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Bayern München

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Girondins Bordeaux

 
Bayern München

0:2 (0:1)

Girondins Bordeaux
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Bayern München
Girondins Bordeaux
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








München steht dicht vor dem Aus

Gourcuff bringt die Bayern an den Abgrund

Der FC Bayern München hat nach dem Hinspiel auch das zweite Aufeinandertreffen mit Bordeaux verloren und steht damit kurz vor dem Aus in der Gruppe A, während die Franzosen fürs Achtelfinale planen können. Bis auf die erste Viertelstunde nach der Pause lieferte der deutsche Rekordmeister eine völlig uninspirierte und harmlose Vorstellung ab, während die kompakten Gäste Fehler der Münchner eiskalt ausnutzten.

Butt (li.) und Gourcuff
Da ist es passiert: Während Butt (li.) geschlagen zusammensackt, dreht Gourcuff zum Jubeln ab.
© picture allianceZoomansicht

Bayern-Coach Louis van Gaal war nach dem 0:0 beim VfB Stuttgart zum Wechseln gezwungen. Müller (Gelb-Rot) und van Buyten (Rot) flogen im Hinspiel in Bordeaux vom Platz und fehlten gesperrt. Dafür begannen Pranjic und Demichelis. Im Angriff verdrängte Toni Gomez auf die Bank.

Laurent Blanc, Trainer von Girondins Bordeaux, sah nach dem 2:1-Hinspielerfolg gegen die Bayern keinen Grund, seine Startelf zu verändern.

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Die Bayern begannen gut und starteten nach zwei Minuten den ersten vielversprechenden Vorstoß, nach Kloses klugem Pass auf Lahm geriet die Flanke des Rechtsverteidigers aber einen Tick zu hoch für Toni. Augenblicke später brachte Braafheid das Leder von links tückisch nach innen, Carrasso konnte den Ball gerade noch an die Latte lenken (3.).

Video zum Thema
kicker.tv Analyse- 04.11., 09:29 Uhr
Bayern-Pleite gegen Bordeaux in 3D
Der FC Bayern steht nach dem 0:2 vor eigenem Publikum gegen Girondins Bordeaux vor dem Aus in der Champions League.
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Damit war das Offensivpulver der Münchner aber schon verschossen. Gegen kompakt stehende Franzosen bot der deutsche Rekordmeister eine uninspirierte Vorstellung und brachte die Gäste kaum noch in Bedrängnis. Ohne Tempo passten sich die Münchner das Leder in der neutralen Zone immer wieder quer zu, ehe ein Fehlpass mögliche Angriffsversuche im Keim erstickte. Girondins war lediglich darauf aus, Gefahr vor dem eigenen Tor zu vermeiden, die Bayern ließen jegliches Risiko vermissen und schafften es nicht, den Gegner auch nur ansatzweise unter Druck zu setzen. Mehr als Vorteile in Sachen Ballbesitz brachte der FCB nicht zustande.

Einer Standardsituation hatten es die Hausherren zu verdanken, nach einer halben Stunde doch einmal brandgefährlich vor Carrasso aufzutauchen. Der Keeper der Franzosen fischte Schweinsteigers guten Freistoß gerade noch aus dem Winkel, ehe Klose aus kürzester Distanz zum Abschluss kam. Ciani grätschte dazwischen und bremste den Ball mit der Hand, ehe Diarra das Leder von der Linie schlug. Glück für die Gäste, dass Referee Pedro Proença aus Portugal den zwingend fälligen Elfmeter nicht gab (32.).

So kam es wie es kommen musste. Wendel brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld hoch vors Tor. Van Bommel war gedanklich abwesend und ließ Gourcuff weglaufen, der aus fünf Metern per Kopf zur Gästeführung traf, die gleichzeitig den Pausenstand darstellte. Butt machte dabei ebenfalls nicht die eleganteste Figur (37.).

Van Gaal reagierte zur Pause und brachte Robben für Klose. Nur eine gute Minute nach Wiederbeginn bot sich Toni die dicke Chance zum Ausgleich, der Italiener drosch die Kugel aus elf Metern aber drüber (47.). Die Bayern machten nun Druck und belagerten den Strafraum der Franzosen. Zahlreiche Flanken fanden jedoch ebensowenig ihr Ziel, wie van Bommels Schuss, den Ciani zur Ecke blockte (53.).

Van Gaal legte nach und schickte Gomez für Braafheid aufs Feld (59.). München drehte kräftig an der Schraube und schnürte Girondins hinten ein. Robben zielte freistehend aus neun Metern halblinker Position haarscharf vorbei (62.), Carrasso rettete Sekunden später in höchster Not vor dem durchgebrochenen Gomez (62.).

Gerade, als es nur noch eine Frage der Zeit zu werden schien, wann die Münchner den Ausgleich erzielen, ebbte der Angriffsdruck des FCB wieder ab. Der Bundesligist war zwar bemüht, rannte ungestüm an, hatte aber keine Ideen. Bordeaux verteidigte bis in die Schlussphase hinein weitgehend problemlos und hatte kaum brenzlige Situationen zu überstehen.

In den letzten Minuten war van Bommels harmloser 16-Meter-Schuss die einzig nennenswerte Offensivaktion der Münchner, die in der Schlussminute gar noch das 0:2 schlucken mussten. Nach einem Befreiungsschlag der Franzosen irritierten sich die amateurhaft agierenden Badstuber und Butt gegenseitig. Chamakh sagte "Danke" und schob das Leder zum Endstand ins leere Tor.

Die Bayern empfangen am Samstag in der Bundesliga Schalke 04, Bordeaux muss in der Ligue 1 am Sonntag beim OSC Lille ran. In der Champions League sind beide Teams am 25.11. (Mittwoch) wieder gefordert. München spielt dann zu Hause gegen Haifa, Girondins hat Juventus Turin zu Gast.

03.11.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Butt (5) - 
Lahm (4,5) , 
Demichelis (3) , 
Badstuber (5) , 
Braafheid (5)    
van Bommel (5)    
Schweinsteiger (4,5)    
Tymoshchuk (4) , 
Pranjic (6)    
Klose (5)    
Toni (4)

Einwechslungen:
46. Robben (3,5) für Klose
59. Gomez (5) für Braafheid

Trainer:
van Gaal
Girondins Bordeaux
Aufstellung:
Carrasso (2,5) - 
Chalmé (3) , 
Ciani (2,5) , 
Planus (3)    
Tremoulinas (3) - 
Fernando (3) , 
A. Diarra (2)        
Plasil (4)    
Wendel (4)    
Gourcuff (3)    
Chamakh (3)    

Einwechslungen:
68. Jussie für Wendel
84. Sané für Plasil

Trainer:
Blanc

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gourcuff (37., Kopfball, Wendel)
0:2
Chamakh (90., Rechtsschuss, Fernando)
Gelbe Karten
Bayern:
Pranjic
(1. Gelbe Karte)
,
Schweinsteiger
(1.)
Bordeaux:
A. Diarra
(1. Gelbe Karte)
,
Planus
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
03.11.2009 20:45 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
66000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
das Niveau war mäßig, zu viele Fehler der Bayern verhinderten ein besseres Spiel.
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Pedro Proenca (Portugal)   Note 5
die Abstimmung innerhalb des Gespannes funktionierte nicht. Cianis Handspiel wertete er als unabsichtlich (32.). Der Freistoß, der dem 0:1 vorausging, war vertretbar.
Spieler des Spiels:
Alou Diarra
Von 2000 bis 2002 spielte er bei Bayern, schaffte aber den Durchbruch nicht. Jetzt kam die Rache des (kopfball)starken Abräumers.
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