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Werder Bremen

 - 

Panathinaikos Athen

 

5:1 (3:0)

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Werder Bremen
Panathinaikos Athen
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.













Vorrunde, 6. Spieltag, Gruppe C: Werder Bremen - Panathinaikos Athen 5:1 (3:0)

Bremen mit Kantersieg ins Achtelfinale

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Personell änderte Werder-Trainer Thomas Schaaf sein Team nach dem 2:0-Sieg gegen Duisburg auf zwei Positionen. Der in der Bundesliga zuletzt gesperrte Frings ersetzte Borowski, der mit Leistenproblemen passen musste. Zudem rückte Klose (nach Jochbeinbruch) für Hunt in die Startelf. Die 1:2-Niederlage gegen Udinese Calcio bedeutete das vorzeitige Ausscheiden aus der Champions League für Panathinaikos. Gleich fünf Wechsel nahm Trainer Malesani vor: Vyntra, Biscan, Tziolis, Nilsson und Torghelle liefen für Kotsios, Goumas, Charalambidis, Leontiou und Mantzios auf.


Der 6. Spieltag im Überblick

Die Tabelle der Gruppe C


Die Ausgangssituation vor der Begegnung war klar: Werder brauchte einen Sieg, um die Chance auf das Achtelfinalticket zu wahren. Mit einem Remis würden die Griechen auf den dritten Platz klettern, der für den UEFA-Cup berechtigt. Und Werder ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie ihren Part zum Weiterkommen erfüllen wollten. Nach wenigen Sekunden legte sich der durchgebrochene Klose das Leder im Strafraum an Galinovic vorbei. Der Keeper der Athener wusste sich nur mit einem Foul zu helfen. Beim fälligen Elfmeter zielte Micoud genau in die Tormitte und traf zur Führung nach nur eineinhalb Spielminuten. Die Norddeutschen ließen es in der anschließenden Viertelstunde etwas ruhiger angehen, ohne aber die Partie aus der Hand zu geben. Das Leder lief sicher durch die eigenen Reihen, so dass Panathinaikos nicht zur Entfaltung kam. So legte Bremen in der 28. Minute nach: Einen Flugball von Schulz leitete Micoud mit dem Kopf quer zu Valdez weiter. Der Paraguayer stoppte das Leder mit der Brust und überwand Galinovic mit einem Flachschuss ins kurze Eck. Doch damit nicht genug: Nur drei Minuten später schlug der Paraguayer gleich nochmal zu. Die Griechen befanden sich in dieser Situation allerdings auch im kollektiven Tiefschlaf. Owomoyelas Einwurf konnte Micoud in aller Ruhe annehmen und anschließend Valdez in Szene setzen. Allein vor Galinovic behielt der Angreifer die Nerven und tunnelte den herausstürmenden Panathinaikos-Schlussmann. Die Schaaf-Truppe konnte es sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt erlauben, einen Gang runter zu schalten. Den Griechen gelang es dennoch nicht, sich in den ersten 45 Minuten auch nur eine echte Torchance zu erspielten. So ging es dank einer souveränen Vorstellung der Hausherren mit dem 3:0-Vorsprung in die Kabinen. Und die Bremer knüpften im zweiten Durchgang da an, wo sie aufgehört hatten. Es dauerte nur sechs Minuten, bis das Leder wieder im Netz des Tabellendritten der griechischen National Division zappelte. Wieder spielte der ideenreiche Micoud den messerscharfen Pass in die Schnittstelle der Viererkette. Der Profiteur des Anspiels war diesmal wieder Klose. Von Darlas noch bedrängt, ließ sich der Angreifer nicht beirren und erzielte den vierten Bremer Treffer mit einem Schuss ins kurze Eck. Wie aus dem Nichts kam in der 53. Minute der Gast zum Anschlusstreffer. Bei einem Eckball von Nilsson zeigte Reinke mal wieder Unsicherheiten beim Herauslaufen. Zudem ließ Valdez seinem Gegenspieler zu viel Raum, so dass Morris per Kopf auf 4:1 verkürzen konnte. Doch für eine Aufholjagd, wie sie Udinese Anfang November im Weserstadion gezeigt hatte, reichte es bei den Griechen bei weitem nicht. Im Gegenteil: Werder hätte das Ergebnis in die Höhe schrauben können, doch Valdez vergab zwei Einschussgelegenheiten aus kurzer Distanz (58.,67.). Bremen ließ auch in der Schlussphase keine Unruhe mehr aufkommen. Routiniert spielte der Gastgeber sein Pensum runter. Aufregung kam dann in der 86. Minute auf - aber nicht wegen dem Spielgeschehen an der Weser. Nach und nach verbreitete sich die Nachricht der Führung von Barcelona in Udinese auf den Rängen, bis sie sich wie ein Lauffeuer im ganzen Stadion verbreitete. So gerieten die letzten Minuten in dieser Partie fast zur Nebensache - bis Frings in der Schlussminute mit einem Flachschuss aus 15 Metern die Menge endgültig zum Kochen brachte. Die Bremer schufen mit einer fabelhaften Leistung den Grundstein für ein Weiterkommen. Garant für den Sieg war Micoud, der an den ersten vier Treffern beteiligt war. Dank des 2:0-Erfolgs Barcelonas in Udinese ist Bremen unter den letzten 16 Mannschaften der Champions League. Für die Italiener bleibt nun nur noch der UEFA-Cup.

06.12.05
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Reinke (5) - 
Owomoyela (3) , 
Fahrenhorst (3) , 
Andreasen (3) , 
C. Schulz (3,5)    
Baumann (3)    
Vranjes (3,5)    
Frings (2,5)    
Micoud (1)    
Klose (2)    
Valdez (1,5)            

Einwechslungen:
50. Pasanen (3,5) für C. Schulz
75. D. Jensen für Baumann
79. Hunt für Valdez

Trainer:
Schaaf
Panathinaikos Athen
Aufstellung:
Galinovic (4)    
Vyntra (4)    
Biscan (5,5) , 
Morris (5,5)    
Darlas (4,5)    
Tziolis (5,5) - 
M. Nilsson (4)    
Papadopoulos (3,5) - 
Gonzalez (5)    
Torghelle (5)        

Einwechslungen:
72. Wooter für Darlas
73. Mantzios für Torghelle
79. Kotsios für M. Nilsson

Trainer:
Malesani

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Micoud (2., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Klose)
2:0
Valdez (28., Rechtsschuss, Micoud)
3:0
Valdez (31., Rechtsschuss, Micoud)
4:0
Klose (51., Rechtsschuss, Micoud)
4:1
Morris (53., Kopfball, M. Nilsson)
5:1
Frings (90. + 1, Rechtsschuss, D. Jensen)
Gelbe Karten
Bremen:
Vranjes
(1. Gelbe Karte)
Pan. Athen:
Galinovic
(1. Gelbe Karte)
,
Torghelle
(2.)
,
Vyntra
(1.)
,
Gonzalez
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
07.12.2005 20:45 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
37500
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
7:2
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Peter Fröjdfeldt (Schweden)   Note 2
in einer leicht zu leitenden Begegnung ohne Fehler
Spieler des Spiels:
Johan Micoud
Ein Tor, drei Assists und eine Reihe genialer Pässe - der Franzose war Dreh- und Angelpunkt und nie zu kontrollieren.
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