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Bayern München

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Sparta Prag

 

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Bayern München
Sparta Prag
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.







Vorrunde: 2. Spieltag, Bayern München - Sparta Prag 0:0

Bayern phlegmatisch und mit vielen Fehlern

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Personal: Nach dem 1:0 gegen Freiburg nahm Bayern-Trainer Hitzfeld zwei Änderungen vor: Für den schulterverletzten Linke verteidigte Robert Kovac, für Pizarro stürmte Jancker. Sparta-Coach Hrebik bot jene Mannschaft auf, die zuletzt in der tschechischen Meisterschaft Viktoria Zizkov 2:0 besiegt hatte.


Das Spiel im Live-Ticker Stimmen zu den Spielen Die Gruppe H im Überblick


Taktik: Taktisch trat der Deutsche Meister unverändert auf: Viererkette in der Abwehr, ein "Abräumer" (Fink) und ein Spielmacher (Sforza) davor, Zwei-Mann- Sturm, ein defensiverer Außen (Niko Kovac), ein offensiverer (Salihamidzic), der mitunter als dritte Spitze nach vorne rückte. Sparta trat im 4-4-2 an, wobei Hasek im zentralen Mittelfeld mehr Defensivaufgaben übernahm und Jarosik mehr für die Offensive tat.

Analyse: Es war das schwächste Bayern-Spiel seit langem. Die Mannschaft leistete sich frühe und leichte Fehler im Spielaufbau und wurde von Minute zu Minute unsicherer. Eine Folge: Der Gegner gewann an Sicherheit und ließ nur wenige Chancen zu. Weil aber auch Prag in der Offensive wenig Brauchbares zustande brachte, gab es phasenweise eine peinliche Häufung an Fehlpässen. Die Münchner hatten eine solide Innenverteidigung, aber Probleme in der Spielgestaltung. Vor allem Sforza enttäuschte. Es war ein langes, vergebliches Suchen nach dem finalen Pass in die Spitze. Bezeichnend, dass Elber erst in der 31. Minute die erste Torchance hatte. Auch nach den Umstellungen zur Pause - Sergio übernahm die Position von Salihamidzic, dieser rochierte auf die rechte Außenbahn, Hargreaves besetzte das Zentrum - änderte sich nichts an der Münchner Schwäche. Sparta verengte, dirigiert vom starken Novotny, die Räume und überforderte damit den Gegner. Im Zweifelsfall blieben die Außen oder die zentralen Mittelfeldspieler in der eigenen Hälfte, die wenigen Angriffe erfolgten deshalb stets in Unterzahl. Die einzige Prager Chance hatte Labant - per Freistoß.

Fazit: Sparta verdiente sich mit einer vorsichtigen, aber couragierten Defensivstrategie den Punkt. Die Bayern hatten zwar Chancen, das Spiel zu entscheiden, waren jedoch über 90 Minuten zu phlegmatisch und einfallslos und leisteten sich zu viele Fehler.

Von Uwe Marx, Uwe Röser und Karlheinz Wild

19.09.01
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kahn (3) - 
Sagnol (4,5) , 
Kuffour (3) , 
R. Kovac (3) , 
Lizarazu (4,5) - 
Fink (4) - 
N. Kovac (5)    
Sforza (5)    
Salihamidzic (5) - 
Elber (3,5)    

Einwechslungen:
46. Paulo Sergio (4) für Sforza
46. Hargreaves (4,5) für N. Kovac
72. Pizarro für Elber

Trainer:
Hitzfeld
Sparta Prag
Aufstellung:
P. Cech (3) - 
Grygera (5) , 
Hübschman (3) , 
Novotny (2,5) , 
Labant (3,5) - 
M. Hasek (3,5) - 
Sionko (4,5) - 
Jarosik (4,5) , 
Michalik (5)    
Hartig (5)    
Kincl (5)

Einwechslungen:
58. Babnic (5)     für Hartig
90. + 2 Flachbart für Michalik
90. + 3 Zelenka für Babnic

Trainer:
Hrebik

Spielinfo

Anstoß:
18.09.2001 20:45 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
20000
Spielnote:  5
Chancenverhältnis:
5:1
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Leslie Irvine (Nordirland)   Note 2
Ließ das Spiel laufen und hatte es dennoch gut im Griff; kam ohne Gelbe Karte aus.
Spieler des Spiels:
Jiri Novotny
Chef der Sparta-Abwehr, ein ruhiger Organisator mit gutem Stellungsspiel. Außerdem geschickt im Zweikampf.
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