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Werder Bremen

 - 

FC Basel

 
Werder Bremen

3:0 (0:0)

Hinspiel: 1:2

Nach Hin- & Rückspiel: 4:2

FC Basel
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Werder Bremen
FC Basel
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












3. Runde, Rückspiel: Werder Bremen - FC Basel 3:0 (0:0)

Klasnic löst das Ticket

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Gegenüber dem 3:1-Pokalerfolg in Wattenscheid am Samstag stellte Werder-Coach Thomas Schaaf auf zwei Positionen um: Spielmacher Johan Micoud konnte nach überstandener Knieblessur wieder auflaufen, Daniel Jensen musste weichen. Für Valdez kehrte Klose in den Sturm zurück. FC-Trainer Christian Gross brachte im Vergleich zum 2:1-Erfolg im Hinspiel vor zwei Wochen mangels Alternativen den Brasilianer Eduardo und den Argentinier Rossi im Sturm für den verletzten Petric und den erkrankten Sterjovski. Goalgetter Gimenez wurde wegen des bevorstehenden Wechsels nach Marseille kurz vor dem Spiel aus dem Aufgebot "gekippt".


Die 3. Qualifikation-Runde im Überblick


Der Bundesligist hatte von Beginn an Probleme, gegen den aggressiv auftretenden Schweizer Champion Druck zu entwickeln. Erste Offensivaktionen resultierten aus harmlosen Distanzschüssen von Frings (11.) und Klose (12.). Vor dem Werder-Tor führten Unstimmigkeiten in der Defensive der Norddeutschen dagegen einige Male zu brenzligen Situationen. Zunächst musste Naldo gegen Rossi im letzten Moment im Strafraum klären (2.), nach 13 Minuten kam erneut der "Gaucho" Rossi nach einer Kleber-Linksflanke völlig frei zum Kopfball, platzierte die Kugel jedoch genau auf Werder-Keeper Reinke. Es blieb bei relativ zähen Bemühungen der Norddeutschen, die Partie in den Griff zu bekommen oder gar gefährlich vor Zuberbühler aufzutauchen. Es dauerte eine halbe Stunde, bis der frühere 96-er Kleber durch einen "Stockfehler" im eigenen Strafraum Klose einsetzte. Dessen Lupfer ins Sturmzentrum ermöglichte Klasnics Flachschuss. "Zubi" meisterte diesen ersten Härtetest jedoch im Nachfassen. Sieben Minuten vor der Pause wollten die Werder-Fans nach Micouds Pass in die Tiefe ein elfmeterwürdiges Foul von Zanni an Klasnic gesehen haben, doch Nielsen ließ unter lautstarken Pfiffen von den Rängen weiterspielen. Vier Minuten später tat er dies nicht, als Frings nach einer Hereingabe von Klose im Duell mit Zanni zu Fall kam. Doch Micoud verschoss den zweifelhaften Elfmeter recht kläglich am Tor vorbei (43.). Eine Pausenführung der Werderaner wäre unter dem Strich sicherlich auch schmeichelhaft gewesen.

Das gleiche Bild bot sich den Zuschauern auch zu Beginn des zweiten Abschnitts. Bremen bemüht, aber ohne zündende Ideen, Basel mit der ersten hochkarätigen Einschussmöglichkeit. Degen lief nach Doppelpass mit Delgado allein aufs Tor zu, schob den Ball jedoch knapp links am Kasten vorbei ins Toraus (55.). Sechs Minuten später konnte Naldo den davoneilenden Degen an der Strafraumkante nur per Foul bremsen. Delgado "knallte" den Ball ans Lattenkreuz - Maßarbeit ohne zählbaren Erfolg! Und Werder war weiter im Rennen - und nutzte die Gunst des Augenblicks! Freilich entsprang das Führungstor in der 64. Minute doch eher einem Zufallsprodukt. Owomoyela und Chipperfield gingen 25 Metern vor dem Tor zum Ball, der Pressschlag segelte in hohem Bogen in den Strafraum, wo Zuberbühler irritiert von Klose ins Leere sprang, und Klasnic nur noch abzustauben brauchte. Werder setzte nach. Begünstigt durch Zannis unmotivierten Griff ans Trikot von Micoud bekam der SVW eine zweite Elfmeterchance, die sich Borowski nicht entgehen ließ (68.). Und erneut Klasnic ließ nach einen guten Zuspiel von Jensen per Flachschuss aus der Distanz dem Baseler Keeper keine Chance (72.). Die Partie war binnen acht Minuten entschieden, das machte schon die Körpersprache der Gästespieler deutlich. Die wenigen gefährlichen Situationen vor Reinke überstand Werder unbeschadet. Auch in Unterzahl, nachdem Klose sich eine Dummheit erlaubte und, nachdem der Pfiff Nielsens längst ertönt war, den Ball noch aufs Tor schoss (79.). Die Gelb-Rote Karte sorgt auch dafür, dass der Nationalstürmer zum Auftakt der Vorrunde gesperrt ist. Die letzte Großchance der Partie vergab der eingewechselte Sterjovski allein vor Reinke in der Schlussminute kläglich, der verdiente Ehrentreffer der Schweizer kam somit nicht mehr zu Stande.

Werder Bremen folgt über die Qualifikation dem FC Bayern München und Schalke 04 ins Hauptfeld der Champions League. Nach dem 1:2 in Basel gewannen die Norddeutschen das Rückspiel scheinbar deutlich mit 3:0. Gut eine Stunde lang waren die Eidgenossen jedoch gegen bis dahin weitgehend hilflose Hanseaten die gefährlichere Mannschaft. Erst ein glücklicher Treffer von Klasnic erlöste den Bundesligisten, der vor der Pause durch Micoud noch einen fragwürdigen Elfmeter vergab.

24.08.05
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Reinke (2) - 
Owomoyela (3) , 
Pasanen (3,5) , 
Naldo (4) , 
C. Schulz (4) - 
Baumann (4)    
Frings (3) , 
Borowski (2,5)    
Micoud (4,5)    
Klose (5)    
Klasnic (2)            

Einwechslungen:
46. D. Jensen (3) für Baumann
73. Valdez für Klasnic
88. Vranjes für Micoud

Trainer:
Schaaf
FC Basel
Aufstellung:
Zuberbühler (3) - 
Zanni (5) , 
Quennoz (4)    
Smiljanic (3) , 
Kleber (3,5) - 
P. M. Ba (3)    
D. Degen (2,5)    
Chipperfield (4) - 
Delgado (3) - 
Eduardo (4)    
Rossi (4)    

Einwechslungen:
69. Sterjovski für Quennoz
81. Ergic für Rossi

Trainer:
Gross

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Klasnic (64., Rechtsschuss)
2:0
Borowski (68., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Micoud)
3:0
Klasnic (72., Linksschuss, D. Jensen)
Gelb-Rote Karten
Bremen:
Klose
(79.)
Basel:
-
Gelbe Karten
Bremen:
-
Basel:
D. Degen
(1. Gelbe Karte)
,
Eduardo
(1.)
,
P. M. Ba
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Micoud schießt Foulelfmeter neben das Tor (43.)

Spielinfo

Anstoß:
24.08.2005 20:45 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
30339
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Kim Milton Nielsen (Dänemark)   Note 3
der erste gegeben Elfmeter war eine Fehlentscheidung, ansonsten eine souveräne Leistung, oftmals aber sehr großzügig.
Spieler des Spiels:
Ivan Klasnic
Der torgefährlichste Spieler auf dem Platz schaffte mit seiner Geistesgegenwart die Wende und war somit Werders Matchwinner.
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