersah das Handspiel von Shish gänzlich (51.), aber das waren die einzigen kleinen Fehler des ansonsten sehr gut pfeifenden Schiris.
Spieler des Spiels:
Raul
Endlich ganz vorne in der Spitze spielend, zeigte der Spanier seine ganze Abschlussstärke und traf zweimal.
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