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05.05.2013, 17:47

Kaiserslautern: Idrissou bleibt fokussiert

FCK: Eine teuflisch gute Antwort

Nach dem 2:4 in Cottbus forderten die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern im Topspiel gegen den FSV Frankfurt eine Reaktion, schließlich gab es rund um den Betzenberg nach der Pleite in der Lausitz ein paar verbale Aussetzer. Und die Reaktion kam dann auch. Mit 4:1 überfuhren die Roten Teufel die Hessen, denen in Minuten vor der Halbzeit hören und sehen verging.

Die Schwungräder der FCK-Offensive: Bunjaku 8li.), Baumjohann und Idrissou.
Die Schwungräder der FCK-Offensive: Bunjaku 8li.), Baumjohann und Idrissou.
© imagoZoomansicht

"In den Minuten vor der Halbzeit sind wir ein wenig um den verdienten Lohn gebracht worden", sagte FSV-Kapitän Björn Schlicke konsterniert nach dem Schlusspfiff. Anders ausgedrückt: Jeder Schuss ein Treffer. Die Lauterer machten in einer zunächst ausgeglichenen Partie aus einer etwas überraschenden Führung durch Albert Bunjakus (27.) ein absolut dickes Polster: Marc Torrejon machte per Kopf sein erstes Saisontor (40.). Der eingewechselte Benjamin Köhler drückte das Leder mit dem rechten Knie über die Linie (45.). Erneut Bunjaku (45./+2) zementierte Platz drei für die Lauterer und ließ den Traum der Frankfurter vom ganz großen Wurf platzen. "Das sind jetzt Bonusspiele", sagte Schlicke, "aber auch wenn es nicht reicht, bleibt es für uns eine überragende Saison", so der Abwehrchef des Tabellenfünften.

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In der Pfalz dagegen war die Erleichterung mit Händen zu greifen, dass nach den sportlichen, verbalen und einstellungsmäßigen Fehltritten der zurückliegenden Woche in der Tabelle ein Ausrufezeichen gesetzt werden konnte. Jan Simunek ging im Aufstiegsrennen nachts auf die Piste und wurde für die Spiele in Cottbus und gegen Frankfurt suspendiert. Mo Idrissou handelte sich ein Verfahren des DFB ein, weil er Schiedsrichter Wolfgang Stark zuletzt beleidigte, zudem griff er Mitspieler Alexander Baumjohann öffentlich an. "Das geht nicht", sagte Klubchef Stefan Kuntz vor dem Anpfiff am Sonntag, doch der Europameister von 1996 fügte an, dass es ihm gar nicht so unrecht ist, "wenn Leben in der Bude" ist.

Apropos Leben: Gerade Baumjohann und Idrissou, die sich auf dem Feld förmlich suchten, gehörten zu den absoluten Aktivposten. Der Kameruner fiel diesmal als nimmermüder Vorbereiter auf und verdarb sich einen überragenden Nachmittag, als der bislang 16-fache Torschütze bei mehreren Großchancen scheiterte. "Das war eine tolle Leistung", lobte Foda das Kollektiv. "Ich habe immer betont, dass wir auf uns schauen sollen. Jetzt wollen wir den einen Sieg, der uns noch fehlt, auch noch holen."

Und Idrissou? Der scheint mächtig fokussiert auf den Aufstieg und will von voreiliger Zufriedenheit nichts wissen: "Wir haben unser Ziel erst erreicht, wenn wir in der Bundesliga sind."

05.05.13
 

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