Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Bayern München

 - 

Celtic Glasgow

 

2:1 (0:0)

Seite versenden

Bayern München
Celtic Glasgow
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.







Gruppe A, 1. Spieltag, Bayern München - Celtic Glasgow 2:1 (0:0)

Roy Makaays Doppelpack rettet den FCB

- Anzeige -

Bayern-Coach Hitzfeld hatte beim so wichtigen Auftakt zur Champions-League einige Sorgenfalten weniger. Im Vergleich zur jüngsten 2:3-Schlappe im Bundesliga-Duell gegen Wolfsburg konnte der gebürtige Lörracher wieder auf Ballack (nach Knieprellung), Pizarro (Kapselriss im Sprunggelenk) und Zé Roberto (Innenbanddehnung im Knie) zurückgreifen. Für das Trio mussten Schweinsteiger, Santa Cruz sowie der verletzte Scholl (Muskelfaserriss) weichen. Außerdem baute Hitzfeld die Viererkette um. Lizarazu und Kovac erhielten den Vorzug vor Kuffour und Rau. Celtic-Coach O'Neill musste auf seinen wichtigen Routinier Lambert verzichten. Der Ex-Dortmunder zog sich beim EM-Qualifikationsspiel der Schotten gegen Deutschland (1:2) eine Knöchelverletzung zu.


Der erste Spieltag im Überblick


Die Partie begann ruhig, beide Teams warteten zunächst ab. Die Bayern wirkten zu umständlich im Spielaufbau und hatten so gegen die solide stehenden Schotten wenig gute Szenen. Celtic verlagerte sich nach und nach auf Konter und tat wenig für die Spielgestaltung. Die Folge waren beschäftigungslose Torleute. Das gehemmte, fast ängstliche Spiel des deutschen Meisters setzte sich auch in der Folgezeit fort. Die Sturmspitzen Makaay und Pizarro hingen völlig in der Luft. Zu wenig Konstruktives kam aus dem Mittelfeld, viele Aktionen blieben Stückwerk dank etlicher ungenauer Abspiele. Deutete sich in der schwachen Partie so etwas Ähnliches wie Torgefahr an, dann vor dem Gehäuse der Bayern. Doch in Verlegenheit brachten die vereinzelten Schnellangriffe der O'Neill-Elf die FCB-Defensive nicht. Auch wenn Celtic konsequent die Räume eng machte und läuferisch zu überzeugen wusste, die Harmlosigkeit und Zweikampfschwäche der Bayern war nicht zu übersehen. Die erste gute Szene aus bayerischer Sicht folgte dementsprechend aus einer Standardsituation. Hargreaves hatte einen Freistoß von der rechten Seite nach innen gebracht. Der als Flanke gedachte Ball drehte sich an allen vorbei gefährlich Richtung zweiter Pfosten (29.). Wer nun dachte, diese Aktion hätte als Initialzündung gedient, sah sich bitter getäuscht. Im Gegenteil, gegen Ende der ersten Hälfte eroberten sich die „Grün-Weißen“ mehr und mehr Spielanteile und hatten mit Baldes Kopfstoß die bis dato beste Möglichkeit (41.).Coach Hitzfeld wechselte zur Pause nicht, dennoch kam eine veränderte Bayern-Elf aus der Kabine. Plötzlich war Lauffreude zu erkennen, immer mit dem Bemühen, den freien Mann zu finden. Das höhere Tempo brachte sogleich beste Chancen ein. Doch sowohl Makaay (49.) als auch Zé Roberto (51.) verfehlten in aussichtsreicher Position das Gehäuse. Ein Treffer lag in der Luft, und der fiel auch. Allerdings nicht für den FCB, sondern für Celtic. Thompson entwischte nach einer Flanke von der rechten Seite seinem Bewacher Salihamidzic und köpfte wuchtig ins kurze Eck (58.) – die glückliche Führung, zumindest was die zweite Hälfte betraf. Der Rückstand wirkte kurzzeitig wie ein Schock in den Beinen der Hitzfeld-Elf. Doch der deutsche Rekordmeister zeigte Moral und griff unermüdlich an. Der Lohn war gleichzeitig eine Erlösung für die Münchner. Varga wehrte eine Sagnol-Flanke zu kurz und in die Mitte ab. Dort stand Makaay goldrichtig und schoss volley ins linke untere Eck ein (74.). Im Stile einer Handballmannschaft belagerten die Münchner nun das Gehäuse von Keeper Hedman. Der Schwede war es dann auch, der mit einer unglücklichen Aktion Roy Makaay endgültig zum Liebling der bayerischen Anhänger machte. Die Flanke des Holländers von der rechten Seite passierte Freund Ballack und Feind Hedman und trudelte ins lange Eck – die Entscheidung (87.). Tiefes Durchatmen und Freude in München über drei Punkte, die dank einer guten zweiten Hälfte und einer tollen Moral letztlich verdient waren. Dennoch kann der Sieg nicht über eine äußerst biedere erste Hälfte hinwegtäuschen.

17.09.03
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kahn (4,5) - 
Sagnol (2,5) , 
R. Kovac (3) , 
T. Linke (3) , 
Lizarazu (4)    
Hargreaves (3,5) - 
Ballack (3) - 
Salihamidzic (5)    
Zé Roberto (4) - 
Pizarro (4,5) - 
Makaay (2)        

Einwechslungen:
73. Rau für Lizarazu
73. R. Santa Cruz für Salihamidzic

Trainer:
Hitzfeld
Celtic Glasgow
Aufstellung:
Hedman (4) - 
Varga (4) , 
Baldé (3) , 
McNamara (3,5) - 
Agathe (3,5) , 
S. Petrov (3,5) , 
Lennon (3) , 
Thompson (3)    
Sutton (4)    
Hartson (4,5)    

Einwechslungen:
66. L. Miller für Hartson

Trainer:
O'Neill

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Thompson (57., Kopfball, Agathe)
1:1
Makaay (73., Rechtsschuss)
2:1
Makaay (86., Linksschuss)
Gelbe Karten
Bayern:
-
Celtic:
Sutton
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
17.09.2003 20:45 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
48000
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
9:3
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Massimo de Santis (Italien)   Note 2
nahezu fehlerfrei, hatte die leicht zu leitende Partie souverän im Griff
Spieler des Spiels:
Roy Makaay
Hatte zunächst Abstimmungsprobleme, war dann jedoch kaum zu bremsen und an fast allen Bayern-Chancen beteiligt.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -