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FC Barcelona

 - 

Werder Bremen

 

3:1 (2:1)

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FC Barcelona
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.






Vorrunde, 5. Spieltag, Gruppe C: FC Barcelona - SV Werder Bremen 3:1 (2:1)

Ronaldinho effektiv gegen bemühte Schaaf-Elf

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Trotz des spektakulären 3:0 -Siegs bei den "Königlichen" in Madrid stellte Barcelonas Trainer Frank Rijkaard sein Team gleich auf vier Positionen um: Im Angriff blieb Superstar Eto’o und Youngster Messi draußen. Für Torgefahr sollten neben Weltfußballer Ronaldinho Guily und Larsson sorgen. Im Mittelfeld nominierte der niederländische Coach Gabri und Motta für Edmilson und Xavi. Bremen musste in dem vorentscheidenden Duell der Gruppe C im Nou Camp punkten, um sich eine gute Ausgangsposition im Kampf um das Achtelfinale zu sichern. Am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Werderaner in Topform und "fegten" Wolfsburg mit einem 6:1 -Kantersieg vom Platz. Trainer Thomas Schaaf stellte die erfolgreiche Elf nicht um.


Der 5. Spieltag im Überblick


Schon in der ersten Minute ließ Ronaldinho sein Können aufblitzen, als er mit einem lockeren Pass aus dem Fußgelenk die Abseitsfalle der Bremer aushebelte. Larsson lupfte den Ball über den herauseilenden Reinke, aber auch am Tor vorbei. Nur drei Minuten später schnappte die Falle wieder nicht zu, Guily verzog jedoch (4.). Die Bremer agierten verhalten, zollten ihrem Gegenüber viel Respekt und igelten sich ihrer eigenen Hälfte ein. Dafür zahlten die Werderaner schon in der 14. Minute Tribut: Erneut schaltete Ronaldinho mit einen Traumpass die Verteidigung der Deutschen aus. Gabri stürmte durch die Bremer Abwehr-Reihe, nahm den Ball mit der Brust an und schoss aus elf Metern gekonnt ein. Erst nach diesem Tor erwachten die Bremer. Sie gingen aggressiver in die Zweikämpfe und bemühten sich zunehmend, das Offensiv-Spiel voranzutreiben. Zunächst schoss Valdez bei einem Konter gegen den Fuß von Barca-Keeper Valdes, doch in der 22. Minute musste der Torhüter hinter sich greifen: Puyol vertändelte den Ball und van Bronckhorst holte in der Folge Micoud an der Grenze des Strafraums von den Beinen. Schiedsrichter Larsen zeigte auf den Punkt. Borowski schnappte sich das Leder und verlud Valdes. Doch die Freude im Lager der Norddeutschen währte nicht lange, denn mit einem Fehler von Reinke brachten sie sich vier Minuten später selbst wieder in Rückstand: Ronaldinho legte sich bei einem Freistoß den Ball im linken Halbfeld zu recht. Der Weltfußballer zirkelte das Leder um die Zwei-Mann-Mauer in die kurze Ecke. Reinke war überrascht und kam nicht mehr heran (26.). In der Folge war Werder wieder gefordert. Doch die Schaaf-Elf wirkte gegen einen Gegner dieser Klasse etwas überfordert. In der Offensive konnten die Gäste von der Weser im letzten Drittel des ersten Durchgangs keine Akzente mehr setzen. Die Katalanen beruhigten die Partie und versuchten geduldig weiter, die Schwachstellen der Bremer Hintermannschaft aufzudecken. Die Rijkaard-Elf erspielte sich vor der Pause zwei weitere Möglichkeiten durch zwei Pässe in den Rücken der Abwehr, doch weder Larsson, der am gut reagierenden Reinke scheiterte (38.), noch Guily (40.) konnten die Chancen verwerten.

Nach dem Kabinengang präsentierten sich die Werderaner wesentlich ballsicherer. Sie trugen teilweise flüssige Ballstafetten vor, durchbrachen damit aber zunächst nicht die Defensive der Katalanen. Über die Flügelzange wurde der SV Werder dann gefährlich. So köpfte Klose eine Hereingabe von Frings neben das Tor (55.). Dabei verletzte sich der Bremer und musste seinen Platz für Hunt räumen. Die Hausherren zogen weiter ihr kontrolliertes Spiel auf. Die gelegentlichen Vorstöße strahlten stets Torgefahr aus, da Barcelonas Starensemble auch auf engstem Raum immer wieder eine zündende Idee hatte, um zum Torerfolg zu kommen. So war es in der 71. Minute erneut Ronaldinho, der das dritte Tor und damit die Vorentscheidung einleitete: Der Brasilianer sah genau, dass Fahrenhorst zu weit von Larsson weg stand, und bediente seinen Kollegen. Der Schwede traf frei aus 13 Metern mit Übersicht. Die Geschichte der letzen zwanzig Minuten ist schnell erzählt: Bremen versuchte noch gut mitzuspielen, konterte einige Male, kam aber weiterhin nicht zum Torerfolg. Einen gelungenen Spielzug konnte der junge Hunt nicht verwerten, er scheiterte an dem gut reagierenden Valdes (76.). Barcalona zeigte noch einige Kabinettstückchen, vor allem in Person des überragenden Ronaldinho, doch zu einem weiteren Tor reichte es nicht mehr.

Bremen kassiert im Nou Camp eine verdiente Niederlage. Die Schaaf-Elf war stets bemüht, hatte auch einige Chancen, aber es fehlten letztendlich die Mittel und die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, um gegen die spielstarke Truppe aus Barcelona zu bestehen. Barcelona lag am Ende auf Grund seiner Klasse mit zwei Toren vorne. Ein Sieg am letzten Spieltag gegen Panathinaikos Athen ist Pflicht, damit Bremen noch die Chance auf das Achtelfinale wahren kann.

22.11.05
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Barcelona
Aufstellung:
Oleguer (3) , 
Puyol (2,5) , 
Marquez (2,5)        
T. Motta (4) - 
Gabri (2,5)        
Deco (2) - 
Giuly (4,5)    
Ronaldinho (1)    
H. Larsson (3)    

Einwechslungen:
65. Ezquerro für Giuly
75. Belletti für Marquez
77. Iniesta für Gabri

Trainer:
Rijkaard
Werder Bremen
Aufstellung:
Reinke (5) - 
Owomoyela (2,5) , 
Fahrenhorst (5)    
Naldo (4,5) , 
C. Schulz (4) - 
Baumann (4) - 
Frings (3) , 
Borowski (2,5)    
Micoud (4,5) - 
Klose (3)    
Valdez (4)

Einwechslungen:
58. Hunt (3) für Klose

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gabri (14., Linksschuss, Ronaldinho)
1:1
Borowski (22., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Micoud)
2:1
Ronaldinho (26., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
3:1
H. Larsson (71., Rechtsschuss, Ronaldinho)
Gelbe Karten
Barcelona:
Marquez
(2. Gelbe Karte)
Bremen:
Fahrenhorst
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
22.11.2005 20:45 Uhr
Stadion:
Camp Nou, Barcelona
Zuschauer:
67200
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
10:5
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Claus Bo Larsen (Dänemark)   Note 4,5
ohne Linie, mal kleinlich, mal großzügig, der Elfmeterpfiff gegen van Bronckhorst war zumindest fragwürdig
Spieler des Spiels:
Ronaldinho
Der Mann, der den Unterschied machte. Zwei geniale Pässe, ein Freistoß mit Spin. Der König an allen Toren maßgeblich beteiligt.
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