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Besiktas Istanbul

 - 

ZSKA Moskau

 

1:2 (0:1)

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Besiktas Istanbul
ZSKA Moskau
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.










Besiktas bleibt Vierter

Krasic beschert ZSKA das Achtelfinale

Gegen die bis dahin zu Hause noch punkt- und torlosen Türken von Besiktas Istanbul holte sich ZSKA Moskau einen zwar etwas glücklichen, aufgrund der effizienten Spielweise aber nicht unverdienten 2:1-Auswärtserfolg und folgt somit Manchester United ins Achtelfinale. Besiktas machte zwar über 90 Minuten das Spiel, agierte zunächst aber zu ideenlos, nach der Pause zu abschlussschwach. Moskau nutzte seine Konter, während die Türken die dritte Heimniederlage in Folge kassierten.

Krasic (li.) gegen Ibrahim Üzülmez.
Lieferten sich zahlreiche Duelle: Moskaus Torschütze Krasic (li.) und Besiktas-Kapitän Ibrahim Üzülmez.
© picture allianceZoomansicht

Istanbuls Trainer Mustafa Denizli nahm nach dem 1:0-Überraschungssieg bei Manchester United eine Änderung vor. Sivok begann anstelle von Ismail Köybasi.

Auf Moskauer Seite wechselte Coach Leonid Slutski im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg über den VfL Wolfsburg notgedrungen zweimal. Ignashevich und Aleksey Berezutskiy, die wegen der Einnahme eines Erkältungsmedikaments Anfang November positiv getestet wurden, durften nicht mitwirken und wurden von Odiah und Semberas ersetzt.

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Besiktas machte von Beginn an deutlich, die Negativserie im heimischen Inönü-Stadion beenden zu wollen, um dadurch die Chance auf den Einzug in die Europa League zu wahren. Die Türken übernahmen die Initiative, während Moskau defensiv auftrat und keinen Hehl daraus machte, über Konter zum Erfolg kommen zu wollen. Wirklich gefährlich wurden die seltenen Gegenangriffe der Gäste vorerst aber nicht, Aldonins harmloser Weitschuss war noch die beste Gelegenheit für ZSKA (6.). Auf der anderen Seite tat sich Besiktas zunächst allerdings auch schwer und strahlte durch Distanzversuche von Ibrahim Üzülmez (8.) und Ernst (10.) ebenfalls keine Gefahr aus.

Praktisch aus dem Nichts bot sich den Türken plötzlich die ganz dicke Gelegenheit zur Führung. Fink schickte mit einem Traumpass Tello auf die Reise, der es alleine vor Akinfeev zu schön machen wollte und das Leder aus 16 Metern haarscharf rechts neben das Tor lupfte (12.). Die Partie bewegte sich auf allenfalls durchschnittlichem Niveau. Besiktas kam über eine optische Überlegenheit nicht hinaus, während der agile Krasic auf Moskauer Seite bei vereinzelten Gegenstößen zu wenig Unterstützung erfuhr.

Richtig interessant wurde es erst nach einer halben Stunde wieder. Nachdem Akinfeev Bobos Kopfball pariert hatte (31.), machte sich Moskau zum Konter auf und wäre wohl auch in Front gegangen, wäre der miserable Querpass des durchgebrochenen Necid beim mitgelaufenen Dzagoev angekommen (32.). Vier Minuten vor der Pause klappte es dann aber für die Gäste. Semberas spielte steil zu Krasic, der ausnahmsweise über links in den Strafraum eindrang und Rüstü mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange Eck keine Chance ließ (41.). Von Istanbul kam nur noch wenig, Finks Flachschuss bereitete Akinfeev nur wenig Mühe (43.).

Der zweite Abschnitt begann mit einer doppelten Schrecksekunde für die Hausherren. Nach einem Rückpass musste Rüstü Kopf und Kragen riskieren, um in höchster Not gegen Rahimic zu klären (48.). Dabei holte sich der Schlussmann eine stark blutende Nase und musste fünf Minuten lang auf dem Feld behandelt werden, konnte dann aber weitermachen.

Besiktas agierte in der Folge offensiv und kam zu Möglichkeiten. Bobo stand dicht vor dem 1:1, hatte aber Pech, dass sein artistischer Versuch aus acht Metern noch zur Ecke abgefälscht wurde (55.). Wenig später bot sich nach einem Foul an Ernst Tello aus 17 Metern eine gute Freistoßchance, der Versuch des Chilenen blieb aber an der Mauer hängen (61.). Istanbul blieb am Drücker, im Abschluss haperte es allerdings bei der Denizli-Elf. Tellos maßgenaue Flanke von links köpfte Bobo aus sechs Metern weit drüber (68.).

Moskau blieb seiner Linie treu und suchte den spielentscheidenden Konter, ging allerdings mit zu wenig Präzision zu Werke. Es war ein schmaler Grat, auf dem die Russen wandelten, denn Ferrari alleine hätte für die Wende sorgen können, köpfte nach zwei Eckstößen aus bester Position aber über bzw. neben das Tor (73., 74.).

Bis in die Schlussphase hinein wirkte Besiktas bei weiteren Möglichkeiten nicht so, als würde das erste Heimtor der laufenden Champions-League-Saison noch gelingen. Dann aber flankte Ibrahim Üzülmez von links in den Fünfer, wo Bobo aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten musste und die Kugel zum 1:1 über die Linie drückte (86.). Als die Türken in der Nachspielzeit auf den Sieg drängten, schlug Moskau ein zweites Mal zu und holte sich so den Sieg. Necid verlängerte einen Winwurf zu Aldonin, der Rüstü, der dabei keine gute Figur machte, aus halbrechter Position überwand (90.+5).

Besiktas spielt in der heimischen Süper Lig am Sonntag bei Manisaspor, Moskau geht in die Winterpause.

08.12.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Besiktas Istanbul
Aufstellung:
Sivok   
Ibrahim Üzülmez    
Ekrem Dag   
Toraman   
M. Fink      
Tello   
Bobo    

Einwechslungen:
68. Nihat Kahveci für Ekrem Dag
77. Inceman für M. Fink
87. Nobre für Tello

Trainer:
Denizli
ZSKA Moskau
Aufstellung:
Akinfeev    
Odiah   
Krasic          
Aldonin    
Mamaev   
Necid
Dzagoev   

Einwechslungen:
82. Oliseh für Krasic
90. + 6 Grigoryev für Dzagoev

Trainer:
Slutski

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Krasic (41., Rechtsschuss, Semberas)
1:1
Bobo (86., Rechtsschuss, Ibrahim Üzülmez)
1:2
Aldonin (90. + 5, Rechtsschuss, Necid)
Gelbe Karten
Besiktas:
M. Fink
(1. Gelbe Karte)
,
Toraman
(1.)
,
Sivok
(4.)
ZSKA Moskau:
Odiah
(2. Gelbe Karte)
,
Mamaev
(1.)
,
Krasic
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
08.12.2009 20:45 Uhr
Stadion:
Inönü
Zuschauer:
16130
Schiedsrichter:
Martin Hansson (Schweden)
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