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FC Basel

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Bayern München

 
FC Basel

1:2 (1:0)

Bayern München
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FC Basel
Bayern München
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Frei nutzt van Buytens Patzer - Für die Fink-Elf wird's schwer

Schweinsteiger zuerst cool, dann mit Glück

Im FCB-Duell musste sich Basel den Bayern im St.-Jakob-Park unglücklich geschlagen geben. Die Münchner konnten ihre anfängliche Dominanz nicht nutzen und verloren nach Rückstand den Faden. Nach dem Ausgleich hatte in der vollkommen offenen Partie eigentlich kein Team den Sieg verdient. Kurz vor Schluss nutzte der diesjährige Champions-League-Finalist aber eine Unaufmerksamkeit der Schweizer zum Sieg.

Badstuber vs. Frei
Laufduell: Holger Badstuber gegen Basels Torschützen Alexander Frei.
© picture-allianceZoomansicht

Basels Trainer Thorsten Fink brachte im Vergleich zur 1:2-Auftaktniederlage in Cluj einen Neuen: Für den Ex-Cottbuser Cagdas Atan begann Ferati in der Viererkette. In der Startelf der Schweizer waren mit Huggel, Frei und Streller drei alte Bekannte aus der Bundesliga zu finden.

Bayerns Trainer Louis van Gaal stellte seine Mannschaft nach der 1:2-Heimniederlage gegen Mainz 05 ebenfalls auf einer Position um und schickte Altintop für Olic auf den Rasen.

Dem FC Bayern gehörte im St.-Jakob-Park die Anfangsphase. Die Gäste ließen Ball und Gegner laufen und warteten auf den richtigen Moment zum Abschluss. Schweinsteiger wurde abgeblockt (9.), bei Kroos' Flachschuss nach Solo von Lahm rettete Keeper Costanzo mit einer Glanztat (11.). Basel bekam keinen Zugriff auf den klar dominierenden deutschen Meister, der durch van Buytens Volleyschuss eine weitere Chance liegenließ (15.).

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Apropos - die nächste Aktion des Belgiers leitete wie aus dem Nichts die Führung der Hausherren ein: Nach einem Fehlpass des Abwehrchefs im Mittelfeld kam das Leder zu Streller in die Spitze. Badstuber konnte den Angreifer nicht am Hackentrick auf Frei hindern, der aus 13 Metern gekonnt hoch ins rechte Eck schlenzte (18.).

Das Münchner Selbstbewusstsein war danach wie weggeblasen. Die Fink-Elf kam nun besser in die Zweikämpfe und wurde im gleichen Maße spielfreudiger wie die Bayern unsicherer. War der Ball vorher wie an der Schnur gelaufen, blieb nun vieles Stückwerk bei van Bommel & Co.

Pranjic (li.) vs. Shaqiri
Danijel Pranjic (li.) "bremst" Xherdan Shaqiri aus.
© picture-alliance

Anders die Schweizer, die nun viel zielstrebiger agierten: Shaqiris Flanke sauste an Freund und Feind vorbei (24.), Frei (27.) stand bei seinem gefährlichen Kopfball ebenso im Abseits wie Huggel nach Freis Freistoßvorlage beim vermeintlichen 2:0 (29.).

Nach einer halben Stunde hatten sich die Gäste wieder etwas gefangen, bei zwei Kroos-Fernschüssen (34., 44.) war Costanzo auf dem Posten. Gefährlicher blieben aber die Schweizer, die durch den quirligen Shaqiri ihre letzte Möglichkeit vor der Pause hatten (40.).

Mit Gomez für Altintop wurde es beim diesjährigen Champions-Legue-Finalisten nach Wiederanpfiff offensiver. Allerdings zunächst wenig zwingend, Basel verzeichnete die erste Möglichkeit (Shaqiri, 52.).

Müllersche Einsatzfreude ebnete dann den Weg zum Ausgleich: Der Nationalspieler setzte im Strafraum nach, Huggel zog ihm das Standbein weg - Elfmeter! Schweinsteiger verwandelte bombensicher (56.).

Nun wollte der deutsche Meister mehr - Olic kam noch vor dem Anspiel der Schweizer für Kroos. Mit dem Kroaten links und Müler auf der rechten Seite sowie Klose und Gomez stand nun geballte Offensivpower auf dem Rasen.

Zunächst aber belauerten sich die Kontrahenten. Basel, das tief gestanden hatte, verlagerte sich wieder weiter nach vorne. Shaqiri war die Schwungfeder im Spiel der Schweizer, die das Spiel vollkommen offen gestalten konnten. Frei (64.) und Streller (72.) auf der einen, Müller und Olic (68.) auf der anderen Seite hatten ihre Chancen, ihre Elf in Führung zu bringen, ehe die Schlussviertelstunde begann.

Auch da war's weitgehend ausgeglichen: Yapi (78.) verzog ebenso wie Müller (83.), ehe Schweinsteiger eine Unaufmerksamkeit der Baseler Deckung zum Siegtreffer nutzte: Der Blondschopf traf den Ball nach Badstubers Freistoß aus dem Halbfeld am linken Fünfereck nicht voll, dennoch landete das Leder genau im linken Eck (89.).

Für Basel wird's nach zwei Niederlagen schwer, während der FC Bayern mit dem zweiten Dreier eine komfortable Ausgangsposition erreicht hat.

Der FC Basel spielt am Sonntag um 16 Uhr in der AXPO Super League zu Hause gegen den FC Sion, in der Königsklasse folgt am 19. Oktober die Reise zu AS Rom. Der FC Bayern trifft am Sonntag im Spitzenspiel der Bundesliga auswärts auf Borussia Dortmund, Anstoß ist um 17.30 Uhr. In der Champions League empfangen die Münchner ebenfalls am 19. Oktober CFR Cluj.

28.09.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Basel
Aufstellung:
Costanzo (3)    
Inkoom (3) , 
Abraham (3) , 
Ferati (3,5) , 
Safari (5) - 
Huggel (4)    
Yapi (3)    
Shaqiri (2)    
Stocker (4) - 
A. Frei (2)    
Streller (3)    

Einwechslungen:
80. Chipperfield für Shaqiri
87. Cabral für Huggel
90. + 1 Almerares für Yapi

Trainer:
Fink
Bayern München
Aufstellung:
Butt (2) - 
Lahm (3) , 
van Buyten (5) , 
Badstuber (3)    
Pranjic (3,5)    
van Bommel (3)    
Schweinsteiger (1,5)            
Hamit Altintop (5)    
T. Kroos (4)        
T. Müller (3,5) - 
Klose (4)    

Einwechslungen:
46. Gomez (4) für Hamit Altintop
57. Olic (3) für T. Kroos
77. Tymoshchuk für Klose

Trainer:
van Gaal

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
A. Frei (18., Rechtsschuss, Streller)
1:1
Schweinsteiger (56., Foulelfmeter, Rechtsschuss, T. Müller)
1:2
Schweinsteiger (89., Rechtsschuss, Badstuber)
Gelbe Karten
Basel:
Streller
(2. Gelbe Karte)
Bayern:
Badstuber
(1. Gelbe Karte)
,
T. Kroos
(1.)
,
Pranjic
(1.)
,
Schweinsteiger
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
28.09.2010 20:45 Uhr
Stadion:
St.-Jakob-Park, Basel
Zuschauer:
37500 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
Tempo und Spannung waren drin, auch wenn's nicht ständig hochklassig war.
Chancenverhältnis:
6:8
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Craig Thomson (Schottland)   Note 2
hatte das Spiel im Griff, Huggels Tor (29.) wurde wegen Abseits zu Recht nicht gegeben, auch den Elfmeter konnte man geben.
Spieler des Spiels:
Bastian Schweinsteiger
Der Chef auf dem Platz hatte das Sagen im Mittelfeld. Und er war gleichzeitig der Torjäger. Ohne ihn hätte Bayern dieses Spiel nicht mehr gedreht.
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