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Werder Bremen

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Inter Mailand

 
Werder Bremen

2:1 (0:0)

Inter Mailand
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Werder Bremen
Inter Mailand
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.












Einzug in den UEFA-Cup gesichert

Rosenberg lässt Werder jubeln!

Die krisengeschüttelten Bremer haben mit einer in der zweiten Hälfte tollen Leistung und einem 2:1-Sieg gegen den italienischen Meister Inter Mailand noch das Minimalziel UEFA-Cup erreicht. Es war Werders erster Sieg in dieser CL-Saison, dank Schützenhilfe aus Athen hat's aber gereicht.

Goalgetter: Pizarro, rechts gegen Inters Cordoba, erzielte Bremens 1:0.
Goalgetter: Pizarro, rechts gegen Inters Cordoba, erzielte Bremens 1:0.
© picture-allianceZoomansicht

Bei Bremen gab es im Vergleich zur jüngsten 0:1-Pleite in Karlsruhe folgende personelle Änderungen: Özil, Prödl, Rosenberg und Boenisch spielten für Diego (Gelb-Sperre), Naldo (Fußverletzung), Hugo Almeida (Bruch eines Wirbelfortsatzes) und Tosic (Bank).

Inter Mailands Trainer José Mourinho brachte nach dem 3:0-Auswärtssieg bei Lazio Rom Materazzi, Burdisso, Mancini, Adriano und Ricardo Quaresma für Samuel, Maxwell, Stankovic, Cruz und Ibrahimovic.

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Die Anfangsphase gehörte ganz klar Werder, die bereits vor dem Spiel fürs Achtelfinale qualifizierten Lombarden ließen es ruhig angehen, konzentrierten sich auf die Abwehraufgaben gegen anrennende Bremer. Frühe Standards, ausgeführt von Frings (Ecken) und Özil (Freistöße), fanden keinen Adressaten im Strafraum. Nachdem sich Inter sortiert hatte, war das Durchkommen für die Hanseaten enorm schwer.

Die Mourinho-Schützlinge waren taktisch hervorragend eingestellt, machten die Räume sehr eng und störten Werders Spielaufbau effektiv. Eigene Angriffsbemühungen Inters waren aber eher zaghaft, aus dem Mittelfeld wurde bei Kontern nicht entscheidend nachgerückt.

Inter schob immer weiter nach vorne, Adriano und Co. griffen weit in der Bremer Hälfte an. Werder fand nicht ins Spiel, entwickelte aber auch keinen besonderen Mut. So plätscherte die Partie arm an Höhepunkten vor sich hin.

Werder zeigte kaum Tempowechsel, zu wenig Direktpassspiel. Die Hanseaten erstarrten teilweise in Ideenlosigkeit vor dem dichtgestaffelten Abwehr-Bollwerk Inters. Mailand agierte aber keinesfalls destruktiv, sondern löste sich nach Balleroberung geschickt. Nur der direkte Zug zum Tor ging auch den Italienern ab, die ja aber auch gar nicht gewinnen mussten.

Werders erste echte Chance gab's in der 44. Minute: Pizarro scheiterte aus vier Metern nach Ecke von Özil am glänzend parierenden Julio Cesar.

Nach der Pause kamen bei Inter Ibrahimovic für Adriano und Maxwell für Materazzi, der im Zweikampf mit Rosenberg einen Jochbeinbruch erlitten hatte (17.). Im Vorwärtsgang befand sich zunächst aber Werder! Rosenberg schoss Sekunden nach Wiederanpfiff knapp rechts vorbei, kurz darauf traf Pizarro alleinstehend aus sieben Metern mit einem Drehschuss das Tor nicht.

Bremen investierte nun mehr, spielte deutlich forscher auf und riss auch Lücken in den Defensivverbund. Doch auch Inter strahlte nun Gefahr aus: Cambiasso brachte eine Ecke von rechts herein, Burdisso stieg am höchsten, köpfte aufs linke Eck, doch da stand Fritz auf der Torlinie und klärte!

Die Partie hatte nun weitaus mehr Würze, endlich gab's packende Strafraumszenen. Zunächst scheiterte Pizarro noch mit einem satten Schuss an den Fäusten von Julio Cesar, doch in der 63. Minute brachte der Peruaner Werder in Front: Özil schoss mit rechts aus 23 Metern aufs rechte Eck, Julio Cesar wehrte nach vorne ab, Pizarro war zur Stelle und schob ins leere Tor ein.

Die Schaaf-Elf drängte auf das 2:0, suchte ihr Heil weiter in der Offensive. Inter-Torwart Julio Cesar war nach dem Treffer völlig verunsichert, ließ reihenweise Schüsse (Özil, Vranjes, Pizarro) nach vorne abprallen, es war aber nie ein Bremer da, der nochmal abgestaubt hätte.

Inters Materazzi (re.) brach sich im Zweikampf mit Bremens Rosenberg das Jochbein.
Inters Materazzi (re.) brach sich im Zweikampf mit Bremens Torschützen Rosenberg das Jochbein.
© picture-alliance

Ohne Zutun des brasilianischen Keepers gelang Bremen trotzdem das 2:0: Toller Konter von Werder! Hunt spielte nach links zu Özil, der in den Rücken der Abwehr zu Rosenberg passte. Der Schwede schoss direkt mit links ins linke Eck (81.).

Wie aus dem Nichts verkürzte Inter aber nochmal, was am Erfolg der Bremer aber nichts mehr ändern sollte: Ibrahimovic zog aus 21 Metern zentraler Position einfach aus dem Stand ab und traf den rechten Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor ging (88.). Klasse vom Schweden!

Werder Bremen empfängt am Samstag zum Hinrundenabschluss der Bundesliga den VfL Wolfsburg, Inter Mailand tritt in der Serie A am Sonntag bei Udinese Calcio an.

09.12.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Fritz (3)    
Mertesacker (2,5) , 
Prödl (3,5) , 
Boenisch (3,5) - 
Frings (3)    
Vranjes (4)    
Hunt (4,5) - 
Özil (2)    
Rosenberg (4)    
Pizarro (2)    

Einwechslungen:
89. Niemeyer für Vranjes
90. + 2 D. Jensen für Özil

Trainer:
Schaaf
Inter Mailand
Aufstellung:
Julio Cesar (5) - 
Maicon (3) , 
Materazzi (3)    
Cordoba (4) , 
N. Burdisso (3,5) - 
Zanetti (3) , 
Cambiasso (2,5) , 
Muntari (4)        
Mancini (4) - 
Adriano (5)    

Einwechslungen:
46. Ibrahimovic (3)     für Adriano
46. Maxwell (5) für Materazzi
71. Balotelli     für Muntari

Trainer:
Mourinho

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Pizarro (63., Rechtsschuss, Özil)
2:0
Rosenberg (81., Linksschuss, Özil)
2:1
Ibrahimovic (88., Rechtsschuss, Maxwell)
Gelbe Karten
Bremen:
Frings
(5. Gelbe Karte)
,
Fritz
(1.)
Inter:
Muntari
(1. Gelbe Karte)
,
Balotelli
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
09.12.2008 20:45 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
35000
Spielnote:  3
aufgrund der besseren und interessanten zweiten Hälfte nach schwachem Beginn ohne große Höhepunkte.
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
10:3
Schiedsrichter:
Pieter Vink (Niederlande)   Note 5
übersah einen Check von Muntari (37.) und ein schlimmes Foul von Quaresma (83.) an Fritz, dem er unverständlicherweise Gelb zeigte, lag bei der Abseitsstellung von Rosenberg (33.) falsch, insgesamt unsicher und fehlerhaft.
Spieler des Spiels:
Claudio Pizarro
Immer aktiv, immer unterwegs, immer gefährlich. Glänzte mit seiner Technik und seinem Spielverständnis. Schütze des wichtigen 1:0.
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