Park und Cristiano Ronaldo schocken die Gunners
ManUnited löst das Ticket nach Rom
Beim englischen Duell um den Einzug ins Finale der Königsklasse nahm Arsenals Trainer Arsène Wenger im Vergleich zur 0:1-Hinspiel-Niederlage zwei Änderungen vor: Für Silvestre und Diaby liefen Djourou und van Persie auf.
Auf der Gegenseite ließ ManUnited-Coach Sir Alex Ferguson etwas Vorsicht walten: Für Angreifer Tevez kam Mittelfeldmann Park in die Startelf, Rooney agierte so zumindest nominell als einzige Spitze.
Arsenal begann gegen das zunächst tief stehende Manchester schwungvoll. Ein doppelt abgefälschter Distanzschuss von Fabregas sorgte erstmals für Aufregung - der Ball hoppelte aber doch deutlich rechts vorbei (3.).
ManUnited bremste den Elan der Gunners allerdings alsbald aus: Anderson schickte Cristiano Ronaldo in die Spitze. Der Portugiese spielte den Ball in halblinker Strafraumposition flach in die Mitte. Gibbs rutschte aus, Park nutzte die Gunst der Stunde und schaufelte das Leder über Almunia hinweg ins Netz - 0:1 (8.).
Ganze drei Zeigerumdrehungen später wurde Cristiano Ronaldo von van Persie gefoult. Die Nummer 7 der ganz in blau gekleideten Red Devils legte sich den Ball in halbrechter Position zurecht und drosch aus 28 Metern aufs Tor. Der Ball sauste an der Zwei-Mann-Mauer vorbei ins rechte Eck - über die Fäuste von Almunia, der dabei alles andere als gut aussah.
Ganz klar, Arsenal befand sich im Schockzustand: Das Hinspiel 0:1 verloren, nun 0:2 zurück, und der Gegner scheinbar übermächtig. Die Ferguson-Elf ließ den Ball prima zirkulieren, während die Londoner schwerfällig über den Rasen taumelten - Almunia verhinderte gegen Rooney das 0:3 (18.).
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Nach einigen Minuten Schockstarre fingen sich die Wenger-Schützlinge. Freilich gelang es den Gastgebern nicht, gegen die kompakte und sicher stehende Deckung um Ferdinand Chancen zu kreieren. Fabregas zeigte keine Präsenz, Walcott war am rechten Flügel bei Evra in besten Händen, van Persie links gar nicht zu sehen, Adebayor in der Mitte chancenlos. Viel passierte nicht mehr im ersten Durchgang, den ManUnited souverän beherrschte.
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Mit Eboué für Pechvogel Gibbs starteten die Londoner in den zweiten Durchgang. Es änderte sich nichts am Spielgeschehen. ManUnited stand kompakt, spielte ruhig und sachlich - und blieb gefährlich: Cristiano Ronaldo prüfte Almunia aus 16 Metern (52.).
Ein Konter wie aus dem Lehrbuch beseitigte dann die letzten Zweifel, dass sich die Red Devils noch von ihrem Weg ins Finale abbringen lassen hätten können: Nach einer Ecke der Gunners schnappt sich Ronaldo den Ball. Der Portugiese spielte direkt zu Park, der in den Lauf des links startenden Rooney. Der Angreifer enteilte Sagna, passte im richtigen Moment diagonal in den Strafraum, wo Ronaldo frei vor Almunia aus 13 Metern einnetzte (61.).
Immerhin bewies der FC Arsenal Moral, wollte zumindest das Ehrentor. Der eingewechselte Bendtner traf nur das Außennetz, per Elfmeter sollten die Gastgeber dann aber Ergebniskosmetik betreiben können: Fletcher brachte den durchgebrochen Fabregas im Strafraum zu Fall - der Strafstoß war berechtigt, Rot für den Verteidiger, der den Ball vorher leicht touchiert hatte, sehr hart. Wie auch immer, van Persie verwandelte wuchtig zum 1:3-Endstand (76.).
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kicker.tv Analyse
Cristiano Ronaldo überragend
ManUnited kann in der Premier League beim Lokalderby gegen ManCity am Sonntag einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft machen. Auch der FC Arsenal hat ein Stadtduell vor der Brust und kann ebenfalls am Sonntag den Abstand zum FC Chelsea bei einem Sieg auf drei Zähler verkürzen.














