Schalke: Der Lichtblick unter den Verlierern
Farfan macht sich bezahlt
Das Ziel des 10-Millionen-Euro-Einkaufs war folgerichtig auch auf Schalke von Anfang an klar definiert. "Wir haben eine gute Ausgangsposition, Platz eins anzugreifen", frohlockte Farfan vorm Schlager gegen Bayern. Nun hat sich diese spürbar verschlechtert.
Trotzdem: Farfan war am Sonntag, speziell vor der Pause, der Lichtblick unter den Verlierern. Die Rekord-Investition macht sich allmählich bezahlt. Nach Karlsruhe und Cottbus traf der Peruaner in der dritten Partie hintereinander. Auch spielerisch steigert er sich zusehends. "Ich spüre, das Verständnis mit den Kollegen wird immer besser", bestätigt Farfan. "Ich bin zwar noch nicht bei 100 Prozent, aber ich nähere mich dem immer mehr."
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Nach in der Champions-League-Quali gegen Atletico erlittener Schultereckgelenksprengung kehrte er am vierten Spieltag zurück, musste aber eine Durststrecke überstehen: "In den ersten Wochen hatte ich Angst, wieder auf die Schulter zu fallen und mich schwerer zu verletzen."
Nun jedoch macht sich Farfan auf, wie vorgesehen neben Kuranyi zum zweiten Torgaranten im Angriff zu werden. "Es ist nicht ganz so einfach, weil ich auf dem Flügel spiele. Aber ich versuche auch auf dieser Position, Tore zu machen und nicht nur vorzubereiten." Eben deshalb war er Schalke zehn Millionen wert.
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