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ZSKA Moskau

 - 

VfL Wolfsburg

 

2:1 (0:1)

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ZSKA Moskau
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.





Für Wolfsburg wird es nun eng

Krasics Pfund besiegelt Wolfsburgs Niederlage

In einem temporeichen und unterhaltsamen Spiel setzte sich ZSKA Moskau am Ende verdient mit 2:1 gegen den VfL Wolfsburg durch und wahrte somit seine Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale. Dabei hatten die Wolfsburger nach ihrer frühen Führung alle Trümpfe in der Hand, allerdings waren sie danach viel zu passiv und kassierten die Quittung.

Wolfsburgs Torschütze Dzeko (li), Misimovic und Hasebe bejubeln die Führung.
Die Freude währte nicht lang: Wolfsburgs Torschütze Dzeko (li), Misimovic und Hasebe bejubeln die Führung.
© picture-allianceZoomansicht

ZSKA-Coach Leonid Slutski musste im Vergleich zum famosen 3:3 in der Champions League bei Manchester United auf Semberas (Gelb-Rot-Sperre) verzichten. Dafür fand sich Rahimic im defensiven Mittelfeld wieder. Wolfsburgs Trainer Armin Veh dagegen tauschte nach der 2:3-Heimniederlage in der Bundesliga gegen den 1. FC Nürnberg zweimal: An Stelle von Kahlenberg und Grafite spielten Hasebe und Martins.

Erwartungsgemäß ergriff ZSKA von Beginn an die Initiative, während es der VfL zunächst mit kontrollierter Offensive versuchte. Die Russen erspielten sich klare Feldvorteile, wiesen aber auch erhebliche Mängel beim finalen Zuspiel aus, so dass sie nicht ernsthaft gefährlich vor Benaglio auftauchen konnten. Die erste klare Chance konnten die auf Konter lauernden Niedersachen für sich verbuchen, doch Dzeko köpfte aus sechs Metern über das Tor (12.). Sieben Minuten später machte es der Bosnier dann mit dem Fuß besser! Martins setzte ihn mit einem "Zuckerpass" in die Gasse toll in Szene. Dzeko bedankte sich und wuchtete den Ball vom rechten Fünfereck an Akinfeev vorbei ins lange Eck.

ZSKA steckte den Rückschlag leicht weg und drückte weiter nach vorne. Vor allem über den agilen Krasic sorgten die Gastgeber für viel Wirbel. Der Serbe hatte dann auch die große Möglichkeit zum Ausgleich. Nach Fehler von Misimovic drang Krasic in den Strafraum ein und suchte den Abschluss. Der abgefälschte Ball raste jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei (24).

Wolfsburg war in der eigenen Hälfte gebunden, setzte aber dennoch ab und zu Nadelstiche. So auch nach 32 Minuten, als Dzeko auf Misimovic quer legte. Der Spielgestalter jagte das Leder allerdings aus vollem Lauf weit drüber. Kurz vor der Pause konnte sich der VfL dann bei seinem Keeper Benaglio bedanken, der die knappe Pausenführung sicherte. Nach einer Ecke köpfte zuerst Vasiliy Berezutskiy vor das Tor zu Ignashevich, Madlung spritzte jedoch dazwischen. Sein missglückter Klärungsversuch landete aber direkt bei Aleksey Berezutskiy, der aus sieben Metern abzog, aber am gut reagierenden Benaglio scheiterte (39.).

ZSKA Moskau setzt zur Aufholjagd an

Wolfsburgs Kapitän Josué im Duell mit Dzagoev (li.).
Schieflage: Wolfsburgs Kapitän Josué im Duell mit Dzagoev (li.).
© picture-allianceZoomansicht

Ohne personelle Wechsel ging es dann in die zweiten 45 Minuten, dafür mit noch engagierteren Moskauern. ZSKA drängte den VfL fast komplett in dessen Hälfte und agierte nun deutlich variabler. So wurden nun Angriffe auch über die linke Seite vorgetragen, was im ersten Durchgang so gut wie nie vorkam. Den nächsten Treffer erzielte aber wiederum der VfL. Nach Zuspiel von Riether stocherte Martins die Kugel aufs Tor, doch der im Abseits stehende Dzeko fälschte sie noch entscheidend ab, so dass Referee Nicola Rizzoli aus Italien den Treffer nicht gab (53.).

In der Folge spielten nur noch die Russen. Gegen Mamaev konnte Benaglio aber noch klären (55.), ehe er gegen Necid keine Chance hatte. Aleksey Berezutskiy passte unbedrängt auf Aldonin, der vom rechten Strafraumeck in den Fünfer zum frei stehenden Necid flankte - 1:1 (58.). Etwas später sollte es noch schlimmer kommen, denn Krasic packte den Hammer aus 28 Metern aus und besorgte mit einem Treffer der Marke "Tor des Monats" die mittlerweile verdiente Führung (66.).

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Jetzt mussten die Niedersachsen kommen, doch es fiel ihnen sichtlich schwer, den Schalter wieder auf Angriff umzulegen. Das Bemühen war dem VfL nicht abzusprechen, Zwingendes sprang dabei jedoch nicht heraus. Auf der Gegenseite blieben die Russen brandgefährlich und hätten durch Ignashevich alles klar machen können. Der Innenverteidiger setzte das Leder aber per Kopf drüber (77.), ehe Dzagoev gleich zweimal vergab. Der 19-Jährige scheiterte zuerst an Benaglio, um das Leder dann aus 20 Metern knapp links vorbeizuschießen (88., 89.).

Bevor der "Armeeklub" am 8. Dezember in der Champions League zu Besiktas Istanbul reist, geht es am kommenden Sonntag in der russischen Premier Liga gegen Saturn Moskau. Der VfL Wolfsburg indes muss am Samstag in der Bundesliga in Bremen zum Spitzenspiel antreten. In der Champions League spielen die Schützlinge von Trainer Armin Veh am 8. Dezember zu Hause gegen Manchester United.

25.11.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

ZSKA Moskau
Aufstellung:
Akinfeev (3)    
Ignashevich (3,5) , 
Shchennikov (4) - 
Rahimic (3,5) , 
Aldonin (2,5) - 
Krasic (1,5)    
Mamaev (4,5) - 
Dzagoev (3) - 
Necid (3)    

Trainer:
Slutskiy
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (2) - 
Riether (3) , 
Ricardo Costa (4,5) , 
Madlung (4,5)    
M. Schäfer (5) - 
Josué (4)    
Hasebe (3) , 
Gentner (5) - 
Misimovic (4,5) - 
Dzeko (3,5)    
Martins (3,5)    

Einwechslungen:
68. Ziani für Martins

Trainer:
Veh

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Dzeko (19., Rechtsschuss, Martins)
1:1
Necid (58., Kopfball, Aldonin)
2:1
Krasic (66., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
ZSKA Moskau:
-
Wolfsburg:
Madlung
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
25.11.2009 18:30 Uhr
Stadion:
Luzhniki, Moskau
Zuschauer:
25000
Spielnote:  3
zumindest eine ereignisreiche und interessante zweite Halbzeit.
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
10:5
Schiedsrichter:
Nicola Rizzoli (Italien)   Note 2,5
ließ viel laufen, hätte Hasebe allerdings nach mehrfach harten Armeinsatz verwarnen müssen, erkannte zu Recht Dzekos Treffer wegen Abseits nicht an (53.).
Spieler des Spiels:
Milos Krasic
Ständiger Unruheherd, suchte permanent das Eins-gegen-eins, kam oft in den Rücken der Abwehr und erzielte das sehenswerte Siegtor.
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