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29.11.2012, 13:44

Hoffenheim: Manager steht zum Trainer

Babbel genervt: "Das langweilt langsam"

Im Februar hat Markus Babbel das Amt des Cheftrainers von Holger Stanislawski (nun 1. FC Köln) in Hoffenheim übernommen, Ende November ist der 1899-Trainer nach dem 2:4 in Nürnberg - der dritten Niederlage in Folge - mehr als angezählt. Magerkost statt Zauberfußball, Relegationsplatz statt Europa League, Frust statt Freude. Und ein ratloser Fußballlehrer mit einer Jobgarantie - zumindest bis Sonntag.

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TSG-Trainer Markus Babbel
Sichtlich angefressen: TSG-Trainer Markus Babbel.
© picture alliance Zoomansicht

Der Druck auf Babbel nimmt zu, gegen Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gilt es den Bock umzustoßen. Mit dem 40-Jährigen auf der Kommandobrücke. "Markus wird am Sonntag auf der Bank sitzen", ließ Manager Andreas Müller keinen Zweifel daran, dass der Coach trotz der schwachen Darbietung seiner Elf in Nürnberg und der mageren Punktausbeute in seiner bisherigen Amtszeit - 28 Spiele, nur sieben Siege, dafür 13 Niederlagen - noch einmal eine Chance erhält.

Das 150. Spiel der TSG in der Bundesliga war ein Tiefschlag für Babbel: "Die ganze Art, nicht nur das Resultat. Wenn man sich die Gegentore anschaut: Da fragt man sich natürlich auch, was bei den Spielern in den Köpfen vorgeht." Babbel wirkte nach der Partie gegen die Hecking-Elf, die sich mit dem Sieg vier Punkte von Hoffenheim und damit vom Relegationsplatz absetzte, angeschlagen - und auch ratlos.

"Man sieht im Training, dass sie gewillt sind, das besser zu machen, aber in entscheidenden Phasen passieren fahrlässige Fehler, die auf diesem Niveau einfach nicht passieren dürfen", so Babbel. Gegen Nürnberg zeigte die nervös und weitgehend hilflos wirkende TSG die bekannten Schwächen: Zwei Freistöße führten zu Gegentoren, 15 Treffer kassierte 1899 schon nach Standards - einsame Ligaspitze. "Es gibt klare Zuteilungen. Das ist einfach enttäuschend, weil wir das ansprechen, weil das trainiert wird. Da haben wir wieder gedacht: Das machen wir jetzt so, wie wir meinen, und wenn das nicht funktioniert, hören wir wieder auf den Trainer", klagt Babbel: "Das langweilt langsam."

Wenn man sich die Gegentore anschaut: Da fragt man sich natürlich auch, was bei den Spielern in den Köpfen vorgeht. Markus Babbel

Nun wartet die Aufgabe gegen Werder, das in der Fremde bislang noch keine Bäume ausgerissen hat (1/2/4), ein Sieg ist für die Kraichgauer Pflicht. "Die Jungs müssen kapieren, dass es um unglaublich viel geht. Es geht nicht um mich, um Markus Babbel." Am Sonntag gegen Bermen aber wohl schon.

29.11.12
 

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weitere Infos zu Babbel

Vorname:Markus
Nachname:Babbel
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim

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