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FC Chelsea |
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FC Liverpool |
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n.V. 3:2Hinspiel: 1:1Nach Hin- & Rückspiel: 4:3 |
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Der FC Chelsea begann gegenüber dem 2:1 im Topspiel gegen ManUnited mit Makelele und Lampard für Paulo Fereira und Mikel. Lampard entschied sich trotz des plötzlichen Todes seiner Mutter für eine Rückkehr auf den Rasen.
Im Vergleich zum 2:2 in Birmingham stellte Liverpools Teammanager Rafa Benitez nahezu komplett um. Lediglich Reina, Skrtel, Riise und Benayoun waren wieder dabei.
Ohne großes Abtasten gingen beide Teams an der Stamford Bridge von Beginn an zu Werke. Mit hohem Einsatz wurde auf dem regennassen Rasen um jeden Zentimeter Boden gekämpft, allerdings hemmten die durch das aggressive Defensivverhalten erzeugten vielen Fehlpässe den Spielfluss.
Chelsea investierte etwas mehr und zeigte sich vor allem im Spiel in die Spitze zielstrebiger. So konnte sich vor allem der in dieser Phase agile Drogba mehrmals in Szene setzen, der Chelsea-Torjäger konnte Reina aber nicht überwinden. Auch nicht in der 19. Minute, als er den Ball am "Reds"-Keeper aber auch am Tor vorbeischob. Da hatte auf der anderen Seite aber bereits auch Torres eine gute Torgelegenheit ausgelassen (10.), Chelsea-Torwart Cech verkürzte da geschickt den Winkel.
Die beiden Abwehrreihen standen bei Ballbesitz des Gegners dicht gestaffelt und machten die Räume eng. Chelsea nutzte aber einen Ballverlust von Torres zu einem schnellen Konter - und zum 1:0. Ein Pass in die Tiefe von Lampard erreichte Kalou, der mit einem Schlenzer noch an Reina scheiterte. Gegen den Schuss ins kurze Eck von Drogba, der den Abpraller mit vollem Risiko nahm, war aber auch der Liverpool-Torwart machtlos.
Die Benitez-Elf war nun unter Zugzwang, hatte aber bis zur Pause in der Offensive wenig zu bieten. Der englische Rekordmeister agierte zu umständlich, vielmehr wäre Chelsea fast der zweite Treffer gelungen: Ein Ballack-Freistoß verfehlte um Zentimeter sein Ziel (42.).
Zu Beginn des zweiten Durchgangs verstärkte Liverpool die Bemühungen und kam nach einem gewonnenen Gerrard-Zweikampf durch Kuijt zur Ausgleichschance - die vereitelte Cech per Fußabwehr. Chelsea zog sich bei Ballbesitz der Gäste immer wieder tief in die eigene Hälfte zurück und ließ die einfallslosen Liverpooler schalten und walten. Die fanden kein probates Mittel - bis zur 64. Minute.
Da trieb Benayoun das Leder von rechts in die Mitte und steckte auf Torres durch. Der fackelte im Strafraum nicht lange und markierte das 1:1. Die Partie war nach dem 1:1 im Hinspiel nun völlig offen und weiter hart umkämpft. Entscheidende Vorteile konnte sich aber keines der beiden Teams verschaffen.
Es ging in die Verlängerung, und da nahm die Partie richtig Fahrt auf. Hyypiä (93.) für die "Reds" und Drogba (94.) für die "Blues" hatten ihre Möglichkeiten, Essien (96.) schien der entscheidende Schlag gelungen. Schiedsrichter Rosetti verweigerte dem Treffer aber zu Recht die Anerkennung, da Drogba im Abseits stand. Nur eine Minute später foulte Hyypiä Ballack im Strafraum, und Lampard ließ sich die Elfmeterchance nicht entgehen. Als Drogba (105.) nach einem gelungenen Spielzug über Essien und Anelka mit seinem zweiten Treffer das 3:1 markierte, schien die Partie gelaufen.
Liverpool fand nach einem Fehler von Torwart Cech, der einen 30-Meter-Knaller von Babel (117.) durch die Hände rutschen ließ, ins Spiel zurück. Die letzten Minuten blieben spannend, die "Reds" konnten aber trotz der ersten Tore bei den Londonern unter Rafael Benitez die Fahrkarte für Moskau nicht mehr lösen.
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