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FC Chelsea

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Werder Bremen

 
FC Chelsea

2:0 (1:0)

Werder Bremen
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FC Chelsea
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.













Gruppe A, 1. Spieltag: Bis auf Klose herrschte Flaute

Essien schaltet am schnellsten

Verdient gewann Chelsea sein Heimspiel gegen im ersten Abschnitt zu harmlose Bremer. Zwar boten auch die feldüberlegenen und technisch stärkeren "Blues" in einer temporeichen Partie in der Offensive nichts Berauschendes, nutzten aber eine von zwei sich bietenden Möglichkeit im ersten Abschnitt konsequent. Nach Wiederanpfiff wurde Werder stärker, aber Ballacks Elfmeter Mitte der zweiten 45 Minuten entschied die Partie.

Essein trifft gegen Bremen zum 1:0.
Der Moment vor dem 1:0: Essien hat abgezogen, der Ball schlägt flach im linken Eck ein.
© imagoZoomansicht

Zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase hatte Werder Bremen an der Stamford Bridge mit Chelsea London gleich einen schweren Brocken vor sich. Coach Thomas Schaaf musste auf seinen verletzten Keeper Wiese verzichten, für den Routinier Reinke im Tor stand. Gegenüber dem 0:2 in der Liga in Schalke gab es nur noch eine Änderung: Klasnic stürmte für Hugo Almeida. Bei den "Blues" brachte Trainer Jose Mourinho mit Ashley Cole, Boulahrouz, Nationalmannschaftskapitän Ballack und Shevchenko vier Neuzugänge.

Chelsea startete mit hohem Tempo in die Partie, drückte Werder in die eigene Hälfte. Die Schaaf-Elf hatte ob der vielen Positionswechsel der "Blues" zunächst Abstimmungsprobleme, bekam diese aber nach der ersten Großchance der Londoner - Drogbas Kopfball landete Zentimeter neben dem Pfosten (7.) - gut in den Griff und suchte ebenfalls schnell den Weg in die Spitze.

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Nach vorne allerdings ging im ersten Durchgang wenig bis gar nichts bei den Hanseaten zusammen. Schon im Mittelfeld war gegen das großartige Quartett Essien-Makelele-Lampard-Ballack, das zudem eine Weltklasse-Abwehr hinter sich hatte, meist Endstation. Der Ghanaer Essien war als rechtes Glied zunächst auffälligster Akteur der sehr variablen Mittelachse, die auch immer wieder mit Pässen aus der Tiefe die gefährlichen Spitzen Drogba und Shevchenko suchte. Die beiden konnten sich freilich trotz teils aussichtsreicher Ausgangsposition im Eins-gegen-Eins zunächst nur selten durchsetzen.

Dann aber ging es blitzschnell: Ballack im Mittelfeld auf Shevchenko, der mit Kurzpass zu Lampard, der gen Sechzehnmeterraum marschierte. Borowski grätschte gut, doch Pasanen rutschte beim Versuch, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, aus und kam nicht mehr auf die Beine. Essien schaltete am schnellsten, luchste dem kriechenden Finnen das Leder ab und überwand Reinke aus 13 Metern ins linke untere Eck (24.).

Der Rest der ersten Hälfte ist schnell erzählt: Die Teams zollten dem immens hohen Tempo Tribut, das technisch stärkere Chelsea kontrollierte und schaltete einen Gang zurück. Nur einmal, kurz vor der Pause, kam Werder gefährlich vor das gegnerische Tor: Klose umspielte am linken Strafraumeck erstmals Carvalho und zog ab, Terry lenkte per Kopf zur Ecke ab (38.).

Nach Wiederanpfiff übte sich die Heimelf zunächst in Zurückhaltung und ließ Werder kommen. Fast pomadig wirkte das Starensemble, lud die Schaaf-Elf förmlich zu gefährlichen Angriffen ein. Und die kam nach gut zehn einfallslosen Minuten nun besser zum Zug: Nach Frings' Flanke vergab Klose in aussichtsreicher Position aus acht Metern per Kopf die erste Großchance der Gäste (54.). Fast im Gegenzug versagte Schiedsrichter Vassaras aus Griechenland Lampard im Duell mit Fritz einen klaren Elfmeter, Sekunden später verfehlte auf der anderen Seite Borowskis Knaller das Ziel (56.). Diegos Freistoß flog vorbei (61.), knapper war's bei Drogbas Volleyabnahme (63.) - aber nur Zentimeter fehlten zum Ausgleich bei Kloses Lattenkopfball (65.).

Drei Minuten später fiel die Vorentscheidung: Der ansonsten in der Defensive sehr stark agierende Fritz langte im Strafraum ein zweites Mal zu, schubste Drogba - Elfmeter! Lampard hatte in der Premier League vergeben, so durfte Ballack ran. Der Ex-Münchner hämmerte den Ball fulminant unter die Latte (68.).

Bremen mühte sich in der Folge, kam aber nicht mehr zurück. Für die "Blues", die das Tempo nun nach Belieben variierten, traf Lampard nur den Pfosten (80.).

Auf Werder wartet nach der Niederlage bei einem der beiden Gruppenfavoriten nun am zweiten Spieltag schon der nächste: Im Weserstadion gibt Champions-League-Sieger Barcelona in gut zwei Wochen seine Visitenkarte ab.

12.09.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Chelsea
Aufstellung:
P. Cech (3) - 
Boulahrouz (3) , 
Terry (2,5)    
A. Cole (3,5) - 
Makelele (3) - 
Essien (2)    
Lampard (3,5)    
Ballack (2,5)        
Shevchenko (4,5)    
Drogba (4)        

Einwechslungen:
81. J. Cole     für Shevchenko
86. Kalou für Drogba
90. + 1 Mikel für Ballack

Trainer:
Mourinho
Werder Bremen
Aufstellung:
Reinke (3) - 
Fritz (4) , 
Pasanen (4,5) , 
Naldo (2,5) , 
Wome (3,5) - 
Baumann (3)        
Frings (2,5) , 
Borowski (4) - 
Diego (3) - 
Klose (3) , 
Klasnic (5,5)    

Einwechslungen:
66. Hugo Almeida für Klasnic
86. Zidan für Baumann

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Essien (24., Rechtsschuss)
2:0
Ballack (68., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Drogba)
Gelbe Karten
Chelsea:
Terry
(1. Gelbe Karte)
,
Drogba
(1.)
,
Lampard
(1.)
,
J. Cole
(1.)
Bremen:
Baumann
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
12.09.2006 20:45 Uhr
Stadion:
Stamford Bridge, London
Zuschauer:
37000
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Kyros Vassaras (Griechenland)   Note 3
umsichtig, kleinlich, aber mit klarer Linie, vertretbar die Elfmeter-Entscheidung, hätte zuvor bei der Fritz-Attacke gegen Lampard schon auf den Punkt zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Michael Essien
Anfangs der Turbo bei Chelsea, später auch nachlassend. Jedoch immer präsent und der Torschütze des vorentscheidenden 1:0.
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