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Werder Bremen

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Juventus Turin

 
Werder Bremen

3:2 (1:0)

Juventus Turin
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Werder Bremen
Juventus Turin
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Achtelfinale, Hinspiel: Werder Bremen - Juventus Turin 3:2 (1:0)

Micoud sorgt für verdienten Siegtreffer

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Werders Coach Thomas Schaaf wechselte sein Team im Vergleich zum 1:0-Sieg in Dortmund auf einer Position. Wie erwartet feierte Klose nach seinem Sehnenanriss in der rechten Schulter sein Comeback. Valdez nahm dafür auf der Bank Platz. Für den Tabellenführer der Serie A reichte es in Messina nur zu einem 2:2 . Drei Änderungen bei der Capello-Elf: Für den Ex-Bayer Robert Kovac, Pessotto und Del Piero liefen Thuram, Blasi und Trezeguet von Beginn an auf.


Das Achtelfinale im Überblick


Die Anfangsminuten im Weserstadion verliefen weitgehend ereignislos. Bremen ließ den 28-maligen italienischen Meister nicht zur Entfaltung kommen und zeigte spielerisch die besseren Ansätze. Schussversuche aus der Distanz von Klasnic und Fings brachten aber Juve-Keeper Buffon nicht in Verlegenheit. Nach 20 Minuten beendete Frings das anfängliche Abtasten. Der Mittelfeldspieler nahm eine Flanke von Klose volley, scheiterte aber an Keeper Buffon, der die kurze Ecke dicht machte. Bei der anschließenden Ecke zeichnete sich der italienische Nationalkeeper gleich noch einmal aus. Fahrenhorsts platzierten Kopfball kratzte Buffon gerade noch von der Linie. Beinahe wäre die Nachlässigkeit im Abschluss bestraft worden. Denn im direkten Gegenzug lief Ibrahimovic nach Pass von Emerson der Werder-Abwehr auf und davon. Doch der Schwede zeigte Nerven: Allein vor Keeper Wiese zögerte der Turiner Angreifer zu lange, schoss das Leder am herauseilenden Wiese und am Tor vorbei (25.). Das war's dann aber auch von der "Alten Dame". Werder setzte die Turiner nun unter Druck und erspielte sich einige hochkarätige Torchancen. Klose traf bei einem Volleyschuss das Leder nicht voll, so dass er das Tor knapp verfehlte (30.). Vier Minuten später verpasste Fahrenhorst nach einer Ecke das Leder nur um eine Fußlänge. So konfus wie in dieser Situation präsentierte sich die Abwehr der Norditaliener auch beim Führungstreffer für die Schaaf-Truppe: Klasnic bediente mit der Hacke den mitgelaufenen Schulz. Buffon spitzelte dem Außenverteidiger zwar den Ball vom Fuß, doch Klose setzte noch einmal nach. Letztlich schoss Cannavaro noch einmal Schulz an. Von dessen Fuß trudelte der Ball an Buffon vorbei ins Tor (38.). Eine Unkonzentriertheit in der 45. Minute hätte beinahe das Remis bedeutet. Doch erneut nutzten die Turiner die Unachtsamkeit in der Werder-Abwehr nicht. Vieira, von Trezeguet in Szene gesetzt, machte es nicht besser als zuvor Ibrahimovic. Der Franzose legte sich allein auf das Bremer Gehäuse zulaufend den Ball viel zu weit vor, so dass der herauseilende Wiese klären konnte. So ging es mit der verdienten Pausenführung für die Norddeutschen in die Kabinen. Zu Beginn der zweiten Hälfte taten die Gäste wieder etwas mehr für den Spielbetrieb. Die sich bietenden Räume nutzte die Capello-Truppe jedoch nicht konsequent. Vor allem Ibrahimovic reagierte bei seinen Aktionen überhastet und wurde folgerichtig in der 58. Minute für Del Piero ausgewechselt. Nur vereinzelt ergaben sich noch Torgelegenheiten. In dieser Phase köpfte Borowski auf Bremer Seite nach einer Frings-Flanke knapp neben das Tor (66.), zwei Minuten später schoss Trezeguet von der Strafraumgrenze ebenfalls knapp neben das Gehäuse. In der 73. Minute aber zeigte Juventus Turin sein ganze Klasse. Vieira fand die Lücke in der Viererkette und bediente den gestarteten Nedved. Der Tscheche blieb im Gegensatz zu seinen Mitspielern im ersten Spielabschnitt eiskalt und traf allein vor Torwart Wiese zum Ausgleich - eine bittere Pille für die bis dato stärker spielenden Bremer. Und es kam noch dicker für die Schaaf-Truppe, da Turin die wenigen Gelegenheiten konsequent nutzte. In der 82. Minute fälschte Naldo einen Pass von Del Piero hoch in die Luft ab. Wiese blieb auf der Linie kleben, Trezeguet gewann das Kopfballduell gegen Owomoyela und traf aus zehn Metern Distanz. Doch die Bremer steckten nicht auf. Nach einer flachen Flanke von Frings bekam Borowski am kurzen Pfosten noch den Fuß an den Ball und traf zum 2:2 (87.). Bis zum Schlusspfiff machte Werder Druck - und wurde tatsächlich noch mit dem Siegtreffer belohnt. In der Nachspielzeit verlängerte Owomoyela eine Ecke von Frings vor das Tor. Micoud stand goldrichtig und köpfte aus kurzer Distanz ein. Wieder einmal ein denkwürdiger Champions-League-Abend im Weserstadion. Werder beherrschte die Gäste über weite Strecken. Im zweiten Spielabschnitt nutzte die "Alte Dame" jedoch ihre Chancen konsequent. Dank einer Energieleistung in den Schlussminuten drehte die Schaaf-Truppe das Spiel und kann nun mit einem Sieg im Gepäck nach Turin fahren.

17.02.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (2,5) - 
Owomoyela (3) , 
Fahrenhorst (3) , 
Naldo (5) , 
C. Schulz (2,5)        
Baumann (3) - 
Frings (2) , 
Borowski (2)    
Micoud (2)    
Klose (3)    

Einwechslungen:
68. Valdez für Klose

Trainer:
Schaaf
Juventus Turin
Aufstellung:
Buffon (2) - 
Blasi (4) , 
Thuram (3) , 
F. Cannavaro (3,5) , 
Balzaretti (3)    
Emerson (3) , 
Vieira (2,5)    
Camoranesi (4)    
Nedved (3)        
Ibrahimovic (4,5)    
Trezeguet (2)        

Einwechslungen:
59. del Piero (2,5) für Ibrahimovic
74. Zalayeta für Camoranesi

Trainer:
Capello

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
C. Schulz (39., Linksschuss)
1:1
Nedved (73., Rechtsschuss, Vieira)
1:2
Trezeguet (82., Kopfball)
2:2
Borowski (87., Rechtsschuss, Frings)
3:2
Micoud (90. + 2, Kopfball, Owomoyela)
Gelbe Karten
Bremen:
C. Schulz
(1. Gelbe Karte)
Juventus:
Nedved
(2. Gelbe Karte)
,
Trezeguet
(1.)
,
Balzaretti
(1.)
,
Vieira
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
22.02.2006 20:45 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
36500 (ausverkauft)
Spielnote:  1,5
Chancenverhältnis:
10:5
Eckenverhältnis:
10:4
Schiedsrichter:
Manuel Enrique Mejuto Gonzalez (Spanien)   Note 2
ohne Mühe
Spieler des Spiels:
Johan Micoud
In der ersten Halbzeit Dreh- und Angelpunkt, am Schluss war er mit dem Siegtor wieder da und krönte seine insgesamt gute Leistung
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