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FC Chelsea |
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FC Barcelona |
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1:1 (1:0)Hinspiel: 0:0Nach Hin- & Rückspiel: 1:1 |
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Im Gegensatz zum 0:0 im Hinspiel brachte Chelseas Trainer Guus Hiddink zwei Neue: Cole durfte nach seiner Gelbsperre wieder mitwirken und kehrte auf seinen etatmäßigen Linksverteidigerposten zurück. Ivanovic musste dafür auf die Bank, Bosingwa rückte nach rechts. Zudem lief mit Anelka, der für Mikel Obi spielte, eine zweite nominelle Spitze bei den Blues auf.
Barça-Coach Josep "Pep" Guardiola plagten indes einige Personalsorgen. Marquez (Meniskus) und Henry (Knie) fehlten verletzungsbedingt, ersetzt wurden sie durch Busquets und Keita. Da zudem Puyol Gelb-gesperrt nicht mitwirken durfte, musste in der Innenverteidigung umdisponiert werden. Touré rutschte ins Abwehrzentrum, Busquets agierte als "Sechser". Henrys Posten auf dem linken Flügel nahm Iniesta ein, Keita spielte dahinter.
Der FC Barcelona hielt von Beginn an, was im Vorfeld versprochen wurde. Die Katalanen ergriffen die Initiative, hielten den Ball lange in den eigenen Reihen und suchten das Tor. Jedoch konnten sie sich kaum gegen physisch sehr präsente Engländer durchsetzen. Die Blues indes waren auf Disziplin und Ordnung bedacht. Die Räume wurden sehr eng gemacht, um das Kombinationsspiel der Blaugrana zu unterbinden.
Für den Angriff taten die Londoner zunächst wenig, jedoch führte gleich die erste gefährliche Aktion zur Führung: Cole kam über die linke Seite und legte ab auf Lampard. Dessen von Touré abgefälschten Pass drosch Essien volley aus 22 Metern zentraler Position perfekt in den linken Torwinkel (9.). Barça steckte jedoch nicht auf, bot weiter gefälligen Offensivfußball, konnte sich aber weiterhin nicht entscheidend durchsetzen.

Die Engländer hatten aber nun die besseren Karten in der Hand, sie standen sicher in der Defensive und setzten über Konter immer wieder Nadelstiche. Nach 24 Minuten konnte sich Barça beim Schiedsrichter Tom Henning Övrebö aus Norwegen bedanken, nach einem Foul von Dani Alves an Malouda im Strafraum verlegte der Unparteiische das Geschehen außerhalb des Sechzehners. Den folgenden Freistoß zog Drogba direkt von der linken Grundline aufs lange Eck, doch FCB-Schlussmann Victor Valdes klärte (25.). Nur eine Minute später köpfte Lampard knapp links vorbei. Kurz darauf wieder Aufregung: Diesmal zog Touré den enteilten Drogba am Trikot im Strafraum, wieder hätte es Elfmeter geben müssen.
In der Folge wurde es dann in den Strafräumen zunehmend ruhiger. Dies lag insbesondere an der exzellenten Defensivleistung der Blues, die den Gästen kaum Luft zum Atmen ließen und den knappen Vorsprung in die Pause brachten.
Auch im zweiten Durchgang zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Die Spanier befanden sich im Vorwärtsgang, spielten aber ohne Ideen und Esprit. Chelsea hingegen stand kompakt, lauerte auf Konter und hätte nach 53 Minuten auf 2:0 erhöhen müssen. Anelka hatte sich wunderbar durchgesetzt und Drogba in Position gebracht. Der Ivorer vernaschte dann Piqué, scheiterte aber aus sieben Metern an der Reaktion von Barcelonas Schlussmann Victor Valdes.
An sich hatten die Gäste eine klare optische Überlegenheit, nur am gegnerischen Strafraum war eben Endstation. So gab es auch nach einer geschlagenen Stunde keine klare Torchance für die Guardiola-Schützlinge zu verbuchen. Dennoch lebte die Partie von der Spannung, reichten den Katalanen doch ein Tor, um ins Finale einzuziehen. Dieses Ziel mussten sie aber ab der 66. Minute in Unterzahl verfolgen. In einem Laufduell mit Anelka zupfte Abidal als letzter Mann seinen Landsmann kurz am Trikot, Schiedsrichter Övrebö entschied auf Freistoß und zeigte dem Linksverteidiger die Rote Karte - hart aber vertretbar.
Barça stand das Wasser nun bis zum Hals, die Iberer blieben zwar weiterhin bemüht, aber die Kräfte ließen nun deutlich nach. Ungenauigkeiten waren die Konsequenz. Fünf Minuten vor Schluss spielte Guardiola seinen letzten Trumpf. Mit Bojan kam ein weiterer Angreifer, doch auch der Jungstar konnte zunächst keine Akzente setzen.
Iniesta hingegen schon: Essien brachte das Leder nicht aus dem eigenen Strafraum, so dass Messi ans Leder kam. Der Argentinier passte schließlich auf Iniesta, der seinen ganzen Frust in seinen Schuss aus 18 Metern zentraler Position legte, die Kugel ins rechte Eck jagte und damit das Spiel auf den Kopf stellte. Chelsea warf nun alles nach vorne, konnte aber in einer hitzigen und turbulenten Schlussphase kein weiteres Tor erzielen und muss sich das Finale von Rom nun von zuhause aus anschauen.
Der FC Chelsea tritt in der Premier League am Sonntag im Londoner Derby beim FC Arsenal an. Barcelona empfängt ebenfalls am Sonntag in der Primera Division den FC Villarreal.
| FC Chelsea |
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| FC Barcelona |
![]() ![]() Aufstellung: Victor Valdes (1) - Dani Alves (5,5) , Yaya Touré (4) , Piqué (3) , Abidal (5) - Busquets (5) - Xavi (3,5) , Keita (5) - Messi (4) , Trainer:
Guardiola |
Rote Karten |
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Gelbe Karten |
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| Besondere Vorkommnisse | |
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Der bereits ausgewechselte Drogba erhielt nach Spielschluß wegen Reklamierens die gelbe Karte.
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