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10.09.2018, 16:06

SC kooperiert mit Umweltschutzstiftung WWF

Streich ist zurück und peilt Derby gegen VfB an

Seit Montagvormittag ist Cheftrainer Christian Streich wieder zurück auf dem Trainingsplatz beim SC Freiburg. Er hatte nach einem Bandscheibenvorfall in den ersten beiden Bundesligaspielen und auch in den Trainingseinheiten gefehlt. Spieler, Trainerkollegen und auch die Vereinsverantwortlichen freuen sich über die Rückkehr.

SC-Coach Christian Streich
Seit Montag wieder beim Training dabei: SC-Coach Christian Streich.
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"Das ist großartig, und wir hoffen, dass es nicht zu früh ist. Er hat uns gefehlt, und wie man an den häufigen Fragen gemerkt hat, hat er auch vielen anderen Menschen sehr gefehlt", sagte SC-Präsident Fritz Keller am Rande einer Pressekonferenz im Schwarzwald. Dort stellte der Sport-Club eine neue mehrjährige Kooperation mit der Umweltschutzstiftung WWF vor.

Wenn alles weiter nach Plan läuft, wird Christian Streich am Sonntag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart wieder auf der Bank der Freiburger sitzen. Um ihm möglichst viel Ruhe zu gönnen, sind die Trainingseinheiten bis zu dieser Partie nicht-öffentlich. Fritz Keller attestierte den Co-Trainern zwar auch eine "klasse" Arbeit, aber es habe einfach ein wichtiger Teil des Teams gefehlt. Er sieht es nun als ein "Zeichen, wenn jetzt alle wieder zusammen sind, um eventuell noch die letzten paar Prozente rauszuholen". Schließlich steht am Sonntag das Baden-Württemberg-Derby an, das für ihn "immer noch ein bisschen David gegen Goliath ist".

Sport-Club kooperiert mit WWF

Walter Kemkes (GF Biosphärengebiet Schwarzwald), Diana Pretzell (WWF), Fritz Keller und Oliver Leki
Zusammenarbeit für die Umwelt: Walter Kemkes (GF Biosphärengebiet Schwarzwald), Diana Pretzell (WWF), Fritz Keller und Oliver Leki.
© kickerZoomansicht

Vor dem Derby wird der Sport-Club auch seinen Fans die neue Kooperation mit dem WWF vorstellen, die offiziell am Montag in der Nähe von Oberried präsentiert wurde. "Wir haben schon immer über den Tellerrand hinaus geschaut", erklärte Keller das Engagement des SC. Unter dem Motto "Heimspiel für die Wildnis" unterstützt der Bundesligist zusammen mit der Natur- und Umweltschutzorganisation ein Naturerlebnisprojekt im neu gegründeten UNESCO Biosphärengebiet Schwarzwald. Zu Vertragsdetails, sprich der finanziellen Dimension, wollte sich SC-Finanzvorstand Oliver Leki nicht äußern. "Das machen wir schließlich auch bei Spielerverträgen nie", so Leki, "aber es ist auf jeden Fall langfristig angelegt, zunächst mal auf mindestens drei bis fünf Jahre."

Fans, Mitglieder und auch die Mannschaft sollen dabei auf unterschiedliche Weise eingebunden werden. Es soll Thementage im Schwarzwald-Stadion geben und im Oktober ist eine erste "Wildnis-Exkursion" für SC-Fans geplant. "Natur, Umwelt und Fußball näher zusammenzubringen", das erhofft sich Diana Pretzell, WWF-Leiterin Naturschutz Deutschland, von der großen Bühne Bundesliga. Dort war der Panda vor fünf Jahren beim Sport-Club schon einmal präsent. Zum 50. Geburtstag der Stiftung trugen die Spieler das Logo im Heimspiel gegen Frankfurt auf der Brust. Als Glücksbringer half der Pandabär dem SC dabei in sportlicher Hinsicht nur halb, denn das Spiel endete 1:1. Mit einem Punkt wären die Freiburger am Sonntag gegen Stuttgart wohl nicht zufrieden, sie wollen - mit Cheftrainer Christian Streich - ihren ersten Saisonsieg feiern.

Daniela Frahm

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