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25.06.2017, 21:50

FIFA wählt Leipziger zum "Man of the Match"

Bewerbungsschreiben: Werner erweitert Löws Repertoire

Die ersten 45 Minuten gegen Kamerun (3:1) waren wahrlich keine Offenbarung, nach dem Wechsel steigerte sich die DFB-Elf aber enorm. Das traf auch auf Timo Werner (21) zu, der vor der Pause noch arg in der Luft gehangen hatte. Sein Doppelpack zeigte, dass Bundestrainer Joachim Löw in der Offensive nun noch flexibler aufgestellt ist.

Bringt ordentlich Tempo ins Offensivspiel der deutschen Mannschaft: Angreifer Timo Werner.
Bringt ordentlich Tempo ins Offensivspiel der deutschen Mannschaft: Angreifer Timo Werner.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit seiner ersten Hälfte war Werner nicht sehr zufrieden, auch wenn er kaum etwas dafür konnte. Zu oft stand der Leipziger Angreifer alleine gegen gleich mehrere physisch überlegene Defensivspieler des Afrika-Meisters. Sein unglaubliches Tempo (in der abgelaufenen Saison erreichte Werner einen Top-Speed von 34,93) brachte er so nicht auf den Platz.

Nach dem Wechsel sah das anders aus. "Wir haben uns einfach vorgenommen, in der zweiten Halbzeit besser zu spielen als in der ersten. Das war nicht schwer, weil die erste wirklich nicht gut war", gestand Werner am ZDF-Mikrofon. Speziell die umstrittene Rote Karte für Kameruns Rechtsverteidiger Ernest Mabouka spielte dem RB-Angreifer dann in die Karten.

Erst verwertete Werner eine mustergültige Flanke von Joshua Kimmich sehenswert mit dem Kopf, dann schob er auf Vorlage von Joker Benjamin Henrichs lässig mit rechts ein (66., 81.). "Es ist ein schönes Gefühl, wenn man sein erstes Länderspieltor macht", sagte Werner. Von der FIFA wurde der gebürtige Stuttgarter als "Man of the Match" ausgezeichnet.

Löw: "Da hat er seinen Torinstinkt bewiesen"

Lob gab es auch von Bundestrainer Joachim Löw: "Timo hat unheimlich viele Wege gemacht. Am Anfang sind die Angriffe ein bisschen verpufft, da kam er wenig zum Abschluss. In der zweiten Halbzeit gab es mehr Chancen, mehr Situationen im Sechzehner, da hat er seine Gefährlichkeit und seinen Torinstinkt bewiesen. Beide Tore waren sehr schön, sehr überlegt." Der Doppelpack zeigte auch, dass Werner Löws Repertoire erweitert. Mit Mario Gomez (31) und Sandro Wagner (29) hat der DFB-Coach zwei kantige Strafraumstürmer, Lars Stindl (28) bewegt sich gerne zwischen den Linien. Werner kommt besonders über sein Tempo, ist bei Kontern brandgefährlich und hat ob seines Alters beste Zukunftschancen.

"Das nächste Ziel ist, das Finale zu erreichen", verkündete Werner abschließend selbstbewusst. Wer in der Vorschlussrunde gegen Mexiko am Donnerstag (20 Uhr, LIVE! bei kicker.de) für die DFB-Auswahl stürmt, ist offen. Für den Moment kann Werner aber zufrieden sein, gemeinsam mit Stindl und Portugals Superstar Cristiano Ronaldo (32) steht er mit zwei Turniertreffern an der Spitze des Torjäger-Rankings.

msc

Confederations Cup, 2017, Vorrunde, 3. Spieltag
Deutschland - Kamerun 3:1
Deutschland - Kamerun 3:1
Afrikanische Anfeuerung

Die Fans aus Kamerun sind schon vor Anpfiff bereit.
© Getty Images

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Nation: Deutschland
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