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18.01.2019, 10:26

Kampf um die Plätze im Gladbacher Mittelfeld

Sprengt Zakaria die Doppelacht?

Jonas Hofmann und Florian Neuhaus bildeten im Sommer beim Bundesligaauftakt gegen Leverkusen die Doppelacht in Borussias neuem 4-3-3-System. Ein Volltreffer, wie sich beim 2:0-Erfolg gegen Bayer und ebenso im weiteren Hinrundenverlauf zeigte. Aber bleibt das Duo auch zum Start der Rückrunde erste Wahl?

Denis Zakaria
Kommt mit der Achterrolle immer besser zurecht: Denis Zakaria.
© imagoZoomansicht

2 aus 4 heißt die Formel, mit der sich Dieter Hecking für Samstag beschäftigen muss. Geht man davon aus, dass Lars Stindl weiterhin als Nummer 9 eingeplant ist und Christoph Kramer sowie Laszlo Benes versuchen müssen, auf der Solo-Sechs Tobias Strobl zu verdrängen, bleiben immer noch vier Kandidaten für die Besetzung der Doppelacht übrig. Neben Hofmann und Neuhaus sind das Denis Zakaria und Michael Cuisance.

Das Auffällige: Gegen Magdeburg (1:2) begann das Duo Hofmann/Zakaria und wurde zur Pause von Neuhaus/Cuisance abgelöst. Gegen Standard Lüttich (0:2) begannen wieder Hofmann/Zakaria. Beim Telekom Cup in Düsseldorf standen im Halbfinale gegen Hertha BSC (1:0) Neuhaus und Cuisance in der Startelf, und auch anschließend im Finale gegen den FC Bayern (2:4 im Elfmeterschießen) startete das Duo gemeinsam. Bedeutet: Hofmann und Neuhaus, die 1a-Lösung in der Hinrunde, standen in der Winter-Vorbereitung nicht einmal zusammen auf dem Platz. Weil Hecking davon ausgeht, dass sich die beiden Mittelfeldspieler im Verlauf der Hinrunde ausreichend eingespielt haben? Weil er für Leverkusen eine andere Kombination im Kopf hat? Oder ist es einfach nur taktisches Kalkül, um die Leverkusener zu verwirren?

Neuhaus nicht so auffällig

Zakaria jedenfalls hat sich mit viel Engagement in den zurückliegenden Wochen positioniert. Während Neuhaus nicht so auffällig in Erscheinung trat wie im Verlauf der Sommervorbereitung und Cuisance erst beim Telekom Cup aufdrehte, zeigt der Schweizer, dass er mit der Achterrolle immer besser zurechtkommt. Die Umstellung von der Doppelsechs fiel ihm sichtlich schwer zunächst. "Die Achterposition war ein bisschen neu für mich", sagte Zakaria im Trainingslager, "aber ich finde die Position sehr gut, sie passt perfekt zu mir."

Tatsächlich ist es gut vorstellbar, dass der dynamische und physisch starke Nationalspieler als Gewinner aus der Vorbereitung hervorgeht und sich einen Platz in der Startelf für Samstag sichert. Hat Hecking in den Tests nicht geblufft, wäre dann die Achterkombination mit Hofmann die naheliegende Variante.

Jan Lustig

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© imago (4)

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weitere Infos zu Zakaria

Vorname:Denis
Nachname:Zakaria
Nation: Schweiz
Verein:Bor. Mönchengladbach
Geboren am:20.11.1996

weitere Infos zu Hecking

Vorname:Dieter
Nachname:Hecking
Nation: Deutschland
Verein:Bor. Mönchengladbach


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